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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das erste Buch der Makkabäer 10,1-21

Im Jahr 160 zog Alexander Epiphanes, der Sohn des Antiochus, gegen Ptolemaïs und besetzte es. Die Einwohner nahmen ihn auf, und er trat dort die Herrschaft an.

Als König Demetrius das hörte, sammelte er viele Truppen und zog gegen ihn in den Kampf.

An Jonatan schickte Demetrius einen Brief mit Friedensbeteuerungen und versprach ihm hohe Würden.

Denn er dachte: Wir wollen schnell mit ihm Frieden schließen, bevor er sich mit Alexander gegen uns verbündet.

Sonst erinnert er sich nämlich an all das Unheil, das wir ihm, seinen Brüdern und seinem Volk angetan haben.

Er gab Jonatan die Vollmacht, Truppen auszuheben und als seine Verbündeten auszurüsten. Auch versprach er, die in der Burg von Jerusalem festgehaltenen Geiseln freizulassen.

Jonatan kam nach Jerusalem und las den Brief der ganzen Bevölkerung und der Besatzung der Burg laut vor.

Als sie hörten, daß er vom König die Vollmacht erhalten hatte, Truppen auszuheben, bekamen sie große Angst.

Die Besatzung der Burg lieferte dem Jonatan die Geiseln aus, und er gab sie ihren Eltern zurück.

Jonatan ließ sich in Jerusalem nieder und begann in der Stadt mit Bauarbeiten und Ausbesserungen.

Er gab den Handwerkern den Auftrag, den Berg Zion und die Stadtmauern mit Quadersteinen zu befestigen. Das führten sie auch aus.

Darauf flohen die Fremden aus den Festungen, die Bakchides erbaut hatte.

Sie machten sich alle davon und kehrten nach Hause zurück.

Nur in Bet-Zur blieben von denen, die vom Gesetz und von den Geboten abgefallen waren, einige zurück; dort fanden sie nämlich Zuflucht.

König Alexander erfuhr, was Demetrius Jonatan alles zugesichert hatte. Man berichtete ihm auch von den Kriegen und den Heldentaten Jonatans und seiner Brüder und von den zahlreichen Mühen, die sie auf sich genommen hatten.

Da sagte er: Können wir noch einmal solch einen Mann finden wie ihn? Wir wollen ihn zu unserem Freund und Verbündeten machen.

Er schrieb also einen Brief und schickte ihn an Jonatan. Der Brief hatte folgenden Inhalt:

König Alexander grüßt seinen Bruder Jonatan.

Wir haben gehört, daß du ein tapferer Mann bist; du bist es wert, unser Freund zu sein.

Darum ernennen wir dich heute zum Hohenpriester über dein Volk; du darfst den Titel Freund des Königs führen. Halte zu uns, und bewahre uns die Freundschaft! Zugleich übersandte er ihm den Purpurmantel und einen goldenen Kranz.

Im siebten Monat des Jahres 160 legte Jonatan am Laubhüttenfest das heilige Gewand an. Er hob Truppen aus und verschaffte sich eine Menge Waffen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das zehnte Kapitel beginnt mit der Ankunft einer neuen Person: Es handelt sich um einen gewissen Alexander, der eigentlich Balas hieß, in Smyrna, an der Grenze zum Reich Pergamon, lebte und sich als Sohn des Antiochus IV. Epiphanes ausgab. Ermutigt durch den König von Pergamon, unterstützt vom Reich Kappadokien und von Ägypten sowie von den Römern, in all derer Interesse die Schwächung des se-leukidischen Imperiums lag, entschied sich Balas dazu seinen angebli-chen Anspruch auf den Thron von Antiochia zu erheben. Er erreichte Ptolemaïs, wo er aufgenommen und von den zahlreichen Untertanen unterstützt wurde, die mit der zu strengen Herrschaft von Demetrius I. unzufrieden waren. Ihm bereitete er etliche Schwierigkeiten. De-me­trius I. fürchtete sich tatsächlich vor der Gefahr, die von einem Bündnis mit Jonatan ausgehen konnte und beeilte sich, selbst die Un-terstützung der Juden einzuholen, indem er ihnen einige Ehrenvorrech-te sowie militärische Begünstigungen anbot: „Er gab Jonatan die Voll-macht, Truppen auszuheben und als seine Verbündeten auszurüsten. Auch versprach er, die in der Burg von Jerusalem festgehaltenen Gei-seln freizulassen“ (V. 6). Jonatan wollte seine Absichten nicht zu offen preisgeben und zog von Michmas nach Jerusalem, um den königlichen Erlass sogleich umzusetzen. Er machte sich also daran, die Befesti-gungsmauer wieder aufzubauen, die den Tempelberg umgab und in der Vergangenheit durch Anweisung von Antiochus IV. niedergerissen worden war, und er „begann in der Stadt mit Bauarbeiten und Ausbes-serungen“ (V. 10). Er ließ sich auch die günstige Gelegenheit nicht entgehen, seine Macht in Jerusalem zu stärken. Viele Heiden, vorwie-gend Händler, die sich in Jerusalem niedergelassen hatten, verließen Jerusalem, um in ihre Herkunftsländer zurückzugehen, als sie sahen, dass Jonatan wieder die Macht erlangt hatte. Als Alexander von den Vereinbarungen erfuhr, die Demetrius mit den Juden getroffen hatte, versuchte er die Großzügigkeit seines Rivalen zu übertreffen und bot Jonatan das Amt des Hohenpriesters an, das zu jener Zeit das höchste religiöse und zivile Amt im jüdischen Volk war. Außerdem verlieh er ihm den Titel „Freund des Königs“ und schenkte ihm den Purpurmantel und einen goldenen Kranz. Während des Laubhüttenfestes im Jahre 152 v. Chr. legte Jonatan zum ersten Mal die priesterlichen Gewän-der an und vereinte somit in seiner Person sowohl die zivile als auch die religiöse Oberhoheit. Diese Angelegenheit löste keinerlei Reaktio-nen aus, denn die Familie Jonatans gehörte zu einer der 24 Priester-klassen, die von Aaron abstammten. Die Essener hingegen hielten es für unrichtig, dass Jonatan das priesterliche Amt annahm, und sie ent-zogen den Makkabäern ihre Unterstützung. Als Zeichen des Protestes zogen sie sich in die Wüste zurück. Jedenfalls wird deutlich, dass das jüdische Volk unter der Führung des Jonatan seine Freiheit wieder erlangte, denn Jonatan hatte die Kämpfe intelligent geführt, um den Glauben und dessen freie Ausübung garantieren zu können.


11/11/2013
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