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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Jeremia 34,1-22

Das Wort, das vom Herrn an Jeremia erging, als Nebukadnezzar, der König von Babel, und sein ganzes Heer, alle Königreiche seines Herrschaftsgebietes und alle Völkerschaften gegen Jerusalem und alle seine umliegenden Städte Krieg führten:

So spricht der Herr, der Gott Israels: Mach dich auf, rede mit Zidkija, dem König von Juda, und sag zu ihm: So spricht der Herr: Ich gebe diese Stadt in die Hand des Königs von Babel, und er wird sie niederbrennen.

Auch du wirst seiner Hand nicht entrinnen, sondern ergriffen und in seine Hand gegeben werden. Auge in Auge wirst du den König von Babel sehen, und von Mund zu Mund wird er mit dir reden, und nach Babel wirst du kommen.

Doch höre das Wort des Herrn, Zidkija, König von Juda! So spricht der Herr über dich: Du brauchst nicht durch das Schwert zu sterben.

In Frieden kannst du sterben, und wie deinen Vätern und Vorgängern, den früheren Königen, so wird man auch dir zu Ehren Totenfeuer anzünden und dir die Totenklage halten: «Ach, der Herrscher!» Ich bin es, der dieses Wort gesprochen hat - Spruch des Herrn.

Der Prophet Jeremia sagte alle diese Worte zu Zidkija, dem König von Juda, in Jerusalem,

als das Heer des Königs von Babel bereits gegen Jerusalem und die übriggebliebenen Städte Judas, nämlich Lachisch und Aseka, kämpfte; denn nur diese befestigten Städte waren in Juda noch übriggeblieben.

Das Wort, das vom Herrn an Jeremia erging, als König Zidkija mit dem ganzen Volk in Jerusalem das Abkommen getroffen hatte, eine Freilassung auszurufen.

Es sollte nämlich jeder seinen hebräischen Sklaven und seine hebräische Sklavin freilassen, und keiner sollte mehr seinen hebräischen Stammesbruder als Sklaven halten.

Dem hatten sich alle Großen gefügt, ebenso das ganze Volk, das dem Abkommen beigetreten war, daß jeder seinen Sklaven oder seine Sklavin freilassen und nicht mehr als Sklave halten werde. Sie hatten gehorcht und die Sklaven freigelassen.

Danach aber holten sie die Sklaven und Sklavinnen, die sie freigelassen hatten, zurück und machten sie mit Gewalt wieder zu Sklaven und Sklavinnen.

Da erging das Wort des Herrn an Jeremia:

So spricht der Herr, der Gott Israels: Ich habe mit euren Vätern, als ich sie aus Ägypten, dem Sklavenhaus, herausführte, ein Abkommen getroffen und verlangt:

Alle sieben Jahre soll jeder von euch seinen hebräischen Stammesbruder, der sich ihm verkauft hat, freilassen; sechs Jahre soll er dein Sklave sein, dann sollst du ihn freilassen. Aber eure Väter haben mir nicht gehorcht und mir ihr Ohr nicht zugeneigt.

Da seid ihr jetzt umgekehrt und habt das getan, was in meinen Augen recht ist, indem jeder für seinen Nächsten die Freilassung ausrief. Vor mir hattet ihr ein Abkommen getroffen in dem Haus, über dem mein Name ausgerufen ist.

Aber ihr seid wieder umgekehrt und habt meinen Namen entweiht; denn jeder von euch hat seinen Sklaven oder seine Sklavin zurückgeholt, die ihr doch völlig freigelassen hattet. Ihr habt sie gezwungen, wieder eure Sklaven und Sklavinnen zu werden.

Darum - so spricht der Herr: Ihr habt mir nicht gehorcht, und keiner hat für seinen Stammesbruder und seinen Nächsten die Freilassung ausgerufen. Wohlan, so rufe ich euch eine Freilassung aus - Spruch des Herrn - für Schwert, Pest und Hunger, und ich mache euch zu einem Bild des Schreckens für alle Reiche der Erde.

