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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das erste Buch der Makkabäer 5,1-20

Als aber die Völker ringsum hörten, daß die Juden den Altar neu errichtet und das Heiligtum wieder geweiht hatten, so daß alles war wie früher, gerieten sie in heftigen Zorn.

Sie beschlossen, alle aus dem Stamm Jakobs, die bei ihnen wohnten, auszurotten, und begannen, im Volk Tod und Verderben zu verbreiten.

Da griff Judas die Nachkommen Esaus an, die jenen Teil Idumäas bewohnten, der Akrabattene heißt; sie hatten nämlich die Grenze nach Israel abgeriegelt. Er brachte ihnen eine schwere Niederlage bei, ließ sie seine Macht fühlen und ihren Besitz plündern.

Auch dachte er daran, welche Untaten die Beoniter begangen hatten; sie hatten nämlich den Juden an den Wegen aufgelauert und waren für das Volk wie ein Netz und eine Falle gewesen.

Daher schloß er sie jetzt in ihre Fliehtürme ein und belagerte sie; er weihte sie dem Untergang und verbrannte die Türme mit allen, die darin waren.

Dann zog er hinüber gegen die Ammoniter. Er traf auf eine starke Streitmacht mit vielen Kriegern; ihr Anführer war Timotheus.

Judas verwickelte sie in zahlreiche Gefechte, und sie wurden von ihm vernichtend geschlagen und besiegt.

Er eroberte auch die Stadt Jaser und ihre Tochterstädte. Dann kehrte er nach Judäa zurück.

Da rotteten sich die Völker des Landes Gilead gegen die Israeliten, die in ihrem Gebiet lebten, zusammen, um sie zu töten. Doch diese konnten sich in die Festung Datema flüchten.

Sie schrieben an Judas und seine Brüder einen Brief mit folgendem Inhalt: Die Völker ringsum haben sich gegen uns zusammengerottet, um uns zu vernichten.

Sie stehen bereit, um zu kommen und die Festung zu erobern, in die wir geflohen sind. Timotheus führt ihre Streitkräfte an.

Darum komm her, und rette uns aus ihrer Gewalt, denn viele von uns sind schon gefallen.

Auch unsere Brüder, die unter den Leuten von Tubi lebten, hat man umgebracht, ihre Frauen gefangengenommen, ihre Kinder und ihren Besitz geraubt. Etwa tausend Männer sind dort umgekommen.

Judas und seine Brüder hatten den Brief noch nicht zu Ende gelesen, da kamen andere Boten aus Galiläa in zerrissenen Kleidern und brachten ihnen die Nachricht:

Die Einwohner von Ptolemaïs, Tyrus und Sidon und dem ganzen oberen Galiläa, soweit es Fremdstämmige bewohnen, haben sich zusammengetan, um uns auszurotten.

Als Judas und das Volk das hörten, beriefen sie eine große Versammlung ein, um zu beraten, was sie für ihre bedrängten Brüder tun sollten, die von den Feinden angegriffen wurden.

Judas sagte zu seinem Bruder Simeon: Such dir geeignete Männer aus, mach dich auf den Weg, und befrei deine Brüder in Galiläa; ich und mein Bruder Jonatan wollen nach Gilead ziehen.

Als Anführer des Volkes ließ er Josef, den Sohn Secharjas, und Asarja mit dem Rest des Heeres zur Bewachung Judäas zurück.

Er gab ihnen den Befehl: Übernehmt die Führung dieser Leute, aber laßt euch in keinen Kampf mit fremden Völkern ein, bevor wir zurückgekehrt sind.

Simeon erhielt dreitausend Mann zugeteilt, mit denen er nach Galiläa ziehen sollte, Judas dagegen achttausend Mann für Gilead.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das gesamte fünfte Kapitel ist den Unternehmungen gewidmet, die Judas und seine Brüder durchführten, um ihre Landsmänner zu befrei-en, welche in den nahen Gegenden verstreut lebten und allen Miss-handlungen durch die – bereits zum Hellenismus übergetretenen – Heiden ausgesetzt waren. Wir befinden uns somit vor einer kontinuier-lich steigenden Zahl an Kämpfen, die systematisch in den Ländern rund um Galiläa geführt wurden. Der Grund für die Verfolgung der Ju-den war eindeutig ein religiöser: „Als aber die Völker ringsum hörten, dass die Juden den Altar neu errichtet und das Heiligtum wieder ge-weiht hatten, sodass alles war wie früher, gerieten sie in heftigen Zorn. Sie beschlossen, alle aus dem Stamm Jakobs, die bei ihnen wohnten, auszurotten, und begannen, im Volk Tod und Verderben zu verbreiten“ (V. 1–2). Es gibt einen tauben und gewalttätigen Widerstand des Bö-sen und der Diener des Bösen, gegenüber jenen, die sich nur Gott anvertrauen und somit alle menschliche Macht relativieren. Dieser Wi-derstand führt bis hin zum Töten. Es kommt zu Massakern, auf welche der Text hinweist, und die sich – wenn auch auf andere Weise – auch in der langen Geschichte des christlichen Martyriums fortsetzen. Die Reaktion des Judas geht nicht mit der Haltung konform, die Jesus von seinen Jüngern fordert. Judas zeigt sich besorgt über die offenbar här-ter werdenden Gemetzel und organisiert einen ersten Feldzug, der vor allem gegen die Idumäer gerichtet war. Dies waren die Bewohner von Idumäa, die nach der Tradition bis auf Esau zurückgingen. Dann richte-te er seine Kämpfe auf die Beoniter aus, auf die Bevölkerung, die in den Gebieten südlich von Jericho wohnte, und dann gegen die Ammo-niter, die in der Region der heutigen Stadt Amman in Jordanien lebten. Judas führte zahlreiche Schlachten gegen sie. Offenbar nahmen die Konflikte mehr und mehr zu sowie auch die Feindschaften. Tatsächlich vervielfachten sich die kriegerischen Handlungen, in die schließlich alle Israeliten miteinbezogen waren, auch jene, die in Gilead und in Galiläa lebten. In einem bewegenden Brief baten sie Judas, ihnen zu Hilfe zu kommen, um sie zu verteidigen: „Darum komm her und rette uns aus ihrer Gewalt, denn viele von uns sind schon gefallen. Auch unsere Brüder, die unter den Leuten von Tubi lebten, hat man umgebracht, ihre Frauen gefangen genommen, ihre Kinder und ihren Besitz ge-raubt. Etwa tausend Männer sind dort umgekommen“ (V. 12–13). An-gesichts dieser Anfrage und vor allem angesichts der sich verstärken-den Gewalt gegen die Israeliten beschließt Judas, einzugreifen. Er berief eine Versammlung ein, bei der die Entscheidung getroffen wur-de, den anderen Israeliten zu Hilfe zu eilen. Auch andere Brüder wur-den hinzugezogen, um die Offensive auszuweiten und alle Israeliten zu verteidigen.


23/10/2013
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