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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Wenzel, der als Märtyrer in Böhmen verehrt wird. Gedenken an William Quijano, einen jungen Mann aus der Ge-meinschaft Sant’Egidio in El Salvador, der durch die Gewalt der Maras getötet wurde.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Jeremia 40,7-16; 41,1-18

Alle Truppenführer, die samt ihren Mannschaften noch über das freie Feld verstreut waren, erfuhren, daß der König von Babel Gedalja, den Sohn Ahikams, als Statthalter im Land eingesetzt und ihm Männer, Frauen und Kinder sowie jenen Teil der armen Bevölkerung unterstellt habe, der nicht nach Babel weggeführt worden war.

Sie kamen nun mit ihren Leuten zu Gedalja nach Mizpa, nämlich Jischmael, der Sohn Netanjas, Johanan und Jonatan, die Söhne Kareachs, Seraja, der Sohn Tanhumets, ferner die Söhne Efais aus Netofa und Jaasanja, der Sohn des Maachatiters.

Gedalja, der Sohn Ahikams, des Sohnes Schafans, schwor ihnen und ihren Mannschaften: Fürchtet euch nicht davor, den Chaldäern untertan zu sein. Bleibt im Land, und dient dem König von Babel; dann wird es euch gut gehen.

Seht, ich selber bleibe in Mizpa und vertrete euch vor den Chaldäern, die zu uns kommen. Ihr aber, erntet Wein, Obst und Öl, sammelt es in euren Gefäßen, und bleibt in den Ortschaften, die ihr besiedelt.

Auch alle jene Judäer, die sich in Moab, bei den Ammonitern, in Edom oder in irgendeinem anderen Land aufhielten, erfuhren, daß der König von Babel Juda eine Restbevölkerung gelassen und über sie Gedalja, den Sohn Ahikams, des Sohnes Schafans, als Statthalter eingesetzt habe.

Daher kehrten alle Judäer aus sämtlichen Orten, wohin sie versprengt waren, zurück und kamen ins Land Juda zu Gedalja nach Mizpa. Man erntete Wein und Obst in großer Menge.

Eines Tages kamen Johanan, der Sohn Kareachs, und alle Truppenführer, die über das freie Feld verstreut waren, zu Gedalja nach Mizpa.

Sie fragten ihn: Weißt du schon, daß Baalis, der König der Ammoniter, Jischmael, den Sohn Netanjas, geschickt hat, um dich ermorden zu lassen? Aber Gedalja, der Sohn Ahikams, glaubte es ihnen nicht.

Nun machte Johanan, der Sohn Kareachs, dem Gedalja in Mizpa insgeheim den Vorschlag: Ich will hingehen und Jischmael, den Sohn Netanjas, erschlagen, ohne daß jemand davon erfährt. Warum soll er dich umbringen, so daß alle Judäer, die sich um dich geschart haben, wieder zerstreut werden und der Rest von Juda zugrunde geht?

Doch Gedalja, der Sohn Ahikams, entgegnete Johanan, dem Sohn Kareachs: Nein, tu das nicht; denn was du über Jischmael sagst, ist nicht wahr.

Aber im siebten Monat kam Jischmael, der Sohn Netanjas, des Sohnes Elischamas, ein Mann aus königlichem Geschlecht und einer von den Großen des Königs, mit zehn Mann zu Gedalja, dem Sohn Ahikams, nach Mizpa. Während sie dort zusammen aßen,

erhob sich Jischmael, der Sohn Netanjas, samt den zehn Männern, die bei ihm waren, und sie erschlugen Gedalja, den Sohn Ahikams, des Sohnes Schafans, mit dem Schwert. So tötete er den Mann, den der König von Babel als Statthalter im Land eingesetzt hatte.

Auch alle Judäer, die bei ihm [bei Gedalja] in Mizpa waren, und die Chaldäer, die sich dort als militärische Besatzung befanden, erschlug Jischmael.

Am zweiten Tag nach Gedaljas Ermordung, als noch niemand etwas erfahren hatte,

kamen Männer aus Sichem, Schilo und Samaria, achtzig Mann, mit geschorenen Bärten, zerrissenen Kleidern und eingeritzten Wunden. Sie trugen in ihren Händen Opfergaben und Weihrauch, um sie zum Haus des Herrn zu bringen.

Da ging ihnen Jischmael, der Sohn Netanjas, von Mizpa aus entgegen, wobei er laut weinte. Sobald er mit ihnen zusammentraf, lud er sie ein: Kommt mit zu Gedalja, dem Sohn Ahikams!

Als sie nun in die Stadtmitte gekommen waren, ermordete sie Jischmael, der Sohn Netanjas, mit Hilfe der Männer, die er bei sich hatte, und warf sie in die Zisterne.

Zehn Männer aber, die sich unter jenen befanden, hatten zu Jischmael gesagt: Töte uns nicht; denn wir haben versteckte Vorräte auf dem Feld: Weizen, Gerste, Öl und Honig. Da sah er davon ab, sie zusammen mit ihren Stammesbrüdern zu töten.

