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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an Zacharias und Elisabet, die noch im hohen Alter Johan-nes den Täufer gebar.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das erste Buch der Makkabäer 9,1-32

Demetrius erfuhr, daß Nikanor und sein Heer im Kampf gefallen waren. Da schickte er Bakchides und Alkimus zum zweitenmal nach Judäa und gab ihnen die im Süden stehende Armee mit.

Sie nahmen den Weg nach Gilgal, schlugen vor Mesalot in der Gegend von Arbela ihr Lager auf, eroberten die Stadt und brachten viele Menschen um.

Im ersten Monat des Jahres 152 schlugen sie ihr Lager bei Jerusalem auf.

Von dort zogen sie mit zwanzigtausend Mann und zweitausend Reitern nach Berea.

Judas aber hatte mit dreitausend ausgewählten Soldaten sein Lager bei Elasa.

Als die Juden die Übermacht der feindlichen Truppen sahen, bekamen sie große Angst. Viele liefen aus dem Lager fort, so daß am Ende nur noch achthundert Mann übrig waren.

Judas sah, daß sich sein Heer auflöste, während der Kampf unmittelbar bevorstand. Er wurde sehr bestürzt, denn er hatte keine Zeit mehr, seine Leute wieder zusammenzubringen.

Niedergeschlagen sagte er zu denen, die noch da waren: Auf! Wir wollen gegen unsere Feinde hinaufziehen. Vielleicht können wir doch gegen sie kämpfen.

Sie aber widersprachen ihm und sagten: Es ist unmöglich. Wir wollen lieber jetzt unser Leben retten und dann mit unseren Brüdern zurückkommen und gegen sie kämpfen. Wir sind zu wenige.

Judas antwortete: Auf keinen Fall werde ich vor ihnen fliehen. Wenn unsere Zeit gekommen ist, dann wollen wir für unsere Brüder tapfer in den Tod gehen; auf unsere Ehre soll kein Schatten fallen.

Da rückte das feindliche Heer aus seinem Lager aus und bezog ihnen gegenüber Stellung; die Reiterei wurde in zwei Gruppen geteilt, die Schleuderer und Bogenschützen gingen vor der Streitmacht her, ebenso die Reihe der tapferen Vorkämpfer.

Bakchides war auf dem rechten Flügel. Die beiden Flügel der Schlachtreihe näherten sich, und man blies die Trompeten. Auch die Leute des Judas stießen in die Trompeten.

Die Erde bebte vor dem Getöse, das die Heere machten, und vom Morgen bis zum Abend dauerte der Kampf Mann gegen Mann.

Als Judas bemerkte, daß Bakchides mit dem Kern seiner Truppe rechts stand, scharten sich alle tapferen Männer um ihn,

und der rechte Flügel der Feinde wurde von ihnen vernichtend geschlagen; sie verfolgten sie bis zum Gebirge von Aschdod.

Als die Truppen auf dem linken Flügel sahen, daß der rechte geschlagen war, schwenkten sie um und folgten den Spuren des Judas und seiner Leute.

Es entwickelte sich ein erbitterter Kampf, in dem beide Seiten schwere Verluste erlitten.

Auch Judas fiel; die übrigen flohen.

Jonatan und Simeon holten ihren Bruder und bestatteten ihn im Grab seiner Väter in Modeïn.

Ganz Israel beweinte ihn und hielt um ihn eine große Totenklage ab. Sie trauerten viele Tage lang und sagten:

Ach, der Held ist gefallen, Israels Retter.

Die übrige Geschichte des Judas, seine anderen Feldzüge und kühnen Unternehmungen, die er durchführte, und seine sonstigen großen Taten - all das ist hier nicht erwähnt worden; es wäre zu viel geworden.

Nach dem Tod des Judas erhoben die Abtrünnigen in allen Teilen Israels wiederum ihr Haupt, und alle Übeltäter wagten sich wieder ans Licht.

In jenen Tagen gab es eine furchtbare Hungersnot; wie die Verräter, so wurde auch das Land untreu.

Bakchides wählte die abtrünnigen Männer aus und machte sie zu Herren des Landes.

Diese spürten die Anhänger des Judas auf, verhörten sie und brachten sie zu Bakchides. Er nahm Rache an ihnen und ließ sie mißhandeln.

