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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das erste Buch der Makkabäer 9,50-73

Bakchides kehrte nach Jerusalem zurück. Er legte in Judäa befestigte Städte an: die Festungen bei Jericho, Emmaus, Bet-Horon, Bet-El, Timna, Faraton und Tefon. Er versah sie mit hohen Mauern und Toren; an den Toren brachte er Querbalken zum Verriegeln an.

Dann legte er Besatzungen hinein, die das Volk Israel im Zaum halten sollten.

Auch in den Städten Bet-Zur und Geser und an der Burg von Jerusalem ließ er Befestigungsarbeiten ausführen und Truppen und Proviant hineinbringen.

Von den Männern, die eine führende Stellung im Land innehatten, nahm er die Söhne als Geiseln und hielt sie in der Burg von Jerusalem gefangen.

Im zweiten Monat des Jahres 153 befahl Alkimus, die Mauer des inneren Tempelvorhofs einzureißen. Er ließ mit den Abbrucharbeiten beginnen, um zu zerstören, was die Propheten erbaut hatten.

Doch dann wurde Alkimus vom Schlag getroffen, und sein Plan wurde nicht ausgeführt. Er konnte den Mund nicht mehr öffnen; er war gelähmt und konnte kein Wort mehr sagen, nicht einmal mehr sein Testament machen.

Wenig später starb Alkimus unter großen Qualen.

Als Bakchides sah, daß Alkimus tot war, kehrte er zum König zurück, und Judäa hatte zwei Jahre lang Ruhe.

Danach kamen alle Verräter zu einer Beratung zusammen. Sie sagten: Jonatan und seine Anhänger leben sorglos in ihren Häusern und fühlen sich sicher. Wenn wir jetzt Bakchides kommen lassen, kann er alle in einer einzigen Nacht festnehmen.

Sie gingen also zu ihm und besprachen sich mit ihm.

Bakchides machte sich mit einem großen Heer auf den Weg. Er schickte heimlich Briefe an alle seine Verbündeten in Judäa mit der Aufforderung, Jonatan und seine Anhänger gefangenzunehmen. Aber es gelang ihnen nicht; denn ihr Vorhaben war bekannt geworden.

Statt dessen ließ Jonatan von den im Land wohnenden Männern, die für den verbrecherischen Anschlag verantwortlich waren, fünfzig ergreifen und töten.

Dann setzten sich Jonatan und Simeon mit ihren Anhängern in die Wüste nach Bet-Basi ab. Jonatan ließ dort alles wieder aufbauen, was in Trümmern lag, und befestigte den Ort.

Als Bakchides davon erfuhr, zog er alle seine Truppen zusammen und erteilte den Leuten von Judäa entsprechende Anweisungen.

Er rückte gegen Bet-Basi vor und schlug dort sein Lager auf. Er ließ Belagerungsmaschinen aufstellen und berannte den Ort viele Tage lang.

Da ließ Jonatan seinen Bruder Simeon in der Stadt zurück; er selbst ging mit einer Handvoll Leute in die Dörfer der Umgebung.

Dabei schlug er den Odomera und seine Sippe; auch überfiel er ein Zeltlager des Stammes Fasiron. Sie begannen zu siegen und rückten verstärkt wieder hinauf.

Simeon aber machte mit seinen Leuten einen Ausfall aus der Stadt und steckte die Belagerungsmaschinen in Brand.

Bakchides wurde von ihnen angegriffen und vernichtend geschlagen. Sie bereiteten ihm großen Verdruß, weil das von ihm geplante Unternehmen zu einem völligen Fehlschlag wurde.

Da wurde Bakchides sehr wütend über die Verräter, die ihm den Rat gegeben hatten, in das Land zu kommen. Er brachte viele von ihnen um und beschloß, in sein Land zurückzukehren.

Sobald Jonatan davon hörte, schickte er Gesandte zu ihm, um einen Friedensvertrag mit ihm abzuschließen und die Gefangenen freizubekommen.

