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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das erste Buch der Makkabäer 2,15-28

Da kamen die Beamten, die vom König den Auftrag hatten, die Einwohner zum Abfall von Gott zu zwingen, in die Stadt Modeïn, um die Opfer durchzuführen.

Viele Männer aus Israel kamen zu ihnen; auch Mattatias und seine Söhne mußten erscheinen.

Da wandten sich die Leute des Königs an Mattatias und sagten: Du besitzt in dieser Stadt Macht, Ansehen und Einfluß und hast die Unterstützung deiner Söhne und Verwandten.

Tritt also als erster vor, und tu, was der König angeordnet hat. So haben es alle Völker getan, auch die Männer in Judäa und alle, die in Jerusalem geblieben sind. Dann wirst du mit deinen Söhnen zu den Freunden des Königs gehören; auch wird man dich und deine Söhne mit Silber, Gold und vielen Geschenken überhäufen.

Mattatias aber antwortete mit lauter Stimme: Auch wenn alle Völker im Reich des Königs ihm gehorchen und jedes von der Religion seiner Väter abfällt und sich für seine Anordnungen entscheidet -

ich, meine Söhne und meine Verwandten bleiben beim Bund unserer Väter.

Der Himmel bewahre uns davor, das Gesetz und seine Vorschriften zu verlassen.

Wir gehorchen den Befehlen des Königs nicht, und wir weichen weder nach rechts noch nach links von unserer Religion ab.

Kaum hatte er das gesagt, da trat vor aller Augen ein Jude vor und wollte auf dem Altar von Modeïn opfern, wie es der König angeordnet hatte.

Als Mattatias das sah, packte ihn leidenschaftlicher Eifer; er bebte vor Erregung und ließ seinem gerechten Zorn freien Lauf: Er sprang vor und erstach den Abtrünnigen über dem Altar.

Zusammen mit ihm erschlug er auch den königlichen Beamten, der sie zum Opfer zwingen wollte, und riß den Altar nieder;

der leidenschaftliche Eifer für das Gesetz hatte ihn gepackt, und er tat, was einst Pinhas mit Simri, dem Sohn des Salu, gemacht hatte.

Dann ging Mattatias durch die Stadt und rief laut: Wer sich für das Gesetz ereifert und zum Bund steht, der soll mir folgen.

Und er floh mit seinen Söhnen in die Berge; ihren ganzen Besitz ließen sie in der Stadt zurück.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die Gesandten des Königs Antiochus erreichten Modein, die Stadt, in der Mattatias Zuflucht gesucht hatte. Sie wussten, dass Mattatias als Autoritätsperson galt und so forderten sie ihn auf, den heidnischen Götzen zu opfern, damit er auf diese Weise dem ganzen Volk ein Bei-spiel gab und so das ganze Volk überzeugt werden konnte, den neuen heidnischen Kult anzunehmen. Sie boten ihm neben Gaben aus Silber, Gold und Purpur auch an, dass er den Titel „Freund des Königs“ führen durfte. Dieser hinterlistige Vorschlag zeigt, wie gefährlich es ist, wenn man durch Macht und Reichtum in Versuchung geführt wird. Der Ver-fasser hatte schon geschrieben, dass Macht und Reichtum den Antio-chus schon dazu gebracht hatten, den Tempel zu plündern (1,21–23) und auch das Mittel gewesen waren, um die Juden zu versklaven (3,41). Der Purpur, der Mattatias angeboten wurde, ist zum Symbol für die Herrschaft geworden, wegen der besonderen Farbe, in der er ge-webt wurde. Der Purpur stand für die Ehre, die einem zuteilwurde. An-gesichts dieses Vorschlags, der jedoch den Abfall von Gott bedeuten würde, antwortete Mattatias entrüstet: „Auch wenn alle Völker im Reich des Königs ihm gehorchen und jedes von der Religion seiner Väter abfällt und sich für seine Anordnungen entscheidet – ich, meine Söhne und meine Verwandten bleiben beim Bund unserer Väter.“ (19–20). Der Bund mit dem Herrn sollte eine beständige Begleitung durch das ganze Leben sein, er bedeutete eine wahre Freundschaft, die fester und sicherer war als die des Königs. Mattatias bekennt sich mit großer Entschiedenheit zu diesem Bund mit Gott. Seine Empörung darüber, was ihm und seinem Volk angeboten wird, ist hier so groß, dass er, als er einen Juden beim Opfergang vor dem Altar sieht, sich auf ihn wirft und ihn tötet, als er sich dem Altar nähert. Mattatias scheint auf seine Weise zu opfern. Er tötet diesen Juden, der gerade opfern wollte, auf dem Altar. Der Verfasser erinnert hier daran, was Pinhas, der Sohn des Eleasar und Enkel des Aaron, getan hatte. Pinhas hatte einen Ju-den und eine Midianiterin, die Handel trieb, mit dem Schwert erschla-gen, weil der Jude es gewagt hatte, die Frau ins Feldlager zu bringen (Num 25). An diese Tat wird auch an anderen Stellen in der Schrift erinnert. Mit ihr wird die Bestätigung des Hohenpriesteramts für seine Familie in Verbindung gebracht. Auch Moses beging eine solche Tat, vom Zorn gepackt: Er tötete einen Ägypter, um einen Landsmann zu verteidigen. (Ex 2,11). Der Verfasser scheint Mattatias rechtfertigen zu wollen, indem er betont „… der leidenschaftliche Eifer für das Gesetz hatte ihn gepackt“ (V. 26). Der Eifer, um das Gesetz in Ehren zu hal-ten, wird mehrmals in diesem Kapitel in Erinnerung gerufen in Zusam-menhang mit denen, die dem Herrn treu blieben. Aus der Sicht des Neuen Testaments ist es sicher schwierig, eine solche Rechtfertigung zu verstehen. Der hier geschilderte Eifer erinnert an die Szene im Evangelium, bei der Jesus vom Eifer für das Haus des Herrn ergriffen wird, als er die Händler aus dem Tempel vertreibt. Mattatias läuft nach seiner schrecklichen Tat durch die Stadt und ruft mit lauter Stimme all jene, die wie er den Eifer für den Herrn verspüren, damit sie sich ihm anschließen in seinem Streben nach einer neuen Blüte des religiösen Lebens. Mit dieser Gruppe von Anhängern lässt er die Stadt und all sein Hab und Gut hinter sich, um sich in den Bergen zu verstecken und von Neuem ein Volk aufzubauen, das Gott treu ist und das Gesetz be-folgt.


08/10/2013
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