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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Jeremia 33,1-26

Das Wort des Herrn erging an Jeremia zum zweitenmal, während er noch im Wachhof eingesperrt war:

So spricht der Herr, der die Erde erschaffen, sie geformt und fest gegründet hat, Jahwe ist sein Name:

Rufe zu mir, so will ich dir antworten und dir große, unfaßbare Dinge mitteilen, die du nicht kennst.

Denn so spricht der Herr, der Gott Israels, über die Häuser dieser Stadt und die Häuser der Könige Judas, die man eingerissen hat, um sie gegen die Belagerungswälle und für Kriegszwecke zu verwenden,

und die dazu dienten, mit den Chaldäern Krieg zu führen und mit den Leichen der Leute angefüllt zu werden, die ich in meinem Zorn und Grimm erschlug, weil ich mein Angesicht vor dieser Stadt wegen all ihrer bösen Taten verborgen hatte:

Seht, ich bringe ihnen Genesung und Heilung; ich mache sie wieder heil und gewähre ihnen beständiges Wohlergehen.

Ich wende das Geschick Judas und Jerusalems und baue sie auf wie ehedem.

Ich reinige sie von all ihrer Schuld, die sie gegen mich begangen haben, und ich vergebe ihnen alle ihre Verfehlungen, mit denen sie gesündigt und sich gegen mich aufgelehnt haben.

Dann wird Jerusalem meine Freude sein, mein Lobpreis und Ruhm bei allen Völkern der Erde, wenn sie von all dem Guten hören, das ich tue; sie werden zittern und beben wegen all des Guten und des Heils, das ich ihm erweise.

So spricht der Herr: An diesem Ort, von dem ihr sagt: Verwüstet ist er, ohne Mensch und Vieh!, in den Städten Judas und auf den Straßen Jerusalems, die verödet sind, ohne Menschen, ohne Bewohner und ohne Vieh,

hört man wieder Jubelruf und Freudenruf, den Ruf des Bräutigams und den Ruf der Braut; sie rufen und singen: Dankt dem Herrn der Heere; denn der Herr ist gütig, denn seine Huld währt ewig!, und bringen Dankopfer zum Tempel des Herrn. Ich wende das Geschick des Landes: Es soll werden wie ehedem, spricht der Herr.

So spricht der Herr der Heere: An diesem Ort, der verwüstet ist, ohne Mensch und Vieh, und in allen seinen Städten wird es eine Weide für Hirten geben, die ihre Herden lagern lassen.

In den Städten des Gebirges, der Schefela und des Negeb, im Land Benjamin, in der Umgebung Jerusalems und in den Städten Judas ziehen wieder die Schafe an dem vorbei, der sie mit der Hand zählt, spricht der Herr.

Seht, es werden Tage kommen - Spruch des Herrn -, da erfülle ich das Heilswort, das ich über das Haus Israel und über das Haus Juda gesprochen habe.

In jenen Tagen und zu jener Zeit werde ich für David einen gerechten Sproß aufsprießen lassen. Er wird für Recht und Gerechtigkeit sorgen im Land.

In jenen Tagen wird Juda gerettet werden, Jerusalem kann in Sicherheit wohnen. Man wird ihm den Namen geben: Jahwe ist unsere Gerechtigkeit.

Denn so spricht der Herr: Nie soll es David an einem Nachkommen fehlen, der auf dem Thron des Hauses Israel sitzt.

Auch den levitischen Priestern soll es nie an einem Nachkommen fehlen, der alle Tage vor meinen Augen Brandopfer darbringt, Speiseopfer verbrennt und Schlachtopfer zurichtet.

Das Wort des Herrn erging an Jeremia:

So spricht der Herr: Nur wenn mein Bund mit dem Tag und mein Bund mit der Nacht gebrochen werden könnte, so daß es nicht mehr Tag und Nacht würde zur rechten Zeit,

dann könnte auch mein Bund mit meinem Knecht David gebrochen werden, so daß er keinen Sohn hätte, der auf seinem Thron König wäre, und ebenso mein Bund mit den levitischen Priestern, die mir dienen.

