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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das erste Buch der Makkabäer 3,27-45

Als König Antiochus von diesen Ereignissen hörte, wurde er sehr zornig. Er schickte Boten aus und zog alle Streitkräfte seines Reiches zusammen: ein gewaltig großes Heer.

Dann öffnete er seine Schatzkammer, gab seinen Truppen Sold für ein Jahr und befahl ihnen, sich für jeden Fall bereitzuhalten.

Doch merkte er, daß das Geld im Staatsschatz ausging. Auch kamen nur noch wenig Steuern aus dem Land ein, weil er Streit und Unglück über das Land gebracht hatte, als er die uralten Bräuche aufhob.

Er war also besorgt, daß er, wie es schon einige Male vorgekommen war, nicht mehr so aufwendig wie früher leben und keine Geschenke mehr verteilen könnte. Er war nämlich bisher besonders freigebig gewesen, mehr als die Könige vor ihm.

In seiner großen Verlegenheit beschloß er, nach Persien zu ziehen, um in jenen Provinzen die Steuern einzutreiben und auf diese Weise viel Geld zusammenzubringen.

Als seinen Statthalter über das Gebiet zwischen dem Eufrat und der Grenze Ägyptens ließ er Lysias zurück, einen Mann, der sehr angesehen war und aus königlicher Familie stammte.

Ihm übertrug er auch bis zu seiner Rückkehr die Erziehung seines Sohnes Antiochus.

Ferner überließ er ihm die Hälfte der Truppen und die Kriegselefanten und gab ihm Anweisungen über alle anstehenden Maßnahmen, auch gegen die Bewohner von Judäa und Jerusalem.

Er sagte, er solle ein Heer gegen Israel schicken, um seine Macht zu brechen, um alles zu vernichten, was von Jerusalem noch übrig sei, und sogar die Erinnerung an die Juden auslöschen.

Er solle Menschen aus fremden Völkern in ihrem ganzen Gebiet ansiedeln und das Land an sie verlosen.

Die andere Hälfte der Truppen nahm der König mit sich; er brach im Jahr 147 von seiner Hauptstadt Antiochia auf, überquerte den Eufrat und marschierte in die östlichen Provinzen.

Lysias aber wählte Ptolemäus aus, den Sohn des Dorymenes, außerdem Nikanor und Gorgias, tapfere Männer, die zu den Freunden des Königs gehörten,

und schickte sie mit vierzigtausend Mann und siebentausend Reitern auf den Weg. Sie sollten in Judäa einmarschieren und das Land verwüsten, wie es der König befohlen hatte.

Sie brachen also mit ihrem ganzen Heer auf, zogen bis Emmaus und schlugen dort in der Ebene ihr Lager auf.

Als die Händler in jener Gegend von ihnen hörten, kamen sie mit viel Silber und Gold und mit Fußfesseln zum Lager, um die Israeliten als Sklaven aufzukaufen. Dem Heer schlossen sich auch noch Truppen aus Syrien und aus dem Land der Philister an.

Als Judas und seine Brüder sahen, daß großes Unheil drohte und die feindlichen Truppen schon auf ihrem Gebiet ihr Lager aufschlugen, und als sie erfuhren, welche Befehle der König gegeben hatte, um das Volk völlig zu vernichten,

sagten sie zueinander: Wir wollen die Trümmer unseres Volkes wiederaufbauen und für unser Volk und das Heiligtum kämpfen.

Und sie kamen zusammen, um sich zum Kampf zu rüsten, aber auch, um zu beten und Gnade und Mitleid zu erflehen.

Jerusalem war menschenleer wie eine Wüste, von den Kindern der Stadt ging keines mehr ein oder aus. Die heilige Stätte war entweiht. Ausländer hausten in der Burg, sie war ein Gasthaus für fremde Völker. Die Freude war aus Jakob verschwunden, Flöte und Harfe waren verstummt.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.


