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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das erste Buch der Makkabäer 5,21-54

Simeon zog also nach Galiläa. Dort lieferte er den fremden Völkern zahlreiche Gefechte, und sie wurden vor seinen Augen vernichtend geschlagen.

Er verfolgte sie bis an die Tore von Ptolemaïs. Von den fremden Völkern fielen ungefähr dreitausend Mann, und Simeon machte reiche Beute bei ihnen.

Dann führte er die Juden aus Galiläa und Arbatta mit ihren Frauen und Kindern und ihrem ganzen Besitz unter großem Jubel nach Judäa zurück.

Judas, der Makkabäer, und sein Bruder Jonatan hatten indessen den Jordan überschritten und waren drei Tagesmärsche durch die Steppe gezogen.

Dort trafen sie auf die Nabatäer, die ihnen freundlich begegneten und ihnen alles erzählten, was ihren Brüdern in Gilead zugestoßen war.

Viele von ihnen würden in Bosora, Bosor, Alema, Kaspin, Maked und Karnajim festgehalten, lauter großen, befestigten Städten.

Auch in den übrigen Städten Gileads halte man sie fest, und morgen wolle man sich anschicken, die Festungen zu belagern und zu erstürmen. Alle sollten an einem einzigen Tag umgebracht werden.

Da kehrte Judas mit seinem Heer überraschend um. Er nahm den Weg durch die Steppe von Bosora, eroberte die Stadt, erschlug mit scharfem Schwert die gesamte männliche Bevölkerung, plünderte die Stadt völlig aus und brannte sie nieder.

Noch in der gleichen Nacht brach er wieder auf, und sie zogen bis vor die Festung Datema.

Als sie gegen Morgen Ausschau hielten, da sahen sie ein unzählbar großes Heer; die Soldaten schleppten Sturmleitern und Belagerungsmaschinen heran, um die Festung zu erstürmen und gingen schon zum Angriff gegen die Juden über.

Judas sah, daß der Kampf bereits begonnen hatte: Der Lärm aus der Stadt, Trompetengeschmetter und lautes Geschrei drangen bis zum Himmel.

Da rief er den Männern in seinem Heer zu: Kämpft heute für unsere Brüder!

Dann griff er die Feinde mit drei Abteilungen von hinten an; seine Leute bliesen die Trompeten und beteten laut.

Sobald das Heer des Timotheus merkte, daß es der Makkabäer war, liefen sie vor ihm davon. Er brachte ihnen eine schwere Niederlage bei; etwa achttausend Mann von ihnen fielen an diesem Tag.

Danach wandte sich Judas gegen Alema. Er griff die Stadt an und eroberte sie, erschlug die gesamte männliche Bevölkerung, ließ die Stadt plündern und brannte sie nieder.

Von dort brach er auf und eroberte Kaspin, Maked, Bosor und die übrigen Städte Gileads.

Nach diesen Ereignissen sammelte Timotheus ein neues Heer und schlug gegenüber von Rafon, jenseits der Schlucht, sein Lager auf.

Judas schickte Späher aus, die das Lager erkunden sollten. Sie meldeten ihm: Alle Völker, die rings um uns wohnen, sind zu ihm gestoßen; es ist ein gewaltiges Heer.

Auch arabische Hilfstruppen hat er angeworben. Sie haben auf der anderen Seite der Schlucht ihr Lager bezogen und stehen bereit, gegen dich zum Kampf auszurücken. Da zog Judas ihnen entgegen.

Als er sich mit seinem Heer dem Bach, der durch die Schlucht führte, näherte, sagte Timotheus zu seinen Heerführern: Wenn er zuerst über den Bach zu uns herüberkommt, können wir ihm nicht standhalten; dann wird er uns sicherlich überwältigen.

Wenn er aber Angst hat und sein Lager jenseits des Baches aufschlägt, dann gehen wir zu ihm hinüber und werden ihn überwältigen.