So unzählbar das Heer des Himmels und so unmeßbar der Sand des Meeres ist, so zahlreich mache ich die Nachkommen meines Knechtes David und die Leviten, die mir dienen.

Das Wort des Herrn erging an Jeremia:

Hast du nicht bemerkt, was diese Leute reden: Die beiden Stammesverbände, die der Herr erwählt hatte, hat er verworfen!, und wie sie mein Volk verachten, so daß es in ihren Augen kein Volk mehr ist?

So spricht der Herr: So gewiß ich meinen Bund mit dem Tag und mit der Nacht und die Ordnungen von Himmel und Erde festgesetzt habe,

so sicher werde ich auch die Nachkommen Jakobs und meines Knechtes David nicht verwerfen; aus seinen Nachkommen werde ich die Herrscher über die Nachkommen Abrahams, Isaaks und Jakobs nehmen. Denn ich werde ihr Geschick wenden und mich ihrer erbarmen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit und sein Bund wird nicht wan-ken. So liest der Prophet die Geschichte seines Volkes. Diese Gewiss-heit scheint im Gegensatz zur Realität einer Belagerung zu stehen, die ihrem siegreichen Abschluss nahe ist. Die Kriegsmaschinen haben Jerusalem umstellt und wer die Stadt verteidigen wollte, wurde entwe-der getötet oder von den Chaldäern gefangen genommen. Die Stadt gleicht nur noch einem Schatten ihrer selbst. Dennoch wird es Rettung geben und Heilung für die tiefen Wunden, die dem Land zugefügt wur-den. Das Volk wird neu zu Kräften kommen und in ihre Straßen werden Freude und Gesang zurückkehren. Der Herr ist seinem Bund treu und kann die Vernichtung seines Volkes nicht zulassen. Diesem Volk, das die Feinde aus der Geschichte auslöschen wollten, wird er mit Macht zu Hilfe kommen und sein Schicksal wenden. Der Rettung vorausge-hen muss jedoch die Läuterung von den begangenen Untaten. Als Ers-tes muss das Volk seinen Stolz ablegen, den Grund dafür, dass es gar nicht wahrnimmt, wie sehr es durch die Selbstrechtfertigung verblendet ist. Die Verblendung durch den Stolz hatte so weit geführt, dass das Volk in der Überzeugung lebte, Gott könne niemals die Zerstörung des Jerusalemer Tempels zulassen. Trotz des wiederholten Eingriffs der Propheten hatten sie nicht verstanden, dass das wahre Ärgernis für Gott in ihrer Ungerechtigkeit gegenüber dem Nächsten, der Unterdrü-ckung der Armen und der Verehrung anderer Götter lag (vgl. Jer 7,4–6). Läuterung bedeutete zurecht zu weisen und vor allem Vergebung zu gewähren. Der Herr hat seinem Volk dessen Auflehnung vergeben, durch die es den Bund gebrochen und den Glauben an ihn auf eine vage, fast nicht mehr vorhandene Erinnerung reduziert hat. Der Glaube kann ohne Gerechtigkeit nicht bestehen. Aus diesem Grunde ist der Herr einen Schritt weiter gegangen und hat einen „gerechten Spross“ aufgehen lassen, der im Land „für Recht und Gerechtigkeit“ sorgt (V. 15). Der Messias Gottes würde „den Völkern das Recht“ verkün-den, so die Weissagung von Jesaja (42,1), die von Matthäus aufgegrif-fen wird (12,18). Jesus, der Nachkomme Davids, sollte jener Spross sein, der die Armen nicht ihrem Schicksal überließ, der den Kranken Heilung brachte und allen Menschen Rettung schenkte. Die Gerechtig-keit würde die Erde erfüllen und die Barmherzigkeit des Herrn würde kein Ende nehmen.


18/09/2013
Gedenken an die Heiligen und die Propheten


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