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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das erste Buch der Makkabäer 9,1-22

Demetrius erfuhr, daß Nikanor und sein Heer im Kampf gefallen waren. Da schickte er Bakchides und Alkimus zum zweitenmal nach Judäa und gab ihnen die im Süden stehende Armee mit.

Sie nahmen den Weg nach Gilgal, schlugen vor Mesalot in der Gegend von Arbela ihr Lager auf, eroberten die Stadt und brachten viele Menschen um.

Im ersten Monat des Jahres 152 schlugen sie ihr Lager bei Jerusalem auf.

Von dort zogen sie mit zwanzigtausend Mann und zweitausend Reitern nach Berea.

Judas aber hatte mit dreitausend ausgewählten Soldaten sein Lager bei Elasa.

Als die Juden die Übermacht der feindlichen Truppen sahen, bekamen sie große Angst. Viele liefen aus dem Lager fort, so daß am Ende nur noch achthundert Mann übrig waren.

Judas sah, daß sich sein Heer auflöste, während der Kampf unmittelbar bevorstand. Er wurde sehr bestürzt, denn er hatte keine Zeit mehr, seine Leute wieder zusammenzubringen.

Niedergeschlagen sagte er zu denen, die noch da waren: Auf! Wir wollen gegen unsere Feinde hinaufziehen. Vielleicht können wir doch gegen sie kämpfen.

Sie aber widersprachen ihm und sagten: Es ist unmöglich. Wir wollen lieber jetzt unser Leben retten und dann mit unseren Brüdern zurückkommen und gegen sie kämpfen. Wir sind zu wenige.

Judas antwortete: Auf keinen Fall werde ich vor ihnen fliehen. Wenn unsere Zeit gekommen ist, dann wollen wir für unsere Brüder tapfer in den Tod gehen; auf unsere Ehre soll kein Schatten fallen.

Da rückte das feindliche Heer aus seinem Lager aus und bezog ihnen gegenüber Stellung; die Reiterei wurde in zwei Gruppen geteilt, die Schleuderer und Bogenschützen gingen vor der Streitmacht her, ebenso die Reihe der tapferen Vorkämpfer.

Bakchides war auf dem rechten Flügel. Die beiden Flügel der Schlachtreihe näherten sich, und man blies die Trompeten. Auch die Leute des Judas stießen in die Trompeten.

Die Erde bebte vor dem Getöse, das die Heere machten, und vom Morgen bis zum Abend dauerte der Kampf Mann gegen Mann.

Als Judas bemerkte, daß Bakchides mit dem Kern seiner Truppe rechts stand, scharten sich alle tapferen Männer um ihn,

und der rechte Flügel der Feinde wurde von ihnen vernichtend geschlagen; sie verfolgten sie bis zum Gebirge von Aschdod.

Als die Truppen auf dem linken Flügel sahen, daß der rechte geschlagen war, schwenkten sie um und folgten den Spuren des Judas und seiner Leute.

Es entwickelte sich ein erbitterter Kampf, in dem beide Seiten schwere Verluste erlitten.

Auch Judas fiel; die übrigen flohen.

Jonatan und Simeon holten ihren Bruder und bestatteten ihn im Grab seiner Väter in Modeïn.

Ganz Israel beweinte ihn und hielt um ihn eine große Totenklage ab. Sie trauerten viele Tage lang und sagten:

Ach, der Held ist gefallen, Israels Retter.

Die übrige Geschichte des Judas, seine anderen Feldzüge und kühnen Unternehmungen, die er durchführte, und seine sonstigen großen Taten - all das ist hier nicht erwähnt worden; es wäre zu viel geworden.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Nach dem Einschub über das Bündnis des Judas mit den Römern fährt das neunte Kapitel mit der Erzählung über die Entscheidung Demetrius I. fort, der zu einem starken Angriff gegen Judas ausholen will. Offen-sichtlich ärgerte ihn die politische Niederlage des Nikanor beträchtlich und möglicherweise erfuhr er auch von dem geschlossenen Bündnis mit den Römern. Er stellte also ein großes Heer auf und überließ des-sen Führung Bakchides, dem Herrscher über das Gebiet, sowie dem Hohepriester Alkimus, einem der führenden Juden, die die Hellenisie-rung angenommen hatten. Als das Heer nach Galiläa kam, ließ sich der Großteil der Truppen bei Arbela nieder, wo viele Juden gefangen genommen und getötet wurden. Das Heer marschierte sodann nach Jerusalem, aber als sie Judas dort nicht fanden, begaben sie sich nach Berea, das wenige Kilometer weiter nördlich liegt. Als die Männer des Judas eine derart große und kriegstüchtige Armee sahen, ergriff die Mehrheit von ihnen die Flucht. Judas wurde von der Flucht seiner Leu-te entmutigt, wollte aber dennoch nicht nachgeben und entschloss sich, das seleukidische Heer trotzdem anzugreifen. Die anderen, die bei ihm geblieben waren, wollten ihn ebenfalls davon abhalten. Judas jedoch beharrte darauf: „Auf keinen Fall werde ich vor ihnen fliehen. Wenn unsere Zeit gekommen ist, dann wollen wir für unsere Brüder tapfer in den Tod gehen; auf unsere Ehre soll kein Schatten fallen“ (V. 10). Dies sind freilich hohe und edle Worte. Judas kämpfte für den Triumph der Sache Jahwes. Es fällt jedoch auf, dass er dieses Mal vor dem Kampf gegen einen weit mächtigeren Feind nicht die Hilfe Gottes anruft. Das feindliche Heer bezog Stellung gegenüber der kleinen Gruppe jüdischer Kämpfer. Judas beschloss, sich dem stärkeren Flü-gel zuzuwenden, der von Bakchides angeführt wurde. Er drängte ihn zurück, wurde aber durch einen Angriff von hinten getötet, und alle zerstreuten sich. Der Tod des Judas war ein unschätzbarer Verlust für die Juden. Alle hielten eine große Klage um ihn: „Ach, der Held ist ge-fallen, Israels Retter“ (V. 21). Judas wurde ebenso wie die Richter Is-raels als „Retter“ betrachtet, da es ihm durch seine Siege gelang, das religiöse und politische Joch der Unterdrückung, unter welchem sich Israel befand, zu brechen. Es darf jedoch nicht vergessen werden, dass in der biblischen Perspektive auch der Makkabäer der wahre „Retter Israels“ der Herr ist. Er ist es, der seine Macht denjenigen ver-leiht, die ihm treu sind. Zu diesen zählt Judas Makkabäus.


06/11/2013
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