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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das erste Buch der Makkabäer 10,22-50

Als Demetrius davon hörte, war er bestürzt. Er sagte: Was haben wir da gemacht!

Alexander ist uns zuvorgekommen. Er hat die Freundschaft der Juden gewonnen, so daß sie ihn unterstützen.

Doch ich will ihnen auch schreiben. Ich will ihnen gut zureden und versprechen, sie auszuzeichnen und zu beschenken. Vielleicht werden sie mich dann unterstützen.

Er schrieb ihnen also folgenden Brief: König Demetrius grüßt das jüdische Volk.

Ihr habt die Verträge, die ihr mit uns geschlossen habt, gehalten, habt uns die Freundschaft bewahrt und euch nicht unseren Feinden angeschlossen. Wir haben es vernommen und uns darüber gefreut.

Bleibt uns auch weiterhin treu! Wir werden euch das Gute vergelten, das ihr uns erweist.

Wir werden euch viele Verpflichtungen erlassen und euch Geschenke machen.

Von heute an erkläre ich euch für frei und erlasse allen Juden die Kopfsteuer, die Salzsteuer und die Lieferung der Kränze.

Von heute an verzichte ich für immer auf den dritten Teil der Erträge der Felder und auf die Hälfte der Erträge der Bäume, die mir aus Judäa zustehen sowie aus den drei Bezirken Samariens und Galiläas, die an Judäa angeschlossen worden sind.

Jerusalem sei heilig und unantastbar und soll mit seiner Umgebung vom Zehnten und von der Steuer befreit sein.

Ich verzichte auch auf die Befehlsgewalt über die Burg von Jerusalem. Ich gestatte dem Hohenpriester, selbst die Männer auszuwählen, die er als Wache in die Burg legen will.

In meinem ganzen Reich lasse ich alle Juden, die als Gefangene aus Judäa verschleppt worden sind, ohne Lösegeld frei. Auch ihre Tiere darf niemand zum Frondienst heranziehen.

An allen Festen, Sabbaten, Neumonden und Feiertagen sowie drei Tage vor und nach einem Fest braucht kein Jude in meinem Reich Steuern oder Schulden zu bezahlen.

Niemand soll einen von ihnen in irgendeiner Sache belangen oder belästigen dürfen.

Bis zu dreißigtausend Juden sollen in das königliche Heer aufgenommen werden und den gleichen Sold erhalten wie alle anderen Soldaten des Königs.

Sie sollen auch in den großen Festungen des Königs Dienst tun und Vertrauensstellungen im Reich einnehmen. Ihre Offiziere und Befehlshaber sind aus ihren eigenen Reihen zu wählen. Sie dürfen nach ihren eigenen Gesetzen leben, ganz so, wie es der König für Judäa angeordnet hat.

Die drei Bezirke, die von der Provinz Samarien abgetrennt und Judäa angeschlossen worden sind, sollen unter gemeinsamer Verwaltung zu Judäa gehören und nur dem Hohenpriester unterstellt sein.

Ptolemaïs und das angrenzende Gebiet vermache ich als Geschenk dem Tempel von Jerusalem; daraus soll der nötige Aufwand für den Tempeldienst bestritten werden.

Auf eigene Rechnung will ich aus geeigneten Orten jährlich fünfzehntausend Silberschekel aufbringen.

Alles, was die Behörden von den in den früheren Jahren üblichen Zuwendungen noch nicht bezahlt haben, sollen sie von nun an für die Arbeiten am Tempel zur Verfügung stellen.

Auch die fünftausend Silberschekel, die bisher vom Jahresaufkommen des Tempels als Steuer erhoben wurden, werden erlassen und sollen den diensttuenden Priestern zukommen.

Jeder, der sich in das Heiligtum von Jerusalem flüchtet oder in das zum Tempel gehörende Gebiet, wird mit seinem ganzen Besitz, den er in meinem Reich hat, von jeder Schuld dem König gegenüber und von jeder anderen geschäftlichen Verpflichtung frei sein.

Die Kosten für die Arbeiten am Heiligtum, sowohl für Neubauten wie für Ausbesserungen, gehen zu Lasten des Königs,

ebenso gehen die Kosten für den Bau der Mauern in Jerusalem und für die Stadtmauern, die es umgeben, auf die Rechnung des Königs, schließlich auch die Mauerbauten in Judäa.

