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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das erste Buch der Makkabäer 2,49-70

Schließlich kam für Mattatias die Zeit, daß er sterben mußte. Da sagte er zu seinen Söhnen: Nun sind über uns Hochmut und Strafe gekommen, die Zeit des Zusammenbruchs und lodernder Zorn.

Jetzt ereifert euch für das Gesetz, meine Söhne, setzt euer Leben ein für den Bund unserer Väter!

Denkt an die Taten, die unsere Väter zu ihren Zeiten vollbrachten; erwerbt euch großen Ruhm und einen ewigen Namen!

Wurde Abraham nicht für treu befunden in der Erprobung, und wurde ihm das nicht als Gerechtigkeit angerechnet?

Josef hielt das Gebot, als man ihn bedrängte, und wurde Herr über Ägypten.

Pinhas, unser Ahnherr, ereiferte sich für Gottes Sache und empfing den Bund ewigen Priestertums.

Weil Josua seinen Auftrag erfüllte, wurde er Richter in Israel.

Kaleb sprach als Zeuge vor dem Volk die Wahrheit; darum bekam er ein Erbteil im Land.

David hielt die Treue; darum erhielt er den Königsthron als ewiges Erbe.

Elija kämpfte mit leidenschaftlichem Eifer für das Gesetz und wurde in den Himmel aufgenommen.

Hananja, Asarja und Mischaël hatten Vertrauen; darum wurden sie aus den Flammen gerettet.

Weil Daniel unschuldig war, wurde er dem Rachen der Löwen entrissen.

Überdenkt unsere ganze Vergangenheit: Keiner, der ihm vertraut, kommt zu Fall.

Habt keine Angst vor den Worten eines bösen Menschen! Seine Herrlichkeit verfällt der Fäulnis und den Würmern.

Heute noch reckt er sich hoch empor, morgen schon ist er verschwunden; denn er ist wieder zu Staub geworden, und mit seinen Plänen ist's aus.

Meine Söhne, seid stark und mutig im Kampf für das Gesetz; denn durch das Gesetz werdet ihr euch Ruhm erwerben.

Da ist Simeon, euer Bruder. Ich weiß, daß er ein kluger Mann ist. Hört immer auf ihn! Er soll euer Vater sein.

Judas, der Makkabäer, ist seit seiner Jugend ein tapferer Krieger. Er soll an der Spitze eures Heeres stehen und den Kampf für sein Volk führen.

Schart alle um euch, die das Gesetz halten. Nehmt Rache für euer Volk!

Zahlt es den fremden Völkern heim! Achtet auf das, was das Gesetz befiehlt.

Und nachdem er sie gesegnet hatte, wurde er mit seinen Vätern vereint.

Er starb im Jahr 146. Man setzte ihn im Grab seiner Väter in Modeïn bei, und ganz Israel hielt feierlich die Totenklage um ihn.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Nach der Darstellung der ersten Erfolge des Mattatias und der von ihm gegründeten Bewegung wendet sich der Verfasser dem Ende der Ge-schichte zu. Er tut dies, indem er dem Mattatias selbst Worte in den Mund legt, die wie ein echtes Testament klingen. Mattatias ist sich sei-nes nahen Todes bewusst und richtet Worte voller spiritueller Weisheit an seine Anhänger. Er führt aus, wie hart die Zeiten sind, in denen das Volk Gottes lebt: „Nun sind über uns Hochmut und Strafe gekommen, die Zeit des Zusammenbruchs und lodernder Zorn” (V. 49). Er bittet darum, kühn und wagemutig zu reagieren: „Jetzt ereifert euch für das Gesetz, meine Söhne, setzt euer Leben ein für den Bund unserer Vä-ter!” (V. 50). Um den Eifer zu beschreiben, zu dem Mattatias seine Mit-streiter aufruft, wird im Text dasselbe Wort benutzt wie bei der Tötung des Volksgenossen, der sich dem Altar genähert hatte, um heidnische Opfer darzubringen. Zugleich ist auch von der Ermahnung die Rede, für die Verteidigung des Bundes das Leben hinzugeben. Die wahre Verteidigung des Bundes mit Gott besteht nicht darin, den anderen das Leben zu nehmen, sondern vielmehr darin, das eigene Leben her-zugeben, um für Gott und den Glauben einzustehen. Dies ist eine Er-mahnung zum Martyrium als dem erhabensten Weg der Liebe. Mattati-as verweist auf den Glauben der Väter, der für sie auch zum Grund für einen Lohn geworden war. Er beginnt mit der Darstellung des Glau-bens Abrahams, der eben aufgrund dieses Glaubens für gerecht be-funden wurde. Danach erwähnt er den Glauben des Joseph, der „Herr über Ägypten” wurde, sodann erinnert er an Pinhas: Er „empfing den Bund ewigen Priestertums”. Weiter spricht er vom Glauben Josuas, der „Richter in Israel“ wurde und vom Glauben Kalebs, der darum „ein Erb-teil im Land” bekam, von Davids Glauben, dem „der Königsthron als ewiges Erbe gehörte“ und vom Glauben des Elija, der „in den Himmel aufgenommen“ wurde. Hananja, Asarja und Mischael wurden deshalb „aus den Flammen gerettet” und Daniel wurde aufgrund seines Glau-bens „dem Rachen der Löwen entrissen“. Am Ende seiner Aufzählung der Glaubenzeugen ermahnt Mattatias die Söhne, in deren Fußstapfen zu treten und allein auf Gott zu vertrauen: „Überdenkt unsere ganze Vergangenheit: Keiner, der ihm vertraut, kommt zu Fall. Habt keine Angst vor den Worten eines bösen Menschen! Seine Herrlichkeit ver-fällt der Fäulnis und den Würmern. Heute noch reckt er sich hoch em-por, morgen schon ist er verschwunden; denn er ist wieder zu Staub geworden, und mit seinen Plänen ist’s aus. Meine Söhne, seid stark und mutig im Kampf für das Gesetz; denn durch das Gesetz werdet ihr euch Ruhm erwerben” (Verse 61–64). Aus der Sicht des Mattatias eig-nen sich diese Beispiele dazu, den Söhnen die richtige Art und Weise zu zeigen, wie sie „Ruhm” finden und einen „ewigen Namen” erwerben können. Beide Begriffe kehren in dem Buch häufig wieder. Leider wer-den die Söhne den Auftrag des Vaters verraten. Sie werden glauben, dass Ruhm an Gold und Purpur gebunden sei und diesen obendrein mit Gewalt zu erhalten suchen oder Bündnisse mit den Unterdrückern eingehen. In Wahrheit sind der Ruhm und der Name göttliche Vorrech-te. Daran erinnert der Verfasser an anderer Stelle: Der Name bezeich-net Gott (4,33) und der Ruhm den Tempel (1,40). Wer sich an Gott bindet, erhält beides. Das Streben nach Ruhm und Ehrbezeugungen kennzeichnet ein tragisches Missverständnis. Im Zweiten Makkabäer-buch wird dargelegt, dass der Verzicht auf Ruhm durch den, der das Martyrium erleidet, diesem zum Sieg über den Tod in der Auferstehung verhilft.


11/10/2013
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