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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Jeremia 37,1-21

Anstelle Jojachins, des Sohnes Jojakims, wurde Zidkija, der Sohn Joschijas, König. Ihn hatte Nebukadnezzar, der König von Babel, als König über das Land Juda eingesetzt.

Weder er selbst noch seine Diener, noch die Bürger des Landes hörten auf die Worte, die der Herr durch den Propheten Jeremia sprach.

König Zidkija sandte einmal Juchal, den Sohn Schelemjas, und den Priester Zefanja, den Sohn Maasejas, zum Propheten Jeremia und ließ ihm sagen: Bete doch für uns zum Herrn, unserem Gott!

Jeremia konnte sich noch frei unter dem Volk bewegen; man hatte ihn noch nicht ins Gefängnis geworfen.

Aus Ägypten war damals das Heer des Pharao aufgebrochen, und als die Chaldäer, die Jerusalem belagerten, davon Nachricht erhielten, rückten sie von Jerusalem ab.

Nun erging das Wort des Herrn an den Propheten Jeremia:

So spricht der Herr, der Gott Israels: Antwortet dem König von Juda, der euch zu mir gesandt hat, um mich zu befragen: Fürwahr, das Heer des Pharao, das aufgebrochen ist, um euch Hilfe zu bringen, wird in sein Land Ägypten zurückkehren.

Dann werden die Chaldäer wieder umkehren, gegen diese Stadt kämpfen, sie erobern und in Brand stecken.

So spricht der Herr: Täuscht euch nicht selbst mit dem Gedanken: Die Chaldäer ziehen endgültig von uns ab. Nein, sie ziehen nicht ab.

Selbst wenn ihr das ganze Heer der Chaldäer, die gegen euch kämpfen, schlagen könntet und nur einige Verwundete von ihnen übrigblieben, sie würden, jeder in seinem Zelt, aufstehen und diese Stadt in Brand stecken.

Damals, als das Heer der Chaldäer vor dem Heer des Pharao von Jerusalem abgerückt war,

wollte sich Jeremia von Jerusalem ins Land Benjamin begeben, um dort mit seinen Verwandten ein Erbe zu teilen.

Er war bereits am Benjamintor angelangt. Dort stand ein Wachhabender namens Jirija, der Sohn Schelemjas, des Sohnes Hananjas. Er hielt den Propheten Jeremia an und rief: Du willst zu den Chaldäern überlaufen.

Jeremia entgegnete: Das ist nicht wahr; ich laufe nicht zu den Chaldäern über. Doch Jirija hörte nicht auf ihn; er nahm Jeremia fest und brachte ihn vor die Beamten.

Diese waren über Jeremia wütend, schlugen ihn und warfen ihn in den Kerker, in das Haus des Staatsschreibers Jonatan; denn dieses hatte man als Gefängnis eingerichtet.

So kam Jeremia in die Zisternenhöhle mit den Gewölben. Dort saß Jeremia lange Zeit gefangen.

Eines Tages ließ ihn König Zidkija holen. Der König fragte ihn heimlich in seinem Palast: Ist ein Wort vom Herrn da? Jeremia bejahte es und antwortete: Du wirst in die Hand des Königs von Babel ausgeliefert werden.

Dann sagte Jeremia zum König Zidkija: Welches Verbrechen habe ich an dir, an deinen Dienern und an diesem Volk begangen, daß ihr mich ins Gefängnis geworfen habt?

Und wo sind jetzt eure Propheten, die euch geweissagt haben: Der König von Babel wird nicht über euch und dieses Land kommen?

Doch nun höre, mein Herr und König! Möge meine Bitte bei dir Gehör finden. Laß mich nicht ins Haus des Staatsschreibers zurückbringen, sonst gehe ich dort zugrunde.

Da gab König Zidkija den Befehl, Jeremia im Wachhof zu verwahren, und man versorgte ihn täglich mit einem Laib Brot aus der Bäckergasse, bis alles Brot in der Stadt zu Ende ging. So blieb also Jeremia im Wachhof.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.


Der Prophet Jeremia ist zur Beute seiner Feinde geworden. Er wird fälschlicherweise angeklagt, geschlagen, gefangen genommen und auf unmenschliche Weise behandelt. Was Jeremia hier erlebt, ist eine Lei-densgeschichte, in der die Passion Jesu vorweggenommen wird. Die Angriffe gegen ihn entspringen der blinden Macht des Bösen und der Ungerechtigkeit und liefern ihn absolut wehrlos den Händen seiner Gegner aus. Entsprechend berichten die Evangelien, dass Jesus zum Opfer der Kraft des Bösen wird, die ihn bis in den Tod treibt. Jeremia befindet sich in der Gewalt der Feinde des Guten und der Wahrheit. Für sie war die freie Stimme des Propheten nicht zu ertragen, mit der er alle zur Treue gegenüber den göttlichen Geboten aufrief. Ihr Kampf gegen den Propheten war in Wahrheit der Widerstand gegen Gott, der sich seinem Volk zuwenden wollte. Seinerseits erduldet der Prophet die Verfolgung und versucht, seine Botschaft im Vertrauen auf die Kraft des Wortes Gottes lebendig zu halten, das, wie Paulus schreibt, „kraft-voll und schärfer“ ist „als jedes zweischneidige Schwert“ (Hebr 4,12). Das Martyrium des Jeremia nimmt einen langsamen Fortgang. Er gibt sein Leben nicht hin, indem er ein für alle Mal sein Blut vergießt. Viel-mehr nimmt er es auf sich, weiterhin als Diener des Wortes zu leben und dieses ohne Rücksicht auf die Folgen und ohne Abstriche bis zum Ende zu verkünden. Jeremia hat keine Angst vor dem Tod. Er fürchtet die Menschen nicht, die wollen, dass er von der Bildfläche verschwin-det. Im Buch der Offenbarung heißt es im Blick auf die Märtyrer des Lammes Jesu Christi, die vom Fürsten des Bösen angeklagt und auf die Probe gestellt werden: „Sie haben ihn besiegt durch das Blut des Lammes und durch ihr Wort und Zeugnis; sie hielten ihr Leben nicht fest, bis hinein in den Tod“ (Offb 12,11). Der Prophet Jeremia ist einer von jenen, die das Leiden Jesu vorweggenommen haben und teilha-ben an seinem Tod wie an seinem Sieg. Auch auf ihn passen die Wor-te aus dem ersten Petrusbrief: „Sie (die Propheten des Ersten Testa-ments) haben nachgeforscht, auf welche Zeit und welche Umstände der in ihnen wirkende Geist Christi hindeute, der die Leiden Christi und die darauf folgende Herrlichkeit im Voraus bezeugte“ (1 Petr 1,11).


24/09/2013
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