Als Judas sich dem Gebirgsbach genähert hatte, ließ er Heeresschreiber in der Schlucht antreten und gab ihnen den Befehl: Niemand darf hier haltmachen, sondern alle sollen zum Kampf vorrücken.

Er selbst ging als erster über den Bach, den Feinden entgegen, und alle seine Krieger folgten ihm. Und die fremden Völker wurden von ihm vernichtend geschlagen; sie warfen ihre Waffen weg und flüchteten sich in das Heiligtum von Karnajim.

Aber die Juden eroberten die Stadt und verbrannten das Heiligtum mit allen, die darin waren. So wurde Karnajim gedemütigt, und niemand konnte Judas mehr Widerstand leisten.

Nun sammelte Judas alle Israeliten, die in Gilead lebten, jung und alt, mit ihren Frauen und Kindern und ihrem Besitz, eine gewaltige Menschenmenge, um mit ihnen nach Judäa zu ziehen.

Sie kamen bis Efron. Diese große und stark befestigte Stadt lag auf ihrem Weg. Man konnte sie weder links noch rechts umgehen, sondern mußte mitten durch sie hindurchziehen.

Aber die Einwohner der Stadt schlossen vor ihnen die Tore und versperrten sie außerdem mit Steinen.

Da schickte Judas Unterhändler zu ihnen mit dem friedlichen Vorschlag: Wir wollen durch euer Land ziehen, um in unser Land zu kommen. Keiner wird euch etwas Böses tun; wir wollen nur durchmarschieren. Aber die Einwohner wollten ihnen die Tore nicht öffnen.

Nun ließ Judas im Heer den Befehl ausrufen, jeder solle dort Stellung beziehen, wo er gerade sei.

Da stellten sich die Krieger auf, und Judas ließ die Stadt den ganzen Tag und die ganze Nacht hindurch angreifen, bis sie fiel.

Er erschlug ihre gesamte männliche Bevölkerung mit scharfem Schwert, zerstörte die Stadt völlig und ließ sie plündern. Dann marschierte er über die Leichen der Erschlagenen hinweg durch die Stadt.

Sie überquerten den Jordan in der großen Ebene gegenüber von Bet-Schean.

Judas sorgte dafür, daß die Nachzügler zusammenblieben, und auf dem ganzen Weg sprach er den Leuten Mut zu, bis sie Judäa erreichten.

Dann zogen sie mit Jubel und Freude zum Berg Zion hinauf und brachten dort Brandopfer dar; denn keiner von ihnen war gefallen, alle waren wohlbehalten heimgekehrt.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

