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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an die Stigmata des heiligen Franziskus. Er wurde dem Herrn ähnlich und empfing auf dem Berg La Verna die Wundmale Je-su.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Jeremia 32,26-44

Nun erging an mich das Wort des Herrn:

Siehe, ich bin der Herr, der Gott aller Sterblichen. Ist mir denn irgend etwas unmöglich?

Darum - so spricht der Herr: Ich gebe diese Stadt in die Hand der Chaldäer und in die Hand Nebukadnezzars, des Königs von Babel, und er wird sie einnehmen.

Die Chaldäer, die gegen diese Stadt ankämpfen, werden eindringen, die Stadt in Brand stecken und einäschern samt den Häusern, auf deren Dächern man dem Baal Rauchopfer und fremden Göttern Trankopfer dargebracht hat, um mich zu erzürnen.

Denn die Leute von Israel und Juda haben von Jugend an immer nur das getan, was mir mißfiel, ja, die Leute von Israel haben mich durch ihr Verhalten stets nur erzürnt - Spruch des Herrn.

In der Tat, diese Stadt hat seit ihrer Gründung bis zum heutigen Tag meinen Zorn und Grimm erregt, so daß ich sie von meinem Angesicht verstoßen muß

wegen all des Bösen, das die Leute von Israel und Juda verübt haben, um mich zu erzürnen, sie, ihre Könige, ihre Beamten, ihre Priester und ihre Propheten, die Leute von Juda und die Einwohner Jerusalems.

Sie haben mir den Rücken zugewandt und nicht das Gesicht. Ich habe sie unermüdlich belehrt, aber sie hörten nicht darauf und besserten sich nicht.

Vielmehr stellten sie in dem Haus, über dem mein Name ausgerufen ist, ihre Scheusale auf, um es zu entweihen.

Sie errichteten die Kulthöhe des Baal im Tal Ben-Hinnom, um ihre Söhne und Töchter für den Moloch durchs Feuer gehen zu lassen. Das habe ich ihnen nie befohlen, und niemals ist mir in den Sinn gekommen, solchen Greuel zu verlangen und Juda in Sünde zu stürzen.

Jetzt aber - so spricht der Herr, der Gott Israels, über diese Stadt, von der ihr sagt, sie sei durch Schwert, Hunger und Pest dem König von Babel preisgegeben:

Seht, ich sammle sie aus allen Ländern, wohin ich sie in meinem Zorn und Grimm und in großem Groll versprengt habe. Ich bringe sie wieder zurück an diesen Ort und lasse sie in Sicherheit wohnen.

Sie werden mein Volk sein, und ich werde ihr Gott sein.

Ich bringe sie dazu, nur eines im Sinn zu haben und nur eines zu erstreben: mich alle Tage zu fürchten, ihnen und ihren Nachkommen zum Heil.

Ich schließe mit ihnen einen ewigen Bund, daß ich mich nicht von ihnen abwenden will, sondern ihnen Gutes erweise. Ich lege ihnen die Furcht vor mir ins Herz, damit sie nicht von mir weichen.

Ich werde mich über sie freuen, wenn ich ihnen Gutes erweise. In meiner Treue pflanze ich sie ein in diesem Land, aus ganzem Herzen und aus ganzer Seele.

Denn so spricht der Herr: Wie ich über dieses Volk all das große Unheil gebracht habe, so bringe ich über sie all das Gute, das ich ihnen verspreche.

Man wird wieder Felder kaufen in diesem Land, von dem ihr sagt: Es ist eine Wüste, ohne Mensch und Vieh, der Hand der Chaldäer preisgegeben.

Äcker wird man wieder kaufen für Geld, Kaufurkunden ausstellen und versiegeln und Zeugen hinzunehmen im Land Benjamin, in der Umgebung Jerusalems, in den Städten Judas und des Gebirges, in den Städten der Schefela und des Negeb. Denn ich wende ihr Geschick - Spruch des Herrn.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die Sünde des Volkes war schwer und wiederholte sich. Im Laufe der Jahrhunderte, in denen die beiden Reiche Israel und Juda be-standen, hatten die Untreue und Achtlosigkeit gegenüber dem Herrn seitens des Volkes zugenommen bis hin zur Überheblichkeit: „Sie haben mir den Rücken zugewandt und nicht das Gesicht“ (V. 33), klagt der Herr. Das Volk hatte sich angewöhnt, seine eigenen Wege zu gehen und dem Willen des Herrn zu misstrauen. Wenn der Herr sie zurechtwies, hörten sie nicht auf ihn, sondern folgten weiterhin ihren eigenen Vorstellungen. Wir sind derart Sklaven unserer selbst, dass wir oft dickköpfig und starrsinnig in unserem Irrtum verharren und ein leichtes Opfer der Sünde werden. Diese traurige Erfahrung machen wir alle. Wenn wir dann den Hilferuf der Armen und Unter-drückten überhören, wenn wir uns abwenden und auf die andere Seite blicken, dann kennt die Sünde keine Grenzen mehr. In Jerusa-lem opferten die Verantwortlichen der Stadt dem Gott Moloch Men-schenopfer, im Glauben, das Blut der Kinder würde ihnen zum Glück verhelfen! Die wahre Religion und die wahre Menschlichkeit können unschuldiges Blutvergießen wie das der Kinder nicht dulden. Es ist bitter zu sehen, dass auch in unseren Tagen noch zu häufig unschuldiges Blut auf den Altären der Eigeninteressen geopfert wird. Wie damals erreicht die Sünde Dimensionen, die nicht mehr zu akzeptieren sind. Zu Zeiten des Propheten Jeremia bedeutete das Ende Jerusalems auch das Ende einer Welt, die auf derart un-gerechte und grausame Weise nicht weiter existieren konnte. Gibt es aber für diese Welt, die den Wunsch nach Zukunft gar nicht ver-spürt, eine Alternative zur Zerstörung? Die Antwort auf diese Frage erhalten wir von Gott selbst: „Ist mir denn irgendetwas unmöglich?“ (V. 27). Die Macht der Barmherzigkeit des Herrn ist unbesiegbar und unaufhaltsam. In dem Maß, in dem das Volk der Gläubigen dem Wort des Herrn folgt und ihm gewährt, die Herzen zu bewegen, kann es sich ändern und eine neue Zukunft erhoffen. So spricht der Herr: „Ich bringe sie dazu, nur eines im Sinn zu haben und nur eines zu erstreben“ (V. 39). Hier beginnt die Veränderung der Welt. Wenn wir in unserem Herzen die Liebe des Herrn aufnehmen, wird sich die Welt verändern.


17/09/2013
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