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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Jeremia 40,1-6

Das Wort, das vom Herrn an Jeremia erging, nachdem ihn Nebusaradan, der Kommandant der Leibwache, in Rama freigelassen hatte. Dieser hatte ihn nämlich holen lassen, als er, mit Handschellen gefesselt, sich mitten unter den Gefangenen von Jerusalem und Juda befand, die nach Babel weggeführt werden sollten.

Der Kommandant der Leibwache holte Jeremia und sagte zu ihm: Jahwe, dein Gott, hatte diesem Ort dieses Unheil angedroht.

Jetzt hat Jahwe seine Drohung eintreffen lassen und vollstreckt; denn ihr habt gegen Jahwe gesündigt und nicht auf seine Stimme gehört. So mußte euch dieses Schicksal treffen.

Nun aber löse ich dir heute die Fesseln an deinen Händen. Wenn es dir beliebt, mit mir nach Babel zu kommen, so komm mit, und ich will für dich sorgen. Willst du aber nicht mit mir nach Babel kommen, so laß es! Siehe, das ganze Land liegt vor dir; du kannst gehen, wohin du willst.

Wenn du es vorziehst dazubleiben, so kehre um zu Gedalja, dem Sohn Ahikams, des Sohnes Schafans, den der König von Babel über das Land Juda gesetzt hat. Bleib bei ihm mitten unter dem Volk, oder geh, wohin du willst. Der Kommandant der Leibwache gab ihm Reisevorrat sowie ein Geschenk und entließ ihn.

Jeremia ging zu Gedalja, dem Sohn Ahikams, nach Mizpa und blieb bei ihm mitten unter dem Volk, das im Land übriggeblieben war.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.


Die Kapitel 39–45 erzählen die wechselvolle Geschichte des kleinen Volkes Juda, das die Eroberung Jerusalems durch die Babylonier über-lebt hatte. Hierbei wird deutlich, dass der Prophet das Schicksal seines Volkes teilt, obwohl er nicht darauf verzichtet hatte, in dieser schwieri-gen Zeit das Wort Gottes zu verkünden. Er war zusammen mit anderen gefangen genommen worden, doch das Wort Gottes kann nicht in Ket-ten gelegt werden. Es ist bedeutsam, dass Jeremia ausgerechnet vom Kommandanten der Leibwache freigelassen wird; dieser schickt ihn dann zurück zum König, der nach der Einnahme Jerusalems über Juda eingesetzt worden war. Das Wort Gottes hilft immer, die Geschichte zu verstehen und ihr eine Richtung zu geben, doch besonders in schwie-rigen Zeiten brauchen wir es so nötig wie das Brot, damit es unseren Geist ernährt und wir uns nicht darin verlieren, uns selbst nachzulau-fen. Das Wort Gottes ist so stark und unvorhersehbar, dass der bibli-sche Text dem Kommandanten der Leibwache, einem Fremden, Worte in den Mund legt, die Jeremia selbst zu einem anderen Zeitpunkt ge-sprochen hatte: „Jetzt hat Jahwe seine Drohungen eintreffen lassen und vollstreckt, denn ihr habt gegen Jahwe gesündigt und nicht auf seine Stimme gehört. So musste euch dieses Schicksal treffen“. Nie-mand kann den Herrn daran hindern, sein Wort zu den Menschen ge-langen zu lassen, weder Ketten noch Gegner, weder Kriege noch Schwierigkeiten, nicht einmal die Weigerung zuzuhören. Gott wird die Wege und die Menschen finden, um weiter zur Welt zu sprechen. Der König von Babylon versteht die Weisheit der Worte, die Jeremia mehrmals an sein Volk gerichtet hatte, als er es aufforderte, keine Angst vor den Babyloniern zu haben, sondern sich zu unterwerfen und nicht zu fliehen. Wie es bereits mehrmals geschah, werden erneute Gewalttaten vorbereitet, ausgehend von rivalisierenden Gruppen, die es nicht hinnehmen wollen, den Glauben an ihren Gott in einer neuen Situation zu leben, in der sie keine völlige Unabhängigkeit genießen. Auch zahlreiche Christen leben ihren Glauben in schwierigen Situatio-nen, oft unter Verfolgung oder großen Entbehrungen. Doch Gott lässt seine Gläubigen nie alleine, wie er auch Jeremia in der Zeit der Not nicht alleine gelassen hat.


27/09/2013
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