Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Augustinus (354–430). Er war Bischof von Hippo im heutigen Algerien und Kirchenlehrer.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Jeremia 23,9-16

Über die Propheten: Mir bricht das Herz in der Brust, alle meine Glieder zittern. Wie ein Betrunkener bin ich, wie ein Mann, der vom Wein überwältigt ist, wegen des Herrn und seiner heiligen Worte:

Voll von Ehebrechern ist das Land; ja, wegen des Fluches vertrocknet das Land, sind die Weideplätze der Steppe verdorrt. Schlechtigkeit ist ihr Ziel, Unrecht ihre Stärke.

Sogar Prophet und Priester sind ruchlose Frevler, selbst in meinem Haus stoße ich auf ihre Schlechtigkeit - Spruch des Herrn.

Deshalb wird ihr Weg für sie wie ein schlüpfriger Pfad; sie stürzen in der Finsternis, sie kommen darin zu Fall. Denn Unheil bringe ich über sie, das Jahr ihrer Bestrafung - Spruch des Herrn.

Zwar habe ich auch bei Samarias Propheten Häßliches gesehen: Sie weissagten im Namen des Baal und verführten mein Volk Israel.

Aber bei den Propheten Jerusalems sah ich grauenhafte Dinge: Sie brechen die Ehe, gehen mit Lügen um und bestärken die Bösen, so daß keiner umkehrt von seinem bösen Treiben. Für mich sind alle wie Sodom, Jerusalems Einwohner sind für mich wie Gomorra.

Darum - so spricht der Herr der Heere gegen die Propheten: Ich gebe ihnen Wermut zu essen und Giftwasser zu trinken; denn von den Propheten Jerusalems ist Frevel ausgegangen ins ganze Land.

So spricht der Herr der Heere: Hört nicht auf die Worte der Propheten, die euch weissagen. Sie betören euch nur; sie verkünden Visionen, die aus dem eigenen Herzen stammen, nicht aus dem Mund des Herrn.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Prophet, überwältigt von der Heiligkeit Gottes, kann nie ein Freund des Bösen werden, nie kann er es tolerieren, nie wird er die kostbaren Schätze seines Lebens – Gerechtigkeit, Ehrlichkeit, Barmherzigkeit – gegen das Böse eintauschen. Der Mann Gottes hört den Schrei der Armen und derer, die durch die Lüge verwundet und ausgegrenzt wer-den. Sein Herz erträgt es nicht, dass sich ein ganzes Volk zum Bösen verführen lässt, angefangen von denen, die eigentlich die Absichten des Herrn kennen und sich zu eigen machen und seinen Bund bewah-ren könnten. Doch falsche Propheten und lügnerische Priester haben das Haus des Herrn zugrunde gerichtet und es zu einem Hort der Bos-heit gemacht. Wer Prophet sein will, sich aber von der Liebe Gottes und der Liebe zum Nächsten entfernt, wer zu Stolz und Ruhmsucht neigt, der ist bald am Ende seiner Kräfte und verknöchert in einem kal-ten Formalismus. Wenn das Wort des Propheten ohne Kraft ist, dann wird alles möglich: Komplizenschaft mit Dieben und Räubern, Trun-kenheit an Leidenschaften, Lob für die Lüge. So schreibt Jeremia: „Aber bei den Propheten Jerusalems sah ich grauenhafte Dinge: Sie brechen die Ehe, gehen mit Lügen um und bestärken die Bösen, so-dass keiner umkehrt von seinem bösen Treiben.“ Das Licht weicht zu-rück und die Dunkelheit wird immer dichter. Die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter und in immer mehr Ländern auseinander. Doch die Welt braucht so dringend das prophetische Wort. Sie braucht Männer und Frauen, die es verstehen, das Evangelium der Liebe mit einer grenzenlosen Zuneigung zu verkünden. Es ist dringend notwen-dig, dass eine neue Generation von Freunden der Armen heranwächst, dass die Erde die Trauer ablegt und die Festgewänder der Freude an-legt. Der Prophet ist mit seinem Herrn verbunden und spricht Worte, die ihm von oben gegeben werden, er geht keine krummen Wege, macht keine Geschäfte mit dem Bösen, prahlt nicht und bläht sich nicht auf. Ausgangspunkt jeder Prophetie ist der Glaube an den Herrn, den einen und einzigen, der sein Wort gesandt hat, sodass alle sich zu ihm bekehren und den Sklavendienst an den Götzen verlassen. Jeremia mahnt, nicht den falschen Propheten zu folgen: „Hört nicht auf die Wor-te der Propheten, die euch weissagen. Sie betören euch nur; sie ver-künden Visionen, die aus dem eigenen Herzen stammen, nicht aus dem Mund des Herrn“. Manchmal wollen wir nur das hören, was unse-rer Eitelkeit schmeichelt und meinen, diese Worte seien an uns gerich-tet. In Wahrheit sind jedoch jene Worte an uns gerichtet, die eine Än-derung, eine Umkehr in unserem Leben bewirken. Das ist das Wort, das uns der Finsternis entreißt – und das verlangt auch Verzicht von uns – und uns zurückbringt auf den Weg des Herrn.


28/08/2013
Gedenken an die Heiligen und die Propheten


Veranstaltungen der woche
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags
DEZ
5
Montag 5 Dezember
Gebet für die Kranken
DEZ
6
Dienstag 6 Dezember
Gedenken an die Mutter des Herrn
DEZ
7
Mittwoch 7 Dezember
Gedenken an die Heiligen und die Propheten
DEZ
8
Donnerstag 8 Dezember
Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens
DEZ
9
Freitag 9 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
10
Samstag 10 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
11
Sonntag 11 Dezember
Liturgie des Sonntags

Per Natale, regala il Natale! Aiutaci a preparare un vero pranzo in famiglia per i nostri amici più poveri