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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das erste Buch der Makkabäer 6,48-63

Die Truppen des königlichen Heeres rückten daraufhin nach Jerusalem hinauf, um die Juden dort zum Kampf zu stellen. Der König schlug in Judäa und am Berg Zion ein Lager auf.

Mit der Besatzung von Bet-Zur schloß er Frieden, und sie verließ die Stadt. Dort waren nämlich während der Belagerung die Nahrungsmittel ausgegangen; denn man beging im Land ein Sabbatjahr.

Der König ließ Bet-Zur besetzen und legte eine Garnison hinein, um es zu sichern.

Dann belagerte er viele Tage lang den Tempel. Er ließ Wurf- und Belagerungsmaschinen, auch Brand- und Steinschleudern aufstellen, dazu Armbrüste für Pfeile und kleinere Schleudermaschinen.

Aber die Juden bauten ebenfalls Maschinen, und der Kampf zog sich lange hin.

Doch die Vorratsräume waren leer, weil das Jahr ein siebtes Jahr war; zudem hatten die, die man bei den fremden Völkern gerettet und nach Judäa gebracht hatte, den Rest der Vorräte aufgebraucht.

Die Besatzung litt daher Hunger, und die Truppen liefen auseinander, jeder ging nach Hause; nur wenige Männer blieben beim Tempel zurück.

Da hörte Lysias, Philippus, den König Antiochus noch zu seinen Lebzeiten zum Erzieher seines Sohnes Antiochus bestimmt hatte, bis dieser die Regierung antreten könne,

sei aus Persien und Medien zurückgekehrt, zusammen mit den Truppen, die den (verstorbenen) König begleitet hatten; er versuche, die Regierung an sich zu bringen.

Daher entschloß sich Lysias, möglichst rasch abzuziehen; er sagte zum König, zu den Offizieren und den Soldaten: Unsere Lage wird von Tag zu Tag schwieriger. Es gibt wenig zu essen, und der Ort, den wir belagern, ist stark befestigt. Überdies ruht auf uns die Sorge um das Reich.

Reichen wir darum diesen Leuten die Hand und schließen wir Frieden mit ihnen und ihrem ganzen Volk!

Wir wollen ihnen zugestehen, daß sie wie früher nach ihren Gesetzen leben können. Denn weil wir ihre Gesetze abschaffen wollten, haben sie sich gegen uns aufgelehnt und all das getan.

Der König und die Heerführer waren mit diesem Vorschlag einverstanden; er ließ den Juden Frieden anbieten, und sie nahmen ihn an.

Der König und die Heerführer leisteten ihnen einen Eid; darauf verließen die Juden die Festung.

Aber als der König den Berg Zion betrat und sah, wie stark der Ort befestigt war, brach er den Eid, den er geschworen hatte, und gab den Befehl, die Mauer ringsum einzureißen.

Dann zog er in Eilmärschen ab und kehrte nach Antiochia zurück. Er fand die Stadt im Besitz des Philippus, eröffnete den Kampf gegen ihn und nahm die Stadt mit Gewalt.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein Teil des syrischen Heeres marschierte nach Jerusalem und bela-gerte es. Ein anderer Teil der Truppen kehrte um und belagerte die Stadt Bet-Zur, die Judas vorher erfolgreich verteidigt hatte. Der syri-sche König achtete darauf, die Belagerung sorgfältig zu organisieren und wendet dafür eigene Maschinen und Strategien auf. So machten sich auch die Bewohner von Bet-Zur auf, um den Widerstand gegen die feindliche Belagerung zu organisieren. Doch das Land befand sich gerade im Sabbatjahr, sodass die Nahrungsvorräte nicht ausreichten. Außerdem hatte die Stadt viele Juden aufgenommen, die sich hinter ihre Mauern geflüchtet hatten, um den Verfolgungen zu entgehen. Der Text betont, dass die Achtung vor dem Gesetz über das Sabbatjahr für die Juden der Hauptgrund dafür war, Frieden mit dem belagernden König zu schließen. Ähnlich dem Menschen, der am siebten Tag, dem Sabbat, von der Arbeit ruhen soll, sollte gemäß dem Gesetz (Ex 23,10–11) das Land in jedem siebten Jahr nicht bebaut werden. Jene Früchte, die dort von selbst wuchsen, durften nur von den Armen und von den Pilgern unbehelligt gesammelt werden. Dieses Jahr der Ruhe, das sogenannte Sabbatjahr, dauerte jeweils von einem bis zum anderen Herbst. Es wurde jedoch nicht immer beachtet. Hier jedoch wurde dieses Gesetz ganz offensichtlich befolgt. So wird auch hier die neue religiöse Blüte unter den Makkabäern deutlich, die sich gerade in der Befolgung der Gesetze der Väter zeigte. Abgesehen davon wurden gerade durch die Wiedereinführung des Gesetzes die Makkabäer zum Aufstand motiviert. Der Nahrungsmangel schwächte die Juden von Bet-Zur so sehr, dass einige die Stadt verließen, um sich andernorts einen Lebensunterhalt zu suchen. Während sie gerade dabei waren aufzugeben, erhielt Lysias, der Kommandant der syrischen Truppen, die Nachricht, dass sein Rivale Philippus als Truppenführer aus Per-sien zurückgekehrt war. Lysias entschied sich also, in seine Heimat zurückzugehen. Ihm war die Erlangung der Macht wichtiger als die Belagerung Jerusalems. Man darf nicht darüber hinwegsehen, dass Lysias einen echten Friedensplan entwarf: „Unsere Lage wird von Tag zu Tag schwieriger. Es gibt wenig zu essen, und der Ort, den wir bela-gern, ist stark befestigt. Überdies ruht auf uns die Sorge um das Reich. Reichen wir darum diesen Leuten die Hand und schließen wir Frieden mit ihnen und ihrem ganzen Volk! Wir wollen ihnen zugestehen, dass sie wie früher nach ihren Gesetzen leben können. Denn weil wir ihre Gesetze abschaffen wollten, haben sie sich gegen uns aufgelehnt und all das getan“ (V. 57–59). Abgesehen von Lysias’ wahren Absichten war sein Plan geschickt, da er die eigentliche Ursache für den Aufstand der Makkabäer beseitigte, indem er ihnen die Freiheit zugestand, ihren Glauben ungehindert auszuüben. So endet die erste Phase der Mak-kabäerkämpfe: mit der vollständigen Anerkennung der besonderen Rechte des jüdischen Volkes und mit dem automatischen Wechsel von Judas’ alter Rolle als illegalem Befehlshaber zur neuen Rolle als offi-ziellem Oberhaupt seiner Nation.


30/10/2013
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