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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das erste Buch der Makkabäer 4,36-61

Judas und seine Brüder aber sagten: Unsere Feinde sind nun vernichtend geschlagen. Wir wollen nach Jerusalem hinaufziehen, den Tempel reinigen und ihn neu weihen.

Das ganze Heer versammelte sich also und zog zum Berg Zion hinauf.

Da sahen sie das Heiligtum verödet daliegen. Der Brandopferaltar war entweiht; die Tore hatte man verbrannt. In den Vorhöfen wuchs Unkraut wie in einem Wald oder auf einem Berg, und die Nebengebäude waren verfallen.

Da zerrissen sie ihre Gewänder, begannen laut zu klagen und streuten sich Staub auf das Haupt.

Sie warfen sich nieder, mit dem Gesicht zur Erde. Sie bliesen die Signaltrompeten und schrien zum Himmel.

Dann befahl Judas einer Schar seiner Männer, die Besatzung der Burg zu belagern, bis das Heiligtum gereinigt sei.

Er wählte untadelige und gesetzestreue Priester aus,

damit sie das Heiligtum reinigten und die entweihten Steine an einen unreinen Ort trugen.

Sie berieten, was sie mit dem entweihten Brandopferaltar tun sollten.

Es kam ihnen der gute Gedanke, ihn niederzureißen; denn er hätte ihnen Schande gebracht, da die fremden Völker ihn entweiht hatten. So rissen sie den Altar nieder

und legten die Steine an einen passenden Ort auf dem Tempelberg nieder, bis ein Prophet komme und entscheide, was damit geschehen solle.

Dann nahmen sie unbehauene Steine, wie es das Gesetz vorschreibt, und errichteten einen neuen Altar, der genauso aussah wie der alte.

Auch das Heiligtum und die Innenräume des Tempels bauten sie wieder auf und reinigten die Vorhöfe.

Sie fertigten neue heilige Geräte an und stellten den Leuchter, den Rauchopferaltar und den Tisch in den Tempel.

Dann brachten sie auf dem Altar ein Rauchopfer dar, zündeten die Lichter an dem Leuchter an, so daß der Tempel hell wurde,

legten Schaubrote auf den Tisch und hängten den Vorhang auf. So beendeten sie alle Arbeiten, die sie sich vorgenommen hatten.

Am Fünfundzwanzigsten des neunten Monats - das ist der Monat Kislew - im Jahr 148 standen sie früh am Morgen auf

und brachten auf dem neuen Brandopferaltar, den sie errichtet hatten, Opfer dar, so wie sie das Gesetz vorschreibt.

Zur gleichen Zeit und am selben Tag, an dem ihn die fremden Völker entweiht hatten, wurde er neu geweiht, unter Liedern, Zither- und Harfenspiel und dem Klang der Zimbeln.

Das ganze Volk warf sich nieder auf das Gesicht, sie beteten an und priesen den Himmel, der ihnen Erfolg geschenkt hatte.

Acht Tage lang feierten sie die Altarweihe, brachten mit Freuden Brandopfer dar und schlachteten Heils- und Dankopfer.

Sie schmückten die Vorderseite des Tempels mit Kränzen und kleinen Schilden aus Gold; sie erneuerten die Tore und auch die Nebengebäude, die sie wieder mit Türen versahen.

Im Volk herrschte sehr große Freude; denn die Schande, die ihnen die fremden Völker zugefügt hatten, war beseitigt.

Judas faßte mit seinen Brüdern und mit der ganzen Gemeinde Israels den Beschluß, Jahr für Jahr zur selben Zeit mit festlichem Jubel die Tage der Altarweihe zu begehen, und zwar acht Tage lang, vom fünfundzwanzigsten Kislew an.

In jener Zeit errichteten sie rund um den Zionsberg auch hohe Mauern mit festen Türmen, damit die fremden Völker nicht mehr in dieses Gebiet eindringen und es entweihen konnten, wie sie es vorher getan hatten.

