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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an Pater Aleksandr Men, einen orthodoxen Priester aus Moskau, der 1990 grausam ermordet wurde.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Jeremia 30,1-11

Das Wort, das vom Herrn an Jeremia erging:

So spricht der Herr, der Gott Israels: Schreib dir alle Worte, die ich dir gesagt habe, in ein Buch!

Denn seht, es werden Tage kommen - Spruch des Herrn -, da wende ich das Geschick meines Volkes Israel und Juda, spricht der Herr. Ich führe sie zurück in das Land, das ich ihren Vätern zum Besitz gegeben habe.

Das sind die Worte, die der Herr über Israel und Juda gesprochen hat:

Ja, so spricht der Herr: Angstgeschrei vernehmen wir: Schrecken und kein Friede.

Fragt doch und schaut, ob je ein Mann Kinder zur Welt bringt. Warum sehe ich alle Männer mit den Händen auf den Hüften wie eine Gebärende? Jedes Gesicht ist verstört und leichenblaß.

Denn groß ist jener Tag, keiner ist ihm gleich. Eine Notzeit ist es für Jakob, doch wird er daraus gerettet.

An jenem Tag wird es geschehen - Spruch des Herrn der Heere -, da zerbreche ich das Joch auf seinem Nacken; ich zerreiße seine Stricke, und Fremde sollen ihn nicht mehr knechten.

Vielmehr wird mein Volk dem Herrn, seinem Gott, dienen und David, seinem König, den ich ihm erstehen lasse.

Fürchte dich nicht, du, mein Knecht Jakob - Spruch des Herrn -, verzage nicht, Israel! Denn ich bin es, der dich aus fernem Land errettet, deine Kinder aus dem Land ihrer Gefangenschaft. Jakob wird heimkehren und Ruhe haben; er wird in Sicherheit leben, und niemand wird ihn erschrecken.

Denn ich bin mit dir - Spruch des Herrn -, um dich zu retten. Ja, ich vernichte alle Völker, unter die ich dich zerstreut habe. Nur dich werde ich niemals vernichten; ich züchtige dich mit rechtem Maß, doch ganz ungestraft kann ich dich nicht lassen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

An dieser Stelle beginnt die Trostschrift der Kapitel 30 und 31. Bisher hat der Prophet zahlreiche Sprüche verkündet mit Verheißungen von Unheil, Tod und Verbannung. Das geschah nicht zufällig, sondern als bittere Folge der Auflehnung des Volkes Juda, das nicht mehr dem Wort Gottes folgte und nicht auf den Propheten hörte, der dieses Wort überzeugend und beständig weitergab. Doch der Herr ist immer barm-herzig, er hat Mitleid mit seinem Volk und verheißt einen tiefgreifenden Wandel. Er kennt die Bedrängnis und das Leid des Volkes als Folge seines Verhaltens fern vom Gesetz Gottes. Wieder ruft der Herr voll Mitleid den Propheten und sagt: „Schreib dir alle Worte, die ich dir ge-sagt habe, in ein Buch! Denn seht, es werden Tage kommen – Spruch des Herrn –, da wende ich das Geschick meines Volkes … Ich führe sie zurück in das Land, das ich ihren Vätern zum Besitz gegeben ha-be.“ Die Initiative zur Befreiung geht wiederum vom Herrn aus. Er kann das „Angstgeschrei“, „Schrecken und kein Friede“, nicht ertragen. Er will eingreifen und den Tag der Befreiung herbeiführen: „An jenem Tag wird es geschehen – Spruch des Herrn der Heere –, da zerbreche ich das Joch auf seinem Nacken; ich zerreiße seine Stricke, und Fremde sollen ihn nicht mehr knechten.“ Diesmal zerbricht der Herr das Joch und zerreißt die Stricke. Mit wahrer Hoffnung kann das Volk in die Zu-kunft blicken. Das ihm geraubte Land wird wieder zu seinem Besitz. Die Erfahrung des Exodus wiederholt sich, denn das Volk wird das Land verlassen, in dem es als Fremder lebt, und in jenes Land zurück-kehren, das Zeichen des Bundes Gottes ist. Wird das Volk dieses neue Eingreifen Gottes begreifen? Nur wenn es sein Ohr dem Herrn zuneigt, der immer wieder zum Volk spricht, wird ihm das gelingen. Das Heil der Gläubigen ist nur durch erneuertes Zuhören möglich. Denn der Herr ist nicht fern und stumm, er hört nie auf zu sprechen. Auch dies-mal sagt er: „Fürchte dich nicht, du, mein Knecht Jakob – Spruch des Herrn –, verzage nicht Israel! Denn ich bin es, der dich aus fernem Land errettet, deine Kinder aus dem Land ihrer Gefangenschaft“. Dies kann nicht durch eine schnelle dahingesagte und im Ton rein optimisti-sche Ermahnung geschehen. Die Befreiung ereignet sich, weil „ich es bin, der dich aus fernem Land errettet“, wie der Herr sagt. Darin liegt die eigentliche Erklärung dessen, was geschehen wird: Der Herr kommt als Retter, der das Volk aus Finsternis und Einsamkeit befreit und in das Land führt, das sein Besitz war. Der Herr selbst ändert das Vorzeichen seines Tages und macht ihn zum Tag der Freiheit und des Heils. Der Schrecken wird zum Frieden, Angstschreie wird man nicht mehr hören. Ein Messias wird Frieden bringen, und sein Tag wird voller Freude und Glück sein.


09/09/2013
Gedenken an die Armen


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