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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Gregor den Großen (540–604), Papst und Kirchenlehrer.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Jeremia 25,15-38

Ja, so hat der Herr, der Gott Israels, zu mir gesprochen: Nimm diesen Becher voll Zornwein aus meiner Hand, und gib ihn allen Völkern zu trinken, zu denen ich dich sende.

Trinken sollen sie, taumeln und torkeln vor dem Schwert, das ich unter sie schicke.

Da nahm ich den Becher aus der Hand des Herrn und ließ alle Völker trinken, zu denen der Herr mich sandte:

Jerusalem und die Städte Judas - samt seinen Königen und Fürsten -, um sie zu Trümmerhaufen zu machen, zu einem Bild des Entsetzens, zum Gespött und zum Fluch [wie es heute ist],

den Pharao, den König von Ägypten, samt seinen Höflingen und Fürsten und seinem ganzen Volk,

das gesamte Völkergemisch, alle Könige des Landes Uz, alle Könige des Philisterlandes, (die Städte) Aschkelon, Gaza, Ekron und den Rest von Aschdod,

Edom, Moab und die Ammoniter,

alle Könige von Tyrus, alle Könige von Sidon sowie die Könige der Inseln jenseits des Meeres,

Dedan, Tema, Bus und alle mit gestutztem Haar,

alle Könige Arabiens und alle Könige des Völkergemisches, die in der Wüste wohnen,

alle Könige von Simri, von Elam und Medien,

auch alle Könige des Nordens, die in der Nähe und die in der Ferne, einen nach dem andern, ja, alle Reiche [der Welt], die es auf der Erde gibt; und zuletzt soll der König von Scheschach trinken.

Sag zu ihnen: So spricht der Herr der Heere, der Gott Israels: Trinkt, berauscht euch, und speit, stürzt hin, und steht nicht mehr auf vor dem Schwert, das ich unter euch schicke.

Weigern sie sich aber, den Becher aus deiner Hand anzunehmen und zu trinken, dann sag zu ihnen: So spricht der Herr der Heere: Trinken müßt ihr.

Denn seht, bei der Stadt, über der mein Name ausgerufen ist, beginne ich mit dem Unheil, und da solltet ihr ungestraft bleiben? Nein, ihr werdet nicht ungestraft bleiben; denn ich rufe das Schwert gegen alle Bewohner der Erde - Spruch des Herrn der Heere.

Du aber sollst ihnen als Prophet alle diese Worte verkünden und zu ihnen sagen: Aus der Höhe herab donnert der Herr, von seiner heiligen Wohnung her läßt er seine Stimme erschallen. Mächtig donnert er über seiner Flur und ruft wie die Keltertreter.

Zu allen Erdbewohnern dringt der Schall, ja bis ans Ende der Erde; denn der Herr hat einen Rechtsstreit mit den Völkern: Er hält Gericht über alle Sterblichen und liefert die Schuldigen dem Schwert aus - Spruch des Herrn.

So spricht der Herr der Heere: Seht, Unheil schreitet von Volk zu Volk, ein gewaltiger Sturm bricht los von den Grenzen der Erde.

Die vom Herrn Erschlagenen liegen an jenem Tag von einem Ende der Erde bis zum andern. Man beklagt sie nicht, man sammelt sie nicht und begräbt sie nicht; sie werden zum Dünger auf dem Acker.

Klagt, ihr Hirten, und schreit; wälzt euch im Staub, ihr Herren der Herde! Denn die Zeit ist gekommen, daß ihr geschlachtet werdet; ich zerschmettere euch, daß ihr berstet wie ein Prunkgefäß.

Es gibt keine Flucht mehr für die Hirten, kein Entrinnen für die Herren der Herde.

Horcht, wie die Hirten schreien und die Herren der Herde wehklagen, weil der Herr ihre Weide verwüstet.

Verdorrt sind die friedlichen Wiesen vor dem glühenden Zorn des Herrn.

Er verläßt sein Versteck wie ein Löwe; ihr Land ist zu einem Bild des Entsetzens geworden durch sein rasendes Schwert und durch die Glut seines Zorns.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Herr fordert den Propheten auf, einen Becher „voll Zornwein“ aus seinen Händen zu nehmen und ihn allen Völkern zu trinken zu geben, zu denen er gesandt wird. „Trinken sollen sie, taumeln und torkeln vor dem Schwert, das ich unter sie schicke.“ In diesem Bild weist der Herr auf die Trunkenheit hin, die den Menschen sowohl einzeln als auch in der Gesellschaft erfasst, wenn er nur seinem Stolz folgt. Vor dem Herrn kann sich jedoch niemand so stark fühlen, dass er unschlagbar wäre. Niemand darf glauben, dass ihn die eige-nen Kräfte unabhängig machen, sodass er auf keine Hilfe angewie-sen ist. Die Macht der Waffen, die Möglichkeiten des Geldes oder der persönlichen Unabhängigkeit führen nicht zum Heil, denn sie sind nur Äußerlichkeiten. Ehrgeiz endet in Erniedrigung, Arroganz in Angst und Verwirrung. Mit dem Bild des Pferdes als Zeichen für Stärke und Kraft mahnt der Psalmist: „Nichts nützen die Rosse zum Sieg, mit all ihrer Kraft können sie niemand retten“ (33,17). Sowohl die Sünde des Einzelnen als auch die des Volkes mit Juda an erster Stelle ist Hybris, Selbsttrunkenheit und stolze Selbstzufriedenheit, wodurch man selbst an die Stelle Gottes tritt. Durch diese Sünde musste sich Nebukadnezzar letztlich von Gras ernähren wie die Ochsen (vgl. Dan 4,30). Der Spruch des Jeremia ist ein propheti-sches Wort für alle, die um sich und somit um das Ich kreisen. Wir müssen uns hüten, angesichts unserer Trunkenheit nicht den Zorn Gottes auf uns zu ziehen. Dieser göttliche Zorn erreicht alle, die sich an die Stelle Gottes setzen und gewalttätig gegen andere und sogar gegen Arme werden. Sie meinen, Herren über Gut und Böse gewor-den zu sein und keinen Widerstand gegen ihre Interessen dulden zu müssen. Doch das Vertrauen auf das Ich richtet sie zugrunde, wie der Psalmist sagt: „Die einen sind stark durch Wagen, die anderen durch Rosse, wir aber sind stark im Namen des Herrn, unseres Got-tes“ (20,8). Diese Alternative schlägt Jeremia dem Volk vor, nämlich das Vertrauen auf den Herrn, den Gehorsam gegenüber seinem Ge-bot, die liebevolle Suche seiner Nähe und die Aufmerksamkeit ge-genüber seinem Wort und die Anrufung des Namens, der alle Namen übersteigt. So wird das Schwert abgewendet, und die Gewalt setzt sich nicht durch mit ihrem tödlichen Gesetz.


03/09/2013
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