Und Judas ordnete Truppen ab, um ihn zu bewachen. Auch Bet-Zur ließ er befestigen und legte eine Besatzung hinein, um das Volk gegen Idumäa abzusichern.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Nach dem Sieg über das von Lysias geführte syrische Heer begaben sich Judas und sein Volk nach Jerusalem. Als sie in die Stadt hinein-zogen, gingen sie auf den Tempel zu. Doch ihren Augen bot sich ein dramatischer Anblick: „Da sahen sie das Heiligtum verödet daliegen. Der Brandopferaltar war entweiht; die Tore hatte man verbrannt. In den Vorhöfen wuchs Unkraut wie in einem Wald oder auf einem Berg, und die Nebengebäude waren verfallen“ (V. 38). Der Verfasser weist darauf hin, wie sich Traurigkeit und Schmerz beim ganzen Volk des Judas breitmachten über das, was sie sahen. Im Text heißt es: „Da zerrissen sie ihre Gewänder, begannen laut zu klagen und streuten sich Staub auf das Haupt. Sie warfen sich nieder, mit dem Gesicht zur Erde. Sie bliesen die Signaltrompeten und schrien zum Himmel“ (V. 39–40). Ju-das beschließt, dass eine Gruppe seiner Leute die syrische Garnison unter Kontrolle hält, die die Burg der Stadt besetzt hatte, während er sich um die Reinigung des Tempels und um die Wiedereinführung des Gottesdienstes kümmern wollte. Zunächst ließ er den Altar niederrei-ßen, den die Heiden umgestaltet und zur Feier ihres „unheilvollen Gräuels“ (1,54) benutzt hatten. Die entweihten Steine wurden an einem separaten Ort niedergelegt in der Erwartung, dass ein Prophet kom-men und bestimmen würde, was mit ihnen geschehen soll. Nicht immer ist es eindeutig, was zu tun ist, und es kann weise sein, darauf zu war-ten, bis der Herr die geeigneten Worte eingibt. Jedenfalls war es dring-lich, das Heiligtum wieder neu zu errichten. Sogleich gingen sie ans Werk, um den Altar „wie es das Gesetz vorschreibt“ aufzubauen, das heißt mit unbehauenen Steinen, die nicht von Eisen berührt wurden, da dies den Stein entweihen würde, so wie es im mosaischen Gesetz vor-geschrieben ist (Ex 20,25). Gemäß der jüdischen Tradition durfte auch die Thora nicht mit einer Metallfeder geschrieben werden, da dies ein Material ist, aus welchem Kriegsgerät gebaut wird. Die Schilderung über den Aufbau des Altars und seiner Einweihung dient dazu, die Be-deutung der Verehrung für den Herrn hervorzuheben, die Judas sei-nem Volk vermitteln will. Die Einweihung fand im Jahr 164 vor Christus statt, genau drei Jahre, nachdem Antiochus begonnen hatte, am sel-ben Ort Götzenopfer darzubringen (1,59). Das Fest zu diesem Anlass dauerte acht Tage, genauso lange wie das Fest zur Einweihung des Tempels Salomos (Kön 8,65–66) und ebenso lange wie das Laubhüt-tenfest. Der Verfasser betont, dass die Opfer dargebracht wurden „so, wie sie das Gesetz vorschreibt“. Es wurde somit die wahre Verehrung des Herrn wieder eingeführt und das Volk konnte seine Freude darüber zum Ausdruck bringen. Diese Freude ließ den Schmerz vergessen, den das Volk zu Beginn empfand, als es die Entweihung des Tempels erblicken musste. In diesem Fall ging es nicht rein um den Wiederauf-bau der Steine, sondern um eine Erneuerung des Bundes, der vom ganzen Volk Israel mit Treue gelebt werden musste. Deshalb wurde das Fest der Tempelweihe eingeführt, das jedes Jahr im Monat De-zember gefeiert wird. Es handelt sich hier um das Fest, das der Evan-gelist Johannes mit dem griechischen Namen Encenia (10,22) er-wähnt, das noch heute bei den Juden unter der Bezeichnung Chanuk-ka gefeiert wird, was „Weihe“ bedeutet.


21/10/2013
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