Große Bedrängnis herrschte in Israel, wie seit den Tagen der Propheten nicht mehr.

Da kamen alle Anhänger des Judas zusammen und sagten zu Jonatan:

Seit dein Bruder Judas tot ist, gibt es keinen mehr, der gegen die Feinde, gegen Bakchides und gegen die Gegner unseres Volkes in den Krieg zieht, wie er es getan hat.

Darum haben wir dich heute gewählt. So wie er sollst du uns anführen und leiten in unserem Kampf.

Jonatan übernahm also die Führung und trat die Nachfolge seines Bruders Judas an.

Bakchides erfuhr davon und trachtete ihm nach dem Leben.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das achte Kapitel ist dem Bündnis gewidmet, das Judas mit den Rö-mern schloss. Der Verfasser möchte möglicherweise die Skepsis jener zerstreuen, die ein Bündnis mit heidnischen Völkern als unvereinbar mit der jüdischen Tradition ansahen, und weist somit nicht nur auf den guten Sinn der Initiative hin sondern auch auf die darin liegende Chan-ce. Das Römische Reich umfasste im zweiten Jahrhundert v. Chr. bereits den gesamten Mittelmeerraum, und das hinterließ bei dem klei-nen Volk, das sich inmitten zweier großer Reiche des Nahen Ostens wiederfand, sicherlich großen Eindruck. Der Verfasser merkt an: „Ju-das hörte, wie man von den Römern erzählte, sie seien geübt im Krieg-führen, erwiesen allen, die zu ihnen hielten, Wohlwollen und schlossen Freundschaft mit jedem, der sie darum bitte. Sie seien in der Tat kriegstüchtige Männer“ (V. 1). Im Text wird zusammenfassend von einer Reihe römischer Siege berichtet, welche die Macht Roms bestä-tigen. Es wird an die militärischen Operationen in Gallien (das Wort Galater bezieht sich womöglich nicht auf Kleinasien sondern auf die Bevölkerungsgruppen Nordeuropas) und sodann in Spanien erinnert. Des Weiteren ist die Rede von Makedonien, wo die Römer im Jahre 197 König Philipp V. besiegt haben. Außerdem findet Antiochus Er-wähnung, „der Großkönig von Asien“, der „mit hundertzwanzig Elefan-ten, mit Reiterei, Streitwagen und einem gewaltigen Heer gegen sie zum Kampf auszog“, von ihnen aber „vernichtend geschlagen“ wurde (V. 6). Es fällt auf, wie sehr die enorme Macht betont wird, die die Rö-mer erlangt hatten, sodass es weiter heißt: „Wem sie aber zur Herr-schaft verhelfen wollen, der wird König, und ebenso setzen sie ab, wen sie wollen. Auf diese Weise sind sie sehr groß geworden“ (V. 13). Im Text wird jedoch hervorgehoben, dass die Macht der Römer im Unter-schied zu den Staaten des Orients nicht an eine Erbdynastie und an ein Despotentum gebunden war. Trotz „all dem setzt sich keiner von ihnen eine Krone auf oder legt Purpurgewänder an, um damit zu prun-ken“ (V. 14). Dies verhalf im Römischen Reich möglicherweise auch zu einer religiösen Toleranz, die aufgrund einer zivilen und nicht einer theokratischen Gesetzgebung garantiert wurde. „Vielmehr haben sie sich eine Ratsversammlung (den Senat) geschaffen, und jeden Tag halten dreihundertundzwanzig Ratsherren darüber Rat, wie das Volk gut zu regieren sei. Einem einzigen Mann übertragen sie vertrauensvoll für ein Jahr die Regierung über sich und die Herrschaft über ihr ganzes Land. Alle gehorchen dem einen, ohne dass es Neid oder Eifersucht unter ihnen gibt“ (Verse 15–16). Judas wollte sich vom Joch des Helle-nismus befreien und beschloss, ein Freundschafts- und Waffenbündnis mit den Römern einzugehen. In dieser Absicht sandte er zwei seiner Bevollmächtigten, Eupolemus und Jason, nach Rom, um den Vertrag zu unterschreiben. Judas dachte, dass er sich so der griechischen Macht entziehen konnte, machte damit aber faktisch den ersten Schritt hin zur römischen Herrschaft über sein Gebiet.


05/11/2013
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