Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Karl Borromäus († 1584), Bischof von Mai-land.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das erste Buch der Makkabäer 7,26-49

Da schickte der König einen seiner bedeutendsten Anführer, Nikanor, der ein erbitterter Gegner Israels war; er trug ihm auf, das Volk zu vernichten.

Nikanor kam mit einem großen Heer nach Jerusalem. Er schickte Boten zu Judas und seinen Brüdern und sprach hinterlistig von Frieden. Er sagte:

Ich will keinen Krieg mit euch. Darum will ich mich in Begleitung von nur ein paar Leuten in aller Freundschaft mit euch treffen, um über den Frieden zu reden.

Er kam auch zu Judas, und sie begrüßten einander freundschaftlich. Seine Soldaten hielten sich indessen bereit, den Judas zu verschleppen.

Judas aber erfuhr, daß er in böser Absicht gekommen war. Da wurde er vorsichtig und wollte nicht mehr mit ihm zusammenkommen.

Nun merkte Nikanor, daß sein Plan entdeckt worden war, und er zog aus, um Judas bei Kafar-Salama zum Kampf zu stellen.

Aber fast fünfhundert von den Leuten des Nikanor fielen, und seine Soldaten mußten sich in die Davidstadt flüchten.

Nach diesen Ereignissen ging Nikanor zum Berg Zion hinauf. Aus dem Tempelbezirk kamen ihm Priester und Älteste des Volkes entgegen, um ihn friedlich zu begrüßen und ihm das Opfer zu zeigen, das man für den König darbrachte.

Er aber verhöhnte und verspottete sie und machte sie unrein. Er prahlte

und schwor voller Zorn: Wenn Judas und sein Heer mir nicht sofort ausgeliefert werden, dann stecke ich dieses Haus in Brand, sobald ich heil zurück bin. Dann ging er wütend weg.

Die Priester gingen wieder hinein, stellten sich vor den Altar und den Tempel, weinten und sagten:

Du hast dieses Haus erwählt, damit dein Name darüber ausgerufen werde; es sollte für dein Volk ein Haus des Betens und Flehens sein.

Übe Vergeltung an diesem Menschen und an seinem Heer! Sie sollen unter dem Schwert fallen. Denk an ihre Lästerungen, und laß sie nicht weiterleben!

Nikanor verließ Jerusalem und schlug in Bet-Horon sein Lager auf; dort stieß eine Abteilung Soldaten aus Syrien zu ihm.

Judas dagegen hatte mit dreitausend Mann sein Lager bei Hadascha, und er betete:

Damals, als die Leute des Königs von Assur über dich gelästert hatten, kam dein Engel und erschlug hundertfünfundachtzigtausend von ihnen.

Schlag heute dieses Heer vor unseren Augen genauso, damit die, die von ihnen übrig bleiben, erkennen, daß Nikanor schlimme Worte gegen dein Heiligtum ausgestoßen hat. Richte ihn, wie es sein Verbrechen verdient.

Am Dreizehnten des Monats Adar stießen die Heere aufeinander, und das Heer des Nikanor wurde vernichtend geschlagen; er selbst fiel als erster im Kampf.

Als sein Heer sah, daß Nikanor gefallen war, warfen sie die Waffen weg und flohen.

Die Juden verfolgten sie einen Tagesmarsch weit, von Hadascha bis nach Geser, und bliesen mit den Signaltrompeten hinter ihnen her.

Aus allen umliegenden Dörfern Judäas kamen die Männer heraus und umzingelten die Flüchtenden. Da wandten sich die Feinde gegeneinander, und alle fielen unter dem Schwert; nicht einer von ihnen blieb übrig.

Die Juden nahmen ihnen ihre Ausrüstungen weg und machten reiche Beute. Dem Nikanor schlugen sie den Kopf ab und ebenso die rechte Hand, die er so vermessen ausgestreckt hatte; sie brachten beides nach Jerusalem und hängten es dort öffentlich auf.