Die Zisterne, in die Jischmael alle Leichen der Männer warf, die er Gedaljas wegen erschlagen hatte, war jene, die König Asa im Krieg gegen Bascha, den König von Israel, angelegt hatte. Diese füllte nun Jischmael, der Sohn Netanjas, mit Erschlagenen an.

Dann führte Jischmael den ganzen Rest des Volkes, der sich in Mizpa befand, gefangen hinweg: die Prinzessinnen und die ganze Bevölkerung, die in Mizpa geblieben war und die Nebusaradan, der Kommandant der Leibwache, Gedalja, dem Sohn Ahikams, unterstellt hatte. Jischmael, der Sohn Netanjas, führte sie gefangen weg und zog ab, um über die Grenze zu den Ammonitern zu gelangen.

Johanan, der Sohn Kareachs, und alle Truppenführer, die bei ihm waren, hörten von all dem Bösen, das Jischmael, der Sohn Netanjas, verübt hatte.

Sie nahmen ihre gesamte Mannschaft und zogen aus, um gegen Jischmael, den Sohn Netanjas, zu kämpfen. Am großen Wasser bei Gibeon stießen sie auf ihn.

Als das ganze Volk, das bei Jischmael war, Johanan, den Sohn Kareachs, und in seiner Begleitung alle Truppenführer erblickte, war es hoch erfreut.

Alle Leute, die Jischmael gefangen von Mizpa weggeführt hatte, wandten sich von ihm ab und traten auf die Seite Johanans, des Sohnes Kareachs.

Jischmael aber, der Sohn Netanjas, konnte mit acht Mann dem Johanan entkommen und floh zu den Ammonitern.

Nun übernahm Johanan, der Sohn Kareachs, zusammen mit allen Truppenführern, die bei ihm waren, den ganzen Rest des Volkes, den Jischmael, der Sohn Netanjas, nach der Ermordung Gedaljas, des Sohnes Ahikams, aus Mizpa weggeführt hatte: Männer, [Krieger] Frauen, Kinder und Palastbeamte, die er nun alle von Gibeon wegbrachte.

Sie zogen ab und machten in der Herberge des Kimham bei Betlehem halt, in der Absicht, nach Ägypten weiterzuziehen.

So wollten sie den Chaldäern entkommen; denn sie hatten Angst vor ihnen, weil Jischmael, der Sohn Netanjas, Gedalja, den Sohn Ahikams, erschlagen hatte, den der König von Babel als Statthalter im Land eingesetzt hatte.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.


Wir stehen an einem entscheidenden Punkt der Geschichte Jerusalems. Viele nehmen die entstandene Situation nicht hin, vor allem die Entschei-dung der Babylonier, Gedalja als ihren Statthalter und König von Juda einzusetzen. Die fehlende Unabhängigkeit schmerzt, aber wie Jeremia sagt, ist sie in diesem Moment nicht das Entscheidende. Es brechen Kämpfe zwischen den Gruppen aus, die unterschiedliche Lösungen für die momentane Situation vorschlagen. Einige möchten gegen die aus-ländische Herrschaft aufbegehren, während andere die Situation hin-nehmen möchten, die neben der Freiheit, den eigenen Glauben zu leben, auch eine gewisse Autonomie zu gewährleisten scheint. Doch die gegne-rische Partei, die von Jischmael angeführt wird, tötet König Gedalja zu-sammen mit all seinen treuen Gefolgsleuten. So kommt es immer dann zu Gewalt und Grausamkeit, wenn man mit Nachdruck auf dem eigenen Standpunkt beharren will. Das sehen wir auch heute in zahlreichen Kon-fliktsituationen, wo es schier unmöglich scheint, die Gegner an einen Tisch zu bringen, damit sie ein vernünftiges Gespräch beginnen, das zu gemeinsamen Lösungen führen könnte. Doch es scheint, dass der Dialog unmöglich ist, wenn man denkt, das Recht auf seiner Seite zu haben und nicht bereit ist, die eigenen Überzeugungen zur Diskussion zu stellen. So zwingt eine andere Gruppe unter der Führung von Johanan, dem Sohn Kareachs, den Königsmörder zur Flucht, während seine Gefolgsleute zu Johanan überlaufen, der seinerseits aus Furcht vor den Babyloniern nach Ägypten flieht. Auch Jeremia wird gezwungen, dieser Gruppe zu folgen, wie es das folgende Kapitel berichtet. Doch diese Entschei-dung, die von der Angst diktiert wird, ist eine Folge der Weigerung, auf das Wort Gottes zu hören: „… sie zogen nach Ägypten, weil sie nicht auf die Stimme des Herrn hörten, und kamen bis Tachpanhes“ (43,7). Jeremia ist gezwungen, den Weg der Rettung und Befreiung, den Isra-el hin zum Gelobten Land gegangen war, in die umgekehrte Richtung zu gehen. So erscheint er als eine Art Gegenfigur zu Mose, als ein Prophet, der kein Gehör findet, aber das Leben seines Volkes in allem mitlebt.


28/09/2013
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