Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Jeremia 29,1-32

Das ist der Wortlaut des Briefes, den der Prophet Jeremia aus Jerusalem an den Rest der Ältesten der Gemeinde der Verbannten sandte, an die Priester, Propheten und das ganze Volk, das Nebukadnezzar von Jerusalem nach Babel verschleppt hatte,

nachdem der König Jojachin, die Herrin, die Hofbeamten, die Großen von Juda und Jerusalem sowie die Schmiede und Schlosser aus Jerusalem fortgezogen waren;

er schickte den Brief durch Elasa, den Sohn Schafans, und Gemarja, den Sohn Hilkijas, die Zidkija, der König von Juda, nach Babel zu Nebukadnezzar, dem König von Babel, sandte:

So spricht der Herr der Heere, der Gott Israels, zur ganzen Gemeinde der Verbannten, die ich von Jerusalem nach Babel weggeführt habe:

Baut Häuser, und wohnt darin, pflanzt Gärten, und eßt ihre Früchte!

Nehmt euch Frauen, und zeugt Söhne und Töchter, nehmt für eure Söhne Frauen, und gebt eure Töchter Männern, damit sie Söhne und Töchter gebären. Ihr sollt euch dort vermehren und nicht vermindern.

Bemüht euch um das Wohl der Stadt, in die ich euch weggeführt habe, und betet für sie zum Herrn; denn in ihrem Wohl liegt euer Wohl.

Denn so spricht der Herr der Heere, der Gott Israels: Laßt euch nicht täuschen von den Propheten, die unter euch sind, und von euren Wahrsagern. Hört nicht auf die Träume, die sie träumen.

Denn Lüge ist das, was sie euch in meinem Namen weissagen; ich habe sie nicht gesandt - Spruch des Herrn.

Ja, so spricht der Herr: Wenn siebzig Jahre für Babel vorüber sind, dann werde ich nach euch sehen, mein Heilswort an euch erfüllen und euch an diesen Ort zurückführen.

Denn ich, ich kenne meine Pläne, die ich für euch habe - Spruch des Herrn -, Pläne des Heils und nicht des Unheils; denn ich will euch eine Zukunft und eine Hoffnung geben.

Wenn ihr mich ruft, wenn ihr kommt und zu mir betet, so erhöre ich euch.

Sucht ihr mich, so findet ihr mich. Wenn ihr von ganzem Herzen nach mir fragt,

lasse ich mich von euch finden - Spruch des Herrn. Ich wende euer Geschick und sammle euch aus allen Völkern und von allen Orten, wohin ich euch versprengt habe - Spruch des Herrn. Ich bringe euch an den Ort zurück, von dem ich euch weggeführt habe.

Zwar werdet ihr sagen: Auch in Babel hat der Herr für uns Propheten auftreten lassen.

[Fürwahr, so spricht der Herr über den König, der auf dem Thron Davids sitzt, und über das ganze Volk, das in dieser Stadt wohnt, eure Brüder, die noch nicht mit euch in die Verbannung fortgezogen sind,

so spricht der Herr der Heere: Seht, ich schicke unter sie Schwert, Hunger und Pest, und ich behandle sie wie verdorbene Feigen, die so schlecht sind, daß sie ungenießbar sind.

Ich verfolge sie mit Schwert, Hunger und Pest und mache sie zu einem Bild des Schreckens für alle Reiche der Erde, zum Fluch und zum Entsetzen, zum Hohn und Gespött aller Völker, zu denen ich sie verstoße,

weil sie nicht auf meine Worte gehört haben - Spruch des Herrn -, obwohl ich immer wieder meine Knechte, die Propheten, zu ihnen gesandt habe; ihr aber habt nicht gehört - Spruch des Herrn.

Ihr jedoch, hört jetzt das Wort des Herrn, all ihr Verschleppten, die ich von Jerusalem nach Babel wegführen ließ.]

So spricht der Herr der Heere, der Gott Israels, über Ahab, den Sohn Kolajas, und über Zidkija, den Sohn Maasejas, die euch in meinem Namen Lüge weissagen: Seht, ich liefere sie Nebukadnezzar, dem König von Babel, aus. Er wird sie vor euren Augen niederhauen lassen.

Dann wird man bei allen Verschleppten Judas, die in Babel sind, von ihnen das Fluchwort herleiten: Der Herr mache dich Zidkija und Ahab gleich, die der König von Babel im Feuer rösten ließ.

Sie haben nämlich Schändliches in Israel getrieben, mit den Frauen ihrer Nächsten Ehebruch begangen und in meinem Namen Worte verkündet, die ich ihnen nicht aufgetragen hatte. Ich bin der Wissende und der Zeuge - Spruch des Herrn.

Zu Schemaja aus Nehelam sollst du sagen:

So spricht der Herr der Heere, der Gott Israels: Du hast in deinem eigenen Namen einen Brief [an das ganze Volk in Jerusalem und] an den Priester Zefanja, den Sohn Maasejas, [sowie an alle Priester] geschickt mit diesem Inhalt:

Der Herr hat dich anstelle des Priesters Jojada zum Priester bestellt, damit du im Haus des Herrn achtgibst auf jeden verrückten Propheten und ihn in Block und Halseisen legst.

