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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das erste Buch der Makkabäer 7,1-24

Im Jahr 151 floh Demetrius, der Sohn des Seleukus, aus Rom, landete mit nur wenigen Männern in einer Stadt am Meer und rief sich dort zum König aus.

Als er in den Palast seiner Väter einzog, nahmen die Truppen Antiochus und Lysias fest, um sie ihm auszuliefern.

Das wurde ihm mitgeteilt; er aber sagte: Ich will ihr Gesicht nicht sehen.

Da brachten die Truppen die beiden um, und Demetrius setzte sich auf den Thron seines Reiches.

Alle Gesetzlosen und Frevler aus Israel kamen zu ihm. Ihr Anführer war Alkimus, der Hoherpriester werden wollte.

Sie verklagten das Volk beim König und sagten: Judas und seine Brüder haben alle deine Freunde umgebracht und uns aus unserer Heimat vertrieben.

Schick darum einen Mann, dem du vertraust, er soll kommen und sich das ganze Unheil ansehen, das sie uns und dem Land des Königs zugefügt haben. Dann soll er sie und alle, die sie unterstützen, bestrafen.

Der König wählte Bakchides, einen der Freunde des Königs; er hatte den Befehl jenseits des Stroms, galt viel im Reich und war dem König treu ergeben.

Mit ihm schickte er den ruchlosen Alkimus, den er als Hohenpriester einsetzte, und gab ihm den Auftrag, an den Israeliten Vergeltung zu üben.

Sie brachen mit einem großen Heer auf und zogen nach Judäa. Er schickte Boten an Judas und seine Brüder und bot ihnen mit hinterlistigen Worten Frieden.

Doch diese glaubten ihnen nicht; denn sie sahen, daß sie mit einem großen Heer gekommen waren.

Eine Gruppe von Schriftgelehrten ging indessen gemeinsam zu Alkimus und Bakchides, um eine gerechte Lösung zu suchen.

Auch bemühten sich die Hasidäer, als erste von den Israeliten, bei ihnen um Frieden.

Sie sagten sich nämlich: Ein Priester aus der Familie des Aaron ist zusammen mit den Truppen hergekommen; er wird uns nichts Böses tun.

Alkimus unterhielt sich auch friedlich mit ihnen, ja, er schwor ihnen: Wir werden euch und euren Freunden kein Leid zufügen.

Sie glaubten ihm; er aber ließ sechzig von ihnen festnehmen und noch am selben Tag hinrichten, genau wie geschrieben steht:

Die Leichen deiner Frommen haben sie rings um Jerusalem zerstreut, und ihr Blut haben sie vergossen, und keiner hat sie begraben.

Da begann das ganze Volk, sich vor ihnen zu fürchten und zu zittern. Man sagte: Bei ihnen gibt es weder Treue noch Recht; denn sie haben den Vertrag gebrochen trotz des Eides, den sie geschworen haben.

Bakchides marschierte von Jerusalem nach Bet-Sajit und schlug dort sein Lager auf. Er ließ viele von den Männern, die zu ihm übergelaufen waren, festnehmen, dazu auch einige Männer aus dem Volk, und befahl, sie an der großen Zisterne niederzumetzeln.

Er übergab das Land dem Alkimus und ließ zu seiner Unterstützung einen Teil der Truppen zurück. Dann kehrte Bakchides zum König zurück.

Alkimus aber kämpfte um das Hohepriesteramt.

Alle Unruhestifter im Volk sammelten sich um ihn; sie rissen die Macht über Judäa an sich und stürzten Israel tief ins Unglück.

Judas sah all das Unheil, das Alkimus und seine Anhänger bei den Israeliten anrichteten; sie waren schlimmer als die Ausländer.