Ich mache die Männer, die mein Abkommen verletzt und die Worte der Abmachung, die sie vor mir getroffen hatten, nicht gehalten haben, dem Kalb gleich, das sie in zwei Hälften zerschnitten haben und zwischen dessen Stücken sie hindurchgegangen sind.

Die Großen Judas und Jerusalems, die Höflinge, die Priester und alle Bürger des Landes, die zwischen den Stücken des Kalbes hindurchgegangen sind,

sie alle gebe ich in die Hand ihrer Feinde und derer, die ihnen nach dem Leben trachten. Ihre Leichen sollen den Vögeln des Himmels und den Tieren des Feldes zum Fraß dienen.

Auch Zidkija, den König von Juda, und seine Großen liefere ich ihren Feinden aus und denen, die ihnen nach dem Leben trachten, dem Heer des Königs von Babel, das eben von euch abgezogen ist.

Schon gebe ich den Befehl - Spruch des Herrn - und hole sie zu dieser Stadt zurück, damit sie gegen sie kämpfen, sie erobern und niederbrennen. Die Städte Judas mache ich zur menschenleeren Wüste.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Umstand, dass Sklavinnen und Sklaven zunächst befreit wurden, um sie dann wieder in die Sklaverei zurückzuzwingen, zeigt, wie anhal-tend die Ungerechtigkeit war. Nicht einmal in den schlimmsten Zeiten der Belagerung Jerusalems stand den Einwohnern, die das Recht Got-tes und ihrer Mitmenschen immer wieder mit Füßen getreten hatten, der Sinn nach Veränderung. Trotz des göttlichen Gebotes und des königli-chen Dekrets drückten sich die Wohlhabenden davor. König Zidkija hatte angeordnet, dass alle hebräischen Sklaven in Übereinstimmung mit dem Gesetz Gottes freigelassen werden sollten: „Alle sieben Jahre soll jeder von euch seinen hebräischen Stammesbruder, der sich ihm verkauft hat, freilassen“ (V. 14 in Anlehnung an Ex 21,2). Dieser Schritt, der so gut wie nie durchgeführt wurde, war als Zeichen des Gehorsams gegenüber dem Wort des Herrn zu verstehen. Es ist nicht gerecht, dass sich besitzlose Menschen ihrem Bruder gleich einem Gläubiger als Sklaven verkaufen mussten. Es ist nicht gerecht, dass arme Menschen ihre Würde verkaufen mussten, weil sie Hilfe brauchten. Die Freiheit besteht in der Fähigkeit, Schwester und Bruder des Mitmenschen zu sein, und ist ein Zeichen, dass alle in gleicher Weise Menschen sind. Zwar hatten die Einwohner Jerusalems vor Gott im Tempel ein Abkom-men getroffen und dazu den Herrn als Zeugen angerufen, sodass ihr Versprechen geheiligt und damit sicher und unverbrüchlich wurde. Doch die Macht des Geizes ist groß und verleitete die Sklavenhalter dazu, ihre Meinung zu ändern. Schließlich mussten die Sklavinnen und Skla-ven zu ihren Herren zurückkehren, weil diese ihre zuvor getroffene Ent-scheidung rückgängig gemacht hatten. Das Böse hat im Leben der Menschen eine derartige Kraft, dass selbst die Gerechtigkeit verhöhnt wird, sei sie auch vom König angeordnet, dass der Name des Herrn entweiht und sein Wort am Ende verachtet wird. In einer Welt, die dem Geld hörig ist, bringt der Geiz die Würde all jener Männer und Frauen in Vergessenheit, die zum Opfer der Interessen der Mächtigeren gewor-den sind. Deshalb mahnt Jesus, der Herr: „Ihr könnt nicht beiden die-nen, Gott und dem Mammon“ (Mt 6,24). Wahre Freiheit bedeutet, sich aus der Versklavung durch das Geld zu entfernen und sich in den Dienst Gottes und der Menschheit zu stellen.


19/09/2013
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