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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Jeremia 31,5-22

Wieder sollst du Weingärten pflanzen auf Samarias Bergen. Wer Pflanzungen anlegt, darf ihre Früchte genießen.

Denn es kommt der Tag, da rufen die Wächter auf Efraims Bergland: Auf, laßt uns hinaufpilgern nach Zion zum Herrn, unserem Gott.

Ja, so spricht der Herr: Jubelt Jakob voll Freude zu, und jauchzt über das Haupt der Völker! Verkündet, lobsingt und sagt: Der Herr hat sein Volk gerettet, den Rest Israels.

Seht, ich bringe sie heim aus dem Nordland und sammle sie von den Enden der Erde, darunter Blinde und Lahme, Schwangere und Wöchnerinnen; als große Gemeinde kehren sie hierher zurück.

Weinend kommen sie, und tröstend geleite ich sie. Ich führe sie an wasserführende Bäche, auf einen ebenen Weg, wo sie nicht straucheln. Denn ich bin Israels Vater, und Efraim ist mein erstgeborener Sohn.

Hört, ihr Völker, das Wort des Herrn, verkündet es auf den fernsten Inseln und sagt: Er, der Israel zerstreut hat, wird es auch sammeln und hüten wie ein Hirt seine Herde.

Denn der Herr wird Jakob erlösen und ihn befreien aus der Hand des Stärkeren.

Sie kommen und jubeln auf Zions Höhe, sie strahlen vor Freude über die Gaben des Herrn, über Korn, Wein und Öl, über Lämmer und Rinder. Sie werden wie ein bewässerter Garten sein und nie mehr verschmachten.

Dann freut sich das Mädchen beim Reigentanz, jung und alt sind fröhlich. Ich verwandle ihre Trauer in Jubel, tröste und erfreue sie nach ihrem Kummer.

Ich labe die Priester mit Opferfett, und mein Volk wird satt an meinen Gaben - Spruch des Herrn.

So spricht der Herr: Ein Geschrei ist in Rama zu hören, bitteres Klagen und Weinen. Rahel weint um ihre Kinder und will sich nicht trösten lassen, um ihre Kinder, denn sie sind dahin.

So spricht der Herr: Verwehre deiner Stimme die Klage und deinen Augen die Tränen! Denn es gibt einen Lohn für deine Mühe - Spruch des Herrn: Sie werden zurückkehren aus dem Feindesland.

Es gibt eine Hoffnung für deine Nachkommen - Spruch des Herrn: Die Söhne werden zurückkehren in ihre Heimat.

Ich höre gar wohl, wie Efraim klagt: Du hast mich erzogen, und ich ließ mich erziehen wie ein ungezähmter Jungstier. Führ mich zurück, umkehren will ich; denn du bist der Herr, mein Gott.

Ja, nach meiner Umkehr fühle ich Reue; nachdem ich zur Einsicht gekommen bin, schlage ich an meine Brust. Ich bin beschämt und erröte; denn ich trage die Schande meiner Jugend. -

Ist mir denn Efraim ein so teurer Sohn oder mein Lieblingskind? Denn sooft ich ihm auch Vorwürfe mache, muß ich doch immer wieder an ihn denken. Deshalb schlägt mein Herz für ihn, ich muß mich seiner erbarmen - Spruch des Herrn.

Stell dir Wegweiser auf, setz dir Wegmarken, achte genau auf die Straße, auf den Weg, den du gegangen bist. Kehr um, Jungfrau Israel, kehr zurück in diese deine Städte!

Wie lange noch willst du dich sträuben, du abtrünnige Tochter? Denn etwas Neues erschafft der Herr im Land: Die Frau wird den Mann umgeben.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeremia ist der Prophet der Güte Gottes. Er sucht sein Volk, das er schon immer kennt und mit ewiger Liebe liebt. Diese Liebe trägt Züge einer ehelichen Liebe Gottes als Israels Bräutigam und Züge einer vä-terlichen Liebe Gottes als Israels Vater. Dabei wird zweifelsfrei deutlich, dass das Volk Israel nicht allein auf den Wegen der Geschichte unter-wegs ist. Wie ein Vater und ein Bräutigam geht ihm der Herr voraus. Auf dem langen Zug durch die Wüste in das Land Kanaan folgte das Volk der Wolke, die allen zuverlässige Führung und sicheren Schutz bot bei Tag und bei Nacht. Auch die Kinder des Evangeliums Jesu freuen sich über die Begleitung des auferstandenen Herrn und finden in ihm den Meister, der ihnen vorausgeht, zu ihrem Herzen spricht und ihnen Ruhe und Frieden schenkt. Der Glaube ist die Antwort auf die Liebe des Herrn zu uns allen: „Denn du bist der Herr, mein Gott“ (V. 18). In ihrer Einfachheit zeigen diese Worte das grundlegende Empfinden und das Gebet der Männer und Frauen, die in Freundschaft zum Herrn leben. In diesen Worten ist schon das Gebet des Apostels Thomas vor dem Auf-erstandenen angedeutet: „Mein Herr und mein Gott“ (Joh 20,28). Jere-mia ist jedoch der Prophet des Leids des Volkes, der Schmerzen Ra-hels, Israels Mutter, die um ihre verbannten und toten Kinder weint. Müssen wir in diesem Weinen nicht den Schmerz vieler Mütter über ihre Kinder sehen, die durch Kriege, Krankheiten und Hunger getötet wur-den? Dieses Weinen lässt den Herrn nicht ungerührt. Von seinem Mit-leid bewegt hört er auf den Ruf seiner Kinder und der Armen. Der Psalmist sagt: „Denn er rettet den Gebeugten, der um Hilfe schreit, den Armen und den, der keinen Helfer hat. Er erbarmt sich des Gebeugten und Schwachen, er rettet das Leben der Armen“ (Ps 72,12–13). Es gibt Hoffnung für das Leid dieser Frau und der vielen Mütter der Welt, die auch heute mit ansehen müssen, wie ihre Kinder getötet werden. Es gibt Hoffnung für das Leid der Welt, denn die Liebe Gottes verlässt sei-ne Geschöpfe nicht. Auf diesem Weg werden die Tränen vieler Männer und Frauen getrocknet, die durch Leid verwundet sind.


12/09/2013
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