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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an die heilige Therese von Lisieux, eine Karmelitin, die von einem tiefen Gespür für die Sendung der Kirche erfüllt war.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das erste Buch der Makkabäer 1,16-28

Als Antiochus sah, daß sich seine Herrschaft gefestigt hatte, faßte er den Plan, auch König von Ägypten zu werden und so über zwei Reiche zu herrschen.

Er drang mit vielen Soldaten in Ägypten ein, mit Streitwagen und Kriegselefanten, mit Reitern und einer großen Flotte,

und führte Krieg gegen Ptolemäus, den König von Ägypten. Ptolemäus wurde von ihm geschlagen und mußte fliehen, nachdem viele seiner Leute im Kampf gefallen waren.

Die befestigten Städte Ägyptens wurden erobert und das Land geplündert.

Antiochus wandte sich nach seinem Sieg über Ägypten im Jahr 143 gegen Israel und rückte mit zahlreichen Truppen hinauf vor Jerusalem.

In seiner Vermessenheit betrat er sogar das Heiligtum; er raubte den goldenen Rauchopferaltar, den Leuchter samt seinem Zubehör,

den Tisch für die Schaubrote, die Opfer- und Trinkschalen, die goldenen Rauchfässer, den Vorhang, die Kronen und den goldenen Schmuck von der Vorderseite des Tempels. Von allem ließ er das Gold abschlagen.

Dann nahm er das Silber, das Gold, die kostbaren Geräte, und was er von den versteckten Schätzen finden konnte,

und ließ alles in sein Land schleppen. Er richtete ein Blutbad an und führte ganz vermessene Reden.

Da kam große Trauer über das ganze Land Israel.

Die Vornehmen und Alten stöhnten; die Mädchen und jungen Männer verloren ihre Kraft, und die Schönheit der Frauen verfiel.

Jeder Bräutigam stimmte die Totenklage an, die Braut saß trauernd in ihrem Gemach.

Das Land zitterte um seine Bewohner. Das ganze Haus Jakob war mit Schande bedeckt.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Verfasser lässt König Antiochus auf den Plan treten, der beschlos-sen hatte, sein Reich zu vergrößern. Er beginnt seinen ersten Feldzug, um Ägypten zu erobern. Mit einem starken Heer greift er Ptolemäus an, den König von Ägypten, er besiegt ihn und sichert sich gewaltige Kriegsbeute. Er entschließt sich, in den Norden zurückzukehren und, nachdem er auf dem Weg dorthin Israel angegriffen hat, fällt er in Jeru-salem ein, dringt bis zum Tempel vor, plündert ihn und bringt den gol-denen Altar, den siebenarmigen Leuchter, den Tisch für die Schaubro-te, den Vorhang, der das Allerheiligste vom restlichen Heiligtum ab-trennte, und alles Zubehör aus Gold und Silber weg. Voll Bitterkeit merkt der Verfasser an: „… von allem ließ er das Gold abschlagen“. Als Antiochus Jerusalem den Rücken kehrt, richtet er noch ein Blutbad an unter den Juden. So folgt er dem bitteren Beispiel des Nebusaradan (2 Kön 25,14–15). Angesichts einer solchen Schmähung „… kam gro-ße Trauer über das ganze Land Israel“, so schreibt der Verfasser und schließt sich damit dem Stil der Klagelieder an, von dem er auch Satz-teile und Ausdrucksweisen übernimmt. Er schreibt, dass alle, ohne Ausnahme, wegen dieser Tragödie stöhnten, auch das Land zitterte um seine Bewohner. Es herrschte große Verwirrung. Jerusalem und den Tempel zu zerstören und so zu verhindern, dass der Kult ausgeübt und gelebt werden konnte, bedeutete, das Volk Israel mitten ins Herz zu treffen. Der fremde König will sich weiter ungestört bereichern und seine Herrschaft über die anderen ausweiten. Deswegen durchtrennt er jede Verbindung zu den Zeichen des Glaubens und des Kultes. Das ist ein trauriges Geschehen, das leider auch viele Jahrhunderte der Geschichte des Christentums geprägt hat, und es setzt sich auch heu-te noch fort. Hier kommen uns die zahlreichen Anschläge in den Sinn, die auf christliche Gemeinden überall auf der Welt verübt wurden, wäh-rend sie sich in den Kirchen zum Gebet versammelt hatten. Sie sind Gläubige, sind wehrlos und sie werden attackiert von Menschen, die durch extremistische Ideologien blind geworden sind. Es herrscht der teuflische Wunsch, die zu vernichten, die für Barmherzigkeit und Frie-den unter den Völkern arbeiten. Das Leid bis hin zum Martyrium, das die beiden Makkabäerbücher durchzieht, ist tatsächlich eine Konstante des Glaubens, vor allem des christlichen Glaubens, das merkt auch Jesus an: „Ein Jünger steht nicht über seinem Meister“ (Mt 10, 24).


01/10/2013
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