Im Volk herrschte große Freude; sie begingen diesen Tag als einen großen Festtag

und beschlossen, den dreizehnten Adar künftig jedes Jahr zu feiern. Danach hatte Judäa für kurze Zeit Ruhe.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Nach der Niederlage des Alkimus sandte Demetrius Nikanor, der mit ihm aus Rom geflohen war, nach Jerusalem. Nikanor zählte zu den erfahrensten syrischen Anführern und wurde an die Spitze von Demet-rius’ neuer Heeresformation mit den Elefanten gestellt. Wie der Verfas-ser berichtet, war er „ein erbitterter Gegner Israels“ (V. 26). Sobald er die Anweisung erhalten hatte „das Volk zu vernichten“, machte er sich mit einem großen Heer nach Jerusalem auf. Nach einem ersten Auf-einandertreffen mit Judas suchte er den Weg der Einigung und bot annehmbare Friedensbedingungen an. Wahrscheinlich versprach er Judas auch, dass er Alkimus als Hoherpriester nachfolgen sollte. Alki-mus jedoch fürchtete sich vor der wachsenden Freundschaft zwischen Nikanor und Judas und ging zum König, um Beschwerde einzulegen. Daraufhin ordnete der König an, dass Judas gefangen genommen werden und in Ketten nach Antiochia gebracht werden möge, wie es im 2. Buch der Makkabäer (14,26–27) heißt. Um Judas gefangen zu neh-men, dachte sich Nikanor eine Hinterlist aus, damit kein Aufruhr ent-stehen möge. Judas jedoch hatte bemerkt, dass Nikanor seine Haltung geändert hatte. Er floh und überließ ihm das Feld in Jerusalem. Nika-nor verdächtigte die Priester des Tempels wegen des Verrats, und er drohte ihnen, sie mögen ihm Judas ausliefern: „Er aber verhöhnte und verspottete sie und machte sie unrein. Er prahlte und schwor voller Zorn: Wenn Judas und sein Heer mir nicht sofort ausgeliefert werden, dann stecke ich dieses Haus in Brand, sobald ich heil zurück bin“ (V. 34–35). Die Priester weinten und riefen zum Himmel, damit der Tempel keinen Schaden nehmen möge: „Du hast dieses Haus erwählt, damit dein Name darüber ausgerufen werde; es sollte für dein Volk ein Haus des Betens und Flehens sein. Übe Vergeltung an diesem Men-schen und an seinem Heer! Sie sollen unter dem Schwert fallen. Denk an ihre Lästerungen, und lass sie nicht weiterleben!“ (V. 37–38). Wäh-rend Nikanor sein Heer Aufstellung nehmen ließ, um gegen die Juden zu kämpfen, stellte sich Judas im Gebet vor den Herrn. Es war ihm bewusst, dass seine wahre Waffe das Gebet und seine wahre Kraft der Herr waren. Sein Glaube führte ihn dazu, sich an Gott zu wenden: Er erinnerte ihn daran, wie viel er bereits für sein Volk getan hatte: „Da-mals, als die Leute des Königs von Assur über dich gelästert hatten, kam dein Engel und erschlug hundertfünfundachtzigtausend von ihnen. Schlag heute dieses Heer vor unseren Augen genauso, damit die, die von ihnen übrig bleiben, erkennen, dass Nikanor schlimme Worte ge-gen dein Heiligtum ausgestoßen hat. Richte ihn, wie es sein Verbre-chen verdient“ (V. 41–42). Am 13. des Monats Adar (März 160 v. Chr.) zog Judas in den Kampf und gewann. Nikanor wurde getötet. Seine Truppen flohen nach Geser, wurden aber von den Mitstreitern des Judas abgefangen, zu ihren Verfolgern zurückgetrieben und er-mordet. Der Verfasser schließt die Erzählung damit ab, dass er die Freude über den errungenen Sieg hervorhebt, denn dieser ist gleich-bedeutend mit der Freiheit, den eigenen Glauben zu bezeugen und steht für eine Zeit des Friedens nach der schweren syrischen Unter-drückung: „Danach hatte Judäa für kurze Zeit Ruhe“ (V. 50).


04/11/2013
Gebet für die Kranken


Veranstaltungen der woche
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags
DEZ
5
Montag 5 Dezember
Gebet für die Kranken
DEZ
6
Dienstag 6 Dezember
Gedenken an die Mutter des Herrn
DEZ
7
Mittwoch 7 Dezember
Gedenken an die Heiligen und die Propheten
DEZ
8
Donnerstag 8 Dezember
Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens
DEZ
9
Freitag 9 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
10
Samstag 10 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
11
Sonntag 11 Dezember
Liturgie des Sonntags

Per Natale, regala il Natale! Aiutaci a preparare un vero pranzo in famiglia per i nostri amici più poveri