Der Verfasser dieses Abschnitts beschreibt die Sorgen der Regierung von Antiochia nach den Niederlagen des Seron. König Antiochus IV. beschließt trotz Verringerung des Staatsschatzes, weitere Soldaten einzuberufen. Um seinen Einfluss geltend zu machen und um durch Steuereintreibung und Ausplünderung der Heiligtümer seine Finanzen zu sanieren, entscheidet er sich, nach Persien zu gehen. Als seinen Statthalter für den südlichen Teil des Reiches setzt er Lysias ein und beauftragt ihn damit, jegliche Widerstände zu beseitigen und jeden Aufstand in Judäa niederzuschlagen. Die Rebellenbewegungen in Pa-lästina waren auch für die Expansionsbestrebungen des Partherreichs gefährlich. Der König überlässt Lysias deshalb die Organisation des Aufmarsches gegen die Judäer. Lysias stellt tatsächlich ein Heer mit zahlreichen Kämpfern auf und setzt einen gewissen Ptolemäus ein, den Herrscher von Zölesyrien, der sich mit dem Heer in der Nähe von Emmaus niederlässt. Sie waren sich ihres Sieges derart gewiss, dass sich zahlreiche Händler aus der Region dem Heer anschlossen und sich sicher waren, dass sie nach dem Sieg über die Juden große Ge-winne machen könnten. Judas und seine Brüder verlieren trotz des Anblicks der Reihen solch starker Streitmächte nicht ihr Vertrauen auf die Hilfe Gottes, im Unterschied zum Volk, das hingegen der Mut ver-lassen hatte. Der Verfasser weist auf die Schwierigkeit der Situation hin, die sich ergeben hatte: „Judas und seine Brüder sahen, dass gro-ßes Unheil drohte und die feindlichen Truppen schon auf ihrem Gebiet ihr Lager aufschlugen, und … sie erfuhren, welche Befehle der König gegeben hatte, um das Volk völlig zu vernichten“ (3,42). Sie ließen sich jedoch nicht entmutigen und beschlossen, eine Versammlung einzube-rufen. Mit einer typisch semitischen Redewendung betont der Verfas-ser das gemeinsame Empfinden des Judas und seiner Brüder: Da „sagten sie zueinander“. Die Einheit im Denken der führenden Männer zeigte ihre positive Wirkung: „Und sie kamen zusammen, um sich zum Kampf zu rüsten, aber auch, um zu beten und Gnade und Mitleid zu erflehen“ (V. 44). Als alle im Namen des Herrn versammelt waren, er-flehten sie „Gnade und Mitleid“, wozu auch der Psalmist im Augenblick der Prüfung aufruft: „Lobe den Herrn …, der dein Leben vor dem Un-tergang rettet und dich mit Huld und Erbarmen krönt“ (103,4). Vom Verfasser wird die beklagenswerte Situation beschrieben, in welcher sich das von Heiden besetzte Jerusalem befand: „Jerusalem war men-schenleer wie eine Wüste, von den Kindern der Stadt ging keines mehr ein oder aus. Die heilige Stätte war entweiht. Ausländer hausten in der Burg, sie war ein Gasthaus für fremde Völker“ (V. 45). Da die Men-schen sich nicht mehr in Jerusalem aufhalten konnten, war die „Freude verschwunden“ und „Flöte und Harfe waren verstummt“. Das Gebet des Psalmisten beim Pilgern zum Tempel hinauf wird noch verständli-cher: „Wie liebenswert ist deine Wohnung, Herr der Heerscharen! Mei-ne Seele verzehrt sich in Sehnsucht nach dem Tempel des Herrn. … Denn ein einziger Tag in den Vorhöfen deines Heiligtums ist besser als tausend andere“ (Ps 84,2–4.11). Der Herr achtet auf das einmütige Gebet seines Volkes. Genau darin, im Glauben, bestand die wahre Kraft dieses kleinen Volkes angesichts der Macht der Gegner.


15/10/2013
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