Als Jonatan und das Volk diese Versprechungen hörten, glaubten sie ihnen nicht und gingen nicht darauf ein; denn sie dachten an das große Unheil, das er in Israel angerichtet, und in welche Not er sie gebracht hatte.

Sie hielten zu Alexander, weil er ihnen zuerst Frieden angeboten hatte, und sie kämpften die ganze Zeit auf seiner Seite.

König Alexander zog große Truppenmassen zusammen und schlug Demetrius gegenüber sein Lager auf.

Die beiden Könige eröffneten den Kampf gegeneinander. Das Heer des Demetrius floh; Alexander setzte ihm nach und gewann die Oberhand.

Er kämpfte hartnäckig, bis die Sonne unterging. An jenem Tag fiel Demetrius in der Schlacht.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Sobald Demetrius von dem Brief erfuhr, den Alexander an Jonatan geschickt hatte, beeilte er sich, selbst einen Brief an Jonatan zu schreiben, in welchem er noch weit vorteilhaftere Vorschläge machte als im vorhergehenden Brief. Er richtete seinen Brief nicht nur an Jona-tan sondern an alle Juden, womöglich mit der Absicht, auch die Sym-pathien jener Gruppe zu erlangen, die mit den Hellenisten sympathi-sierte. Das Vorwort im Brief beginnt mit einer Lobrede auf das ganze Volk: „Ihr habt die Verträge, die ihr mit uns geschlossen habt, gehalten, habt uns die Freundschaft bewahrt und euch nicht unseren Feinden angeschlossen. Wir haben es vernommen und uns darüber gefreut. Bleibt uns auch weiterhin treu! Wir werden euch das Gute vergelten, das ihr uns erweist“ (Verse 26–28). Die von Demetrius angebotenen Gegenleistungen beinhalteten die Befreiung von der Steuer einschließ-lich der Steuer auf das Salz, das sie aus dem Toten Meer gewannen, sowie die Befreiung von der Zahlung von Geldern an den König. Der König verzichtete auf den dritten Teil der Erträge der Felder und auf die Hälfte der Erträge der Bäume, die ihm zustanden. Er gewährte eine Steuerbefreiung für Jerusalem und das umliegende Gebiet, denn da die Gegend „heilig“ ist, sollen diese Gelder für den Tempel verwendet werden wie in früheren Zeiten. Auch die Burg wurde dem „Hohenpries-ter“ überlassen (hier scheint Demetrius ausdrücklich die neue Herr-schaft Jonatans anzuerkennen, die diesem von Alexander zugespro-chen worden war). Die weiteren Zugeständnisse betrafen die Freilas-sung der Gefangenen und auch die Befreiung von der Erfüllung der bürgerlichen Pflichten an den Feiertagen für die Juden des ganzen Reiches. Der Dienst im Heer ging auf Kosten des Königs und nicht Judäas, wie es bis dahin üblich war. Besonders wichtig war die Ge-währung der Religionsfreiheit und damit einhergehend die Befreiung von der Verpflichtung am Sabbat zu kämpfen. Die Juden erhielten auch die drei Bezirke und weitere Zugänge zum Tempel zugesprochen um dadurch weitere Einnahmen erheben zu können. Jenen, die in den Tempel geflüchtet waren, sollten die Schulden erlassen werden und ihr Eigentum zurückgegeben werden. Der Wiederaufbau des Tempels sollte auf Kosten des Königs erfolgen, genauso der Bau der Abwehr-mauern. Wie aus dieser Aufzählung ersichtlich wird, handelte es sich hier tatsächlich um viele Zugeständnisse. Vielleicht gerade deswegen, und weil sie gesehen hatten, wie grausam sich Demetrius in der Ver-gangenheit verhalten hatte, glaubten weder Jonatan – der im Brief üb-rigens nie erwähnt wird – noch das jüdische Volk all dem, was Demet-rius im Brief versprach. Sie lehnten somit den Vorschlag des Demetrius ab und akzeptierten den des Alexanders. Die beiden Herrscher traten sich sodann im Kampf gegenüber und Alexander besiