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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Kirchenvater Hieronymus, der 420 in Betlehem starb. Er übersetzte die Bibel ins Lateinische. Beten wir dafür, dass die Stimme der Schrift in jeder Sprache gehört werde.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das erste Buch der Makkabäer 1,1-15

Der Mazedonier Alexander, Sohn des Philippus, zog damals vom Land der Kittäer aus. Er besiegte Darius, den König der Perser und Meder, und wurde als erster König von Griechenland sein Nachfolger.

Er führte viele Kriege, eroberte zahlreiche Festungen und ließ die Könige der Erde erschlagen;

er kam bis an das Ende der Welt, plünderte viele Völker aus, und die ganze Erde lag ihm wehrlos zu Füßen. Da wurde sein Herz stolz und überheblich.

Er stellte ein sehr großes Heer auf, herrschte über Länder, Völker und Fürsten und machte sie sich tributpflichtig.

Doch dann sank er aufs Krankenlager und fühlte seinen Tod nahen.

Er rief seine höchsten Offiziere zusammen, die mit ihm aufgewachsen waren, und verteilte sein Reich unter sie, solange er noch lebte.

Zwölf Jahre hatte Alexander regiert, als er starb.

Seine Offiziere übernahmen die Regierung, jeder in seinem Bereich.

Nach seinem Tod setzten sich alle die Königskrone auf; ebenso hielten es ihre Nachkommen lange Zeit hindurch. Sie brachten großes Unglück über die Erde.

Aus ihnen ging ein besonders gottloser Sproß hervor, Antiochus Epiphanes, der Sohn des Königs Antiochus. Er war als Geisel in Rom gewesen und trat im Jahr 137 der griechischen Herrschaft die Regierung an.

Zu dieser Zeit traten Verräter am Gesetz in Israel auf, die viele (zum Abfall) überredeten. Sie sagten: Wir wollen einen Bund mit den fremden Völkern schließen, die rings um uns herum leben; denn seit wir uns von ihnen abgesondert haben, geht es uns schlecht.

Dieser Vorschlag gefiel ihnen,

und einige aus dem Volk fanden sich bereit, zum König zu gehen. Der König gab ihnen die Erlaubnis, nach den Gesetzen der fremden Völker zu leben.

Sie errichteten in Jerusalem eine Sportschule, wie es bei den fremden Völkern Brauch ist,

und ließen bei sich die Beschneidung rückgängig machen. So fielen sie vom heiligen Bund ab, vermischten sich mit den fremden Völkern und gaben sich dazu her, Böses zu tun.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wir beginnen heute die Lektüre des ersten Buches der Makkabäer. Der Verfasser war ein gebildeter Jude und Zeitgenosse der Ereignisse um die drei Makkabäerbrüder. Er umschreibt bereits in den ersten beiden Kapiteln den Horizont der gesamten Erzählung: Das Volk Israel vertei-digt das Gesetz vor der Verunreinigung durch die benachbarten Völker, die ihm ihre heidnischen Traditionen aufdrängen wollen. Daher wird das Verhalten der Gläubigen angepriesen, die sich gegen die kleinste Abweichung in Richtung griechische Mentalität wehren, selbst um den Preis des Todes. Der Gläubige wird folglich mit dem Märtyrer gleichge-setzt. Die Erzählung des ersten Buches der Makkabäer, in dem die Geschichte Israels von 167 bis 134 v. Chr. dargelegt wird, beginnt mit einem knappen geschichtlichen Rückblick, in dem der Mazedonier Ale-xander, Alexander der Große, genannt wird, der sein Reich im gesam-ten Orient und „bis an das Ende der Welt“ ausgeweitet hatte. Um die verschiedenen Völker in einer einzigen Kultur zu vermengen, verordne-te er das Griechische als offizielle Sprache für das gesamte Reich. Er befahl zudem an allen Orten die Schaffung von Zentren der hellenisti-schen Kultur und ließ hierzu sowohl neue Städte bauen als auch die bestehenden nach dem Vorbild der griechischen Städte umorganisie-ren. Sowohl die Theater und Sportschulen als auch die Tempel dienten als Ort zur Verbreitung der griechischen Gottheiten. Um zu umschrei-ben, wie groß die Hegemonialmacht des Alexander auch in kultureller Hinsicht war, berichtet der Verfasser: „Die ganze Erde lag ihm wehrlos zu Füßen“. Er schließt mit der göttlichen Bestrafung: Der König er-krankte und starb. Zuvor teilte er jedoch das Reich zwischen seinen Offizieren auf. Einer von ihnen war Antiochus Epiphanes, ein „beson-ders gottloser Spross“, der unter anderem auch Jerusalem zerstören sollte. Ausgerechnet während der Regierungszeit des Antiochus ver-führten einige „Verräter“ aus Israel (wörtlich „Gesetzesbrecher“) andere Juden dazu, Elemente der hellenistischen Verhaltens- und Lebenswei-se zu übernehmen. Ihr Vorschlag lautete: „Wir wollen einen Bund mit den fremden Völkern schließen, die rings um uns herum leben; denn seit wir uns von ihnen abgesondert haben, geht es uns schlecht“. Die Initiative der Hellenisierung jüdischer Gebräuche war somit unter ande-rem dem Wirken eines Teils der Juden zuzuschreiben, die sich nichts sehnlicher wünschten, als den Bürgern aller anderen Nationen zu glei-chen. Entsprechendes war bereits zurzeit von Samuel geschehen, als das Volk einen König wollte, „wie es bei allen Völkern der Fall ist“ (1 Sam 8,5 vgl. 20). So baute man in Jerusalem eine Sportschule, des-sen zentraler Teil aus einem Sportplatz bestand, dem offensichtlichs-ten Ausdruck der griechischen Kultur. Für die Juden brachte dies aller-dings ein Problem in Bezug auf ihre Beschneidung mit sich. Da es bei den Griechen üblich war, sich nackt zur Schau zu stellen, versuchten die Juden, ihre Beschneidung zu verbergen. Ein solches Verhalten war jedoch gleichbedeutend mit dem Verbergen des Bundes mit Gott, dem eigentlichen Fundament der Existenz Israels. Dass das Volk Israel sei-ne Beziehung zu Gott in allem und über alles verteidigte, war die Grundlage seines Lebens schlechthin. Ausschließlich auf der unver-brüchlichen Basis des Bundes mit dem Herrn war es ihm möglich, Be-ziehungen zu anderen Völkern aufzubauen. Anderenfalls wäre die Existenzberechtigung von Israel als Volk an sich entwertet worden. Diese Überzeugung hat auch in unserer Zeit immer dann ihre Bedeu-tung, wenn weltliche Verhaltensweisen übernommen werden, die zu nichts anderem als der Unterwerfung unter die eigenen Wünsche die-nen. Dagegen sind gläubige Menschen dazu aufgerufen, Gott treu zu bleiben und als Freunde der Menschen, vor allem der Armen, zu leben


30/09/2013
Gedenken an die Armen


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