In wenigen Zeilen schildert der Verfasser die siegreiche Tat Simeons, des Bruders von Judas. Simeon war nach Galiläa entsandt, um gegen die Heiden zu kämpfen, die die Juden in der Region unterdrückten, und er besiegte sie. Die Juden führte er mit sich nach Judäa zurück. Der Verfasser fährt damit fort, sehr ausführlich die Einzelheiten der unter-nommenen Feldzüge des Judas in Gilead zu beschreiben. Gemeinsam mit seinem Bruder Jonatan begab sich Judas auf die andere Seite des Jordan und drang in das Wüstengebiet von Transjordanien ein, wo er gegen die Nabatäer kämpfte. Diese waren arabischer oder aramäi-scher Herkunft und hatten sich rund um die heutige Stadt Petra nieder-gelassen. In erster Linie waren sie Händler, und dies erlaubte ihnen, die Karawanenstraßen im Nahen Osten zu kontrollieren, die vom Per-sischen Golf bis zum Roten Meer reichten. Judas erhielt von den Na-batäern wertvolle Informationen über die antijüdischen Bestrebungen und über die Lebensbedingungen der Juden in ganz Gilead. Die sieben im Text erwähnten Städte befinden sich alle östlich des Sees Genne-saret im alten Baschan-Gebiet, und Judas beschloss, gegen sie heran-zurücken. Das einzige Hindernis stellte die Stadt Bosora am Fuße des Hauran dar, und Judas verübte hier den erbarmungslosen Herem (V. 5; Num 31,7–12), nämlich die Ermordung aller männlichen Bewoh-ner, er plünderte die Stadt völlig aus und brannte sie nieder. Von Boso-ra aus marschierte Judas dann die ganze Nacht hindurch auf die Fes-tung Datema zu, wo die Juden vor Verfolgung Zuflucht gesucht hatten. Die Stadt wurde von den Leuten des Timotheus belagert. Diese griffen am darauffolgenden Morgen die Stadt an. Es war also ein schnelles und entschiedenes Eingreifen notwendig. Judas gewann im ersten Gefecht, doch Timotheus stellte seine Truppen neu auf. Den beiden war bewusst, dass es sich hier um einen Entscheidungskampf handel-te. Judas ließ alles Zögern hinter sich und schlug als Erster drein. Da-bei zersprengte er die Reihen der feindlichen Truppen, die somit nicht mehr in der Lage waren, das schreckliche Schicksal des Herem abzu-wenden. Nachdem die verschiedenen Überfälle geglückt waren, be-schloss Judas, alle Juden nach Jerusalem zu führen. In der Tat war es nützlich, wenn die jüdische Bevölkerung Jerusalems und der umlie-genden Gebiete zunahm, um die Zurückgekehrten zu stärken. Da unter den mitgeführten Juden auch Frauen und Kinder waren, wählte Judas den bequemeren Weg und ging mit ihnen über die Hochebene entlang des Jordan. Der Weg führte durch eine Stadt namens Efron. Dort regte sich Widerstand gegen die Durchreise der Juden, woraufhin die Trup-pen des Judas den Ort zerstörten. Hier ist es naheliegend, sich daran zu erinnern, wie sehr sich in einer ähnlichen Situation die Reaktion Jesu unterschied, als ihm der Weg durch ein Dorf in Samarien ver-wehrt wurde. Doch hier befinden wir uns in einer Epoche der Heilsge-schichte, in der noch nicht die gesamte Botschaft Gottes verstanden worden war. Einen ähnlichen Vorfall gab es bereits in der Zeit des Exodus mit dem Amoriterkönig Sihon (Num 21,21–25). Schließlich überquerte Judas mit seinen Truppen und den aus der Gewalt befrei-ten Juden den Jordan und sammelte auch die „Nachzügler“ ein, damit sie nicht verloren gingen: „Judas sorgte dafür, dass die Nachzügler zusammenblieben, und auf dem ganzen Weg sprach er den Leuten Mut zu, bis sie Judäa erreichten“ (V. 53). Die gesamten biblischen Er-eignisse, die in Jesus gipfeln, bezeugen den klaren Willen Gottes, nie-mand von seinem Volk verloren gehen zu lassen. Jesus wird es klar aussprechen: „Es ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich keinen von denen, die er mir gegeben hat, zugrunde gehen lasse“ (Joh 6,39). Als Jesus am Ende seines Lebens Bilanz zieht, sagt er zum Vater: „Ich habe keinen von denen verloren, die du mir gegeben hast“ (Joh 18,9). Die von Judas angewandten Methoden der Gewalt liegen dem Denken Jesu freilich völlig fern, doch beide haben denselben Drang, die Kinder Gottes aus der Sklaverei zu retten. Auch ihr Ziel ist dasselbe, wie der Text berichtet: „Dann zogen sie mit Jubel und Freu-de zum Berg Zion hinauf und brachten dort Brandopfer dar; denn kei-ner von ihnen war gefallen, alle waren wohlbehalten heimgekehrt“ (V. 54). Schon damals war der Traum Gottes für die Welt lebendig, der alle Völker auf den heiligen Berg Zion führen will.


24/10/2013
Gedenken an die Kirche


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