Da brach er auf, zog durch das Gebiet von ganz Judäa und übte an den Überläufern Vergeltung, so daß sie sich nicht mehr frei im Land bewegen konnten.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das siebte Kapitel eröffnet einen neuen Zeitabschnitt in der Geschichte der Makkabäer. Es beginnt mit Forderungen der hellenisierten Juden, denen der von Judas erlangte Erfolg in den Friedensverhandlungen mit Lysias missfiel. Diese nutzten den Machtwechsel in Syrien und gingen nach Antiochia. Angeführt wurden sie von Alkimus, der mit der Helleni-sierung einverstanden war und der danach strebte, Führer der Pries-terklasse zu werden, um so dem neuen Herrscher Demetrios I. gege-nübertreten zu können und ihn davon zu überzeugen, dass der Über-legenheit des Judas ein Ende bereitet werden musste. Demetrius, der älteste überlebende Sohn von Seleukus IV., hatte vom römischen Se-nat nicht die Zustimmung erhalten, denn die Römer bevorzugten Antio-chus V., der noch sehr jung und leichter manipulierbar war. Demetrios gelang es dennoch, aus Rom zu fliehen, und als er nach Tripoli gelang-te, ließ er sich zum legitimen König ausrufen. Die Bevölkerung von Antiochia und das Heer erkannten ihn als König an und nahmen ihn in der königlichen Residenz auf. Dies geschah im Jahr 151. Er ließ Antio-chius Eupator und den Verwalter Lysias hinrichten und begann eine neue politische Ära, die unter anderem von starken Repressionen ge-gen die Juden geprägt war. Entscheidenden Anteil an dieser Strategie hatten die hellenisierten Juden. Diese warnten den neuen Herrscher sogleich vor der übergroßen Macht, die Judas nach dem Friedensab-kommen mit Lysias erlangt hatte. Sie sagten zu Demetrios: „Judas und seine Brüder haben alle deine Freunde umgebracht und uns aus unse-rer Heimat vertrieben. Schick darum einen Mann, dem du vertraust, er soll kommen und sich das ganze Unheil ansehen, das sie uns und dem Land des Königs zugefügt haben. Dann soll er sie und alle, die sie un-terstützen, bestrafen” (V. 6–7). Demetrios entschied sich dafür, die Meinung des Alkimus anzuhören und sandte Bakchides, einen Ver-trauensmann des königlichen Hauses („Freund des Königs”) an den-selben Posten, den bereits Lysias bekleidet hatte. Er setzte ihn als Herrscher über die Region Jerusalem ein. Einige Gefolgsleute des Ju-das, darunter die Hasidäer , die „Frommen”, ließen sich von Bakchides überzeugen, sodass Bakchides sofort nach seiner Ankunft in Jerusa-lem Alkimus das Amt des Hohenpriesters übertrug und ihn damit be-auftragte, „an den Israeliten Vergeltung zu üben” (V. 9). Im Text heißt es: „Auch bemühten sich die Hasidäer, als erste von den Israeliten, bei ihnen um Frieden. Sie sagten sich nämlich: Ein Priester aus der Fami-lie des Aaron ist zusammen mit den Truppen hergekommen; er wird uns nichts Böses tun. Alkimus unterhielt sich auch friedlich mit ihnen, ja, er schwor ihnen: Wir werden euch und euren Freunden kein Leid zufügen. Sie glaubten ihm” (V. 13–16a). Die Repression traf jedoch unverzüglich ein: „Er aber ließ sechzig von ihnen festnehmen und noch am selben Tag hinrichten, genau wie geschrieben steht: Die Leichen deiner Frommen haben sie rings um Jerusalem zerstreut, und ihr Blut haben sie vergossen, und keiner hat sie begraben. Da begann das ganze Volk, sich vor ihnen zu fürchten und zu zittern. Man sagte: Bei ihnen gibt es weder Treue noch Recht; denn sie haben den Vertrag gebrochen trotz des Eides, den sie geschworen haben” (V. 16b–18). Bakchides verließ die Gegend und vertraute die Herrschaft Alkimus an, der auf jegliche Weise seine Rolle als Hoherpriester bewahren wollte und seiner Missgunst den Gegnern gegenüber freien Lauf ließ. Judas sah ein, dass der Moment zum Handeln gekommen war, um weiteren Schaden für das Volk Israel zu verhüten. Er organisierte somit Strafak-tionen gegen die Männer des Alkimus und gegen jene, die auf seine Seite übergelaufen waren. Diese zeigten eine derartige Wirkung, dass Alkimus dazu gezwungen war, nach Antiochia zurückzukehren und den König um weitere Truppen zu bitten.


31/10/2013
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