Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Jeremia 25,1-14

Das Wort über das ganze Volk von Juda, das an Jeremia erging im vierten Jahr Jojakims, des Sohnes Joschijas, des Königs von Juda; es war das erste Jahr Nebukadnezzars, des Königs von Babel.

Der Prophet Jeremia richtete es an das ganze Volk von Juda und an alle Einwohner Jerusalems; er sagte:

Seit dem dreizehnten Jahr Joschijas, des Sohnes Amons, des Königs von Juda, bis zum heutigen Tag, also dreiundzwanzig Jahre lang, ist an mich das Wort des Herrn ergangen, und ich habe es euch unermüdlich weitergegeben. [Ihr aber habt nicht gehört.

Der Herr hat immer wieder alle seine Knechte, die Propheten, zu euch gesandt. Ihr aber habt nicht gehört und euer Ohr nicht geneigt, um zu hören.]

Ich sagte: Kehrt doch alle um von eurem schlechten Weg und von euren bösen Taten; dann dürft ihr in dem Land bleiben, das der Herr euch und euren Vätern gegeben hat seit jeher und für immer.

[Lauft nicht anderen Göttern nach, um ihnen zu dienen und sie anzubeten, und erzürnt mich nicht durch das Werk eurer Hände, damit ich euch nicht Schlimmes antun muß.]

Aber ihr habt nicht auf mich gehört [- Spruch des Herrn -, um mich zu erzürnen durch das Werk eurer Hände, zu eurem eigenen Schaden].

Darum - so spricht der Herr der Heere: Weil ihr auf meine Worte nicht gehört habt,

darum hole ich alle Stämme des Nordens herbei - Spruch des Herrn -, auch Nebukadnezzar, den König von Babel, meinen Knecht. Ich lasse sie über dieses Land und seine Bewohner kommen und über alle diese Völker ringsum. Ich weihe sie dem Untergang und mache sie zu einem Bild des Entsetzens, zum Gespött und zur dauernden Schmach.

Ich lasse bei ihnen aufhören den Jubelruf und den Freudenruf, den Ruf des Bräutigams und den Ruf der Braut, das Geräusch der Handmühle und das Licht der Lampe.

Dieses ganze Land wird zum Trümmerfeld und zu einem Bild des Entsetzens, und diese Völker werden dem König von Babel siebzig Jahre lang dienen.

Sind aber die siebzig Jahre vorüber, dann ziehe ich den König von Babel und jenes Volk zur Rechenschaft für ihre Schuld - Spruch des Herrn - und auch das Land der Chaldäer, indem ich es für immer zur schaurigen Wüste mache.

Ich lasse über jenes Land all das kommen, was ich ihm angedroht habe, alles, was in diesem Buch aufgezeichnet ist [was Jeremia über alle Völker geweissagt hat].

Denn auch sie werden mächtigen Völkern und großen Königen dienen müssen. So vergelte ich ihnen entsprechend ihren Taten und dem Tun ihrer Hände.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeremia betont, dass der Herr dreiundzwanzig Jahre zu ihm sprach und dass er sein Wort treu an den König von Juda, an sein Volk und ganz Jerusalem, die Hauptstadt des Reiches, weitergab. Das ist die Aufgabe und Verantwortung eines dem Herrn ergebenen Propheten, der das Wort des Herrn nicht verbergen und klein machen darf, son-dern durch die Predigt weitergeben muss. Der Prophet ist ein Mann des Wortes. Es ist seine einzige Waffe, durch die er die Herzen aufrüt-telt und zur Umkehr führt. Seine Worte sollen nicht Staunen hervorru-fen, sondern verändern. Der Prophet soll nicht die Zukunft vorherse-hen, sondern das göttliche Wort in der Mitte des Volkes hörbar ma-chen, das die empfangenen Wohltaten schnell vergisst und sich auf-lehnt, wenn ihm etwas nicht gefällt. Somit wird der Prophet zu einer Stimme, zu einem Ruf in der Wüste der Städte und spricht zu einem Volk, das sich zu sehr an Worte des Erfolgs und des Triumphs ge-wöhnt hat. Wie später Johannes der Täufer ist Jeremia ein wahrer Prophet, denn er sagt nicht, was das Volk hören will, sondern was der Herr dem Volk sagen möchte. Daher besitzt der Prophet eine sehr große innere Freiheit, denn er muss ein Wort verkünden, das nicht von ihm kommt, sondern das ihm der Herr übergeben hat. Jeremia sagt, dass er dem Volk das Wort unermüdlich weitergegeben hat. Er flieht nicht vor dem Wort, das er weitergeben soll. Er kennt die Berufung zum Dienst am Wort und zur unermüdlichen Verkündigung, ob man es hören will oder nicht (vgl. 2 Tim 4,2). Dem Propheten und dem Apostel wurde das Wort von Gott übergeben, es brennt in ihren Herzen. Daher können sie es nicht für sich behalten und müssen es weitergeben, ob-wohl viele es nicht hören wollen. Trotzdem erfüllt sich der Plan Gottes. Nach einer langen Prüfung für das Volk Israel in den siebzig Jahren des Exils wird es in die Heimat zurückkehren. Die Hoffnung des Herrn geht nicht zugrunde. Es wird einen Neuanfang geben. Jesus wird das Reich verkünden, dessen Bürger wir aus Gnade sind. Denn wir leben in einer neuen Zeit für die Armen und Notleidenden. In dieser Zeit ist das Volk der Jünger Jesu auch zum Ort geworden, an dem die Armen und Notleidenden Ruhe und Erholung gefunden haben.


02/09/2013
Gebet für die Kranken


Veranstaltungen der woche
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags
DEZ
5
Montag 5 Dezember
Gebet für die Kranken
DEZ
6
Dienstag 6 Dezember
Gedenken an die Mutter des Herrn
DEZ
7
Mittwoch 7 Dezember
Gedenken an die Heiligen und die Propheten
DEZ
8
Donnerstag 8 Dezember
Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens
DEZ
9
Freitag 9 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
10
Samstag 10 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
11
Sonntag 11 Dezember
Liturgie des Sonntags

Per Natale, regala il Natale! Aiutaci a preparare un vero pranzo in famiglia per i nostri amici più poveri