Bakchides nahm die Vorschläge Jonatans an und schwor ihm, nie wieder in seinem Leben etwas gegen ihn zu unternehmen.

Auch ließ er die Gefangenen frei, die er vorher in Judäa gemacht hatte. Dann zog er ab und kehrte nach Hause zurück. Judäa betrat er nie wieder.

Darauf ruhten in Israel die Waffen. Jonatan ließ sich in Michmas nieder und begann, als Richter über das Volk zu herrschen. Die Frevler in Israel aber rottete er aus.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Nach dem Bericht über die Eskalation des Konfliktes geht es im zwei-ten Teil des Kapitels 9 um die Wiederherstellung des Friedens zwi-schen den Juden und Bakchides. Der Verfasser beendet den Abschnitt mit folgenden Worten: „Darauf ruhten in Israel die Waffen. Jonatan ließ sich in Michmas nieder und begann, als Richter über das Volk zu herr-schen“ (V. 73).
In Wirklichkeit handelt es sich hier bei Bakchides nicht um eine spon-tane Reaktion. Er musste Frieden schließen wegen der wiederholten Niederlagen, die er durch die Juden erlitten hatte. Ursprünglich hegte er den Wunsch nach einem definitiven Sieg über Jonatan, sodass er den Bau von außergewöhnlichen Befestigungsanlagen veranlasste und zwar in einigen Städten, die Schauplätze früherer Kriege waren – wie Emmaus, Bet-Horon, Bet-Zur, Geser und auch Akra bei Jerusalem –, wo er jüdische Gefangene als Geiseln hielt. Auch Alkimus begann sei-nerseits Erneuerungsarbeiten am Tempel. Er ließ jene Mauer nieder-reißen, die den Tempelvorhof, zu welchem die Israeliten Zutritt hatten, vom äußeren Hof abtrennte, welchen auch die Heiden betreten durften. Auf diese Weise zerstörte er jedoch „was die Propheten erbaut hatten“. Eine derartige Provokation brachte ihm den Zorn Gottes ein, und er wurde von einer Lähmung getroffen. Bakchides gelang es über zwei Jahre hinweg, den Widerstand der Juden zurückzudrängen. Er wollte sodann eine Verschwörung organisieren, um Jonatan gefangen zu nehmen. Dieser floh jedoch nach Bet-Basi, eine alte Festungsanlage im Süden Betlehems, die er wieder aufbaute und befestigte. Bakchides machte sich zu dieser Stadt auf und wollte sie erobern. Jonatan war geschickt und konnte das syrische Heer durch Überfälle schwächen, auch indem er bei den benachbarten Völkern Verbündete für sich ge-wann. Er führte einen letzten Angriff gegen Bakchides aus und besieg-te ihn: „Bakchides wurde von ihnen angegriffen und vernichtend ge-schlagen. Sie bereiteten ihm großen Verdruss, weil das von ihm ge-plante Unternehmen zu einem völligen Fehlschlag wurde“ (V. 68). Der Verfasser hebt die Demütigung hervor, die Bakchides wegen der ver-nichtenden Niederlage erleiden musste. Er war derart entmutigt, dass er keinen anderen Weg sah, als in sein Land zurückzukehren. Es er-griff ihn große Wut über die „Verräter“, jene Juden, die ihm nicht die richtigen Informationen über die tatsächlichen Kräfte Jonatans geliefert hatten. Er dachte daran, mit den Juden Frieden zu schließen. Als Jona-tan davon erfuhr, wollte er keine Zeit verlieren: Er schickte sogleich Gesandte zu Bakchides und handelte geschickt einen Friedensvertrag aus. Jonatan ließ sich in Michmas nieder, einer Gegend im Norden Jerusalems, an der Straße, die von Bethel nach Jericho hinabführt, und für fünf Jahre herrschte Friede. Während dieser Zeit verfolgte er, wann immer es möglich war, seine Politik der Bestrafung gegen die Frevler. Der Verfasser vergleicht ihn mit den Richtern in alten Zeiten oder mit einem Krieger, der die Schlachten des Himmels führt.


08/11/2013
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