Warum bist du also nicht gegen Jeremia aus Anatot eingeschritten, der sich bei euch wie ein Prophet gebärdet?

Deshalb hat er auch an uns nach Babel die Botschaft geschickt: Es wird noch lange dauern; baut Häuser, und wohnt darin, pflanzt Gärten, und genießt ihre Früchte!

Der Priester Zefanja aber hatte diesen Brief dem Propheten Jeremia vorgelesen.

Da erging das Wort des Herrn an Jeremia:

Schick eine Botschaft an alle Verschleppten: So spricht der Herr über Schemaja aus Nehelam: Weil Schemaja euch geweissagt hat, obwohl ich ihn nicht gesandt hatte, und weil er euch dazu verführt hat, auf Lügen zu vertrauen,

darum - so spricht der Herr: Seht, ich ziehe Schemaja aus Nehelam und seine Nachkommen zur Rechenschaft. Keiner von den Seinen soll unter diesem Volk wohnen bleiben und das Glück schauen, das ich meinem Volk bereite - Spruch des Herrn -; denn er hat Auflehnung gegen den Herrn gepredigt.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Prophet Jeremia schreibt an die aus Jerusalem verschleppten Juden in Babel einen Brief, in dem er das Wort des Herrn über ihre Lage und ihre Zukunft erläutert. Er ist noch in Jerusalem, wo sich auch die Propheten und Hofbeamten aus dem Umfeld von Zidkija aufhalten, die den Menschen immer noch nach dem Mund reden und dem kleinen und erschöpften Reich Juda den sicheren Sieg über den großen Nebukadnezzar voraussagen. Ihnen geht es nur darum, den Menschen zu gefallen, und so täuschen sie weiter. Zu-dem gab es auch in Babel bei den Verbannten einige falsche Pro-pheten, die das nahe Ende des Unheils und die Rückkehr in die Heimat voraussagten. Als einziger erhebt Jeremia die Stimme und deutet die Geschichte in rechter und wahrhaftiger Weise, wobei er den Menschen nicht nach dem Mund redet. Er gibt weiter, was der Herr sagt. Der Plan Gottes ist eindeutig: Es hat eine siebzigjährige Zeit der Verbannung begonnen. Daher besteht keine Hoffnung, dass in Kürze alles anders wird. Das Wort des Herrn an seinen Propheten muss weitergegeben werden. Jeremia verkündet, dass nach siebzig Jahren die Zeit der Rückkehr nach Jerusalem kommen wird. Dann werden sich die Pläne Gottes erfüllen, „Pläne des Heils und nicht des Unheils“, dann wird es für alle „eine Zukunft und eine Hoffnung geben“ (V. 11). Deshalb muss man auf den Herrn hören und sich von seinem Wort führen lassen, das den Weg durch die Geschichte weist. Der Gläubige betrachtet die Zukunft nicht im Blick auf die Be-friedigung eigener Sehnsüchte, als würde sie allein von seinen Wünschen oder Absichten abhängig sein. Der Gläubige will keine Zukunft für sich selbst aufbauen, sondern er vertraut auf den Herrn, um in der Gegenwart nach der Weisung seines Wortes zu leben und fest auf das Heil zu hoffen, das der Herr dem ganzen Volk verhei-ßen hat. Daher spricht Jeremia über die unerlässliche Suche nach dem Herrn und sagt voller Überzeugung, dass der den Herrn findet, der ihn sucht und mit ganzem Herzen anruft. Der Herr selbst schenkt die Sicherheit, dass er sich finden lässt. Die Gegenwart der Menschen stimmt mit der Gegenwart Gottes überein. Die Zukunft ist die Fortsetzung einer Gegenwart unter der Führung des Herrn. Je-sus ist das endgültige Wort Gottes, er ist zum hellen Licht für unsere Schritte geworden. Die Heilige Schrift und vor allem das Evangelium sind im Brief Jeremias an die Verbannten in Babel gleichsam schon vorgezeichnet. Die Kirchenväter haben die Schrift als Liebesbrief Gottes an uns bezeichnet. Hören wir auf sie, dann werden wir nicht nur die Gegenwart verstehen, sondern auch eine Zukunft in Frieden für alle Völker aufbauen.


07/09/2013
Vorabend des Sonntags


Veranstaltungen der woche
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags
DEZ
5
Montag 5 Dezember
Gebet für die Kranken
DEZ
6
Dienstag 6 Dezember
Gedenken an die Mutter des Herrn
DEZ
7
Mittwoch 7 Dezember
Gedenken an die Heiligen und die Propheten
DEZ
8
Donnerstag 8 Dezember
Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens
DEZ
9
Freitag 9 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
10
Samstag 10 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
11
Sonntag 11 Dezember
Liturgie des Sonntags

Per Natale, regala il Natale! Aiutaci a preparare un vero pranzo in famiglia per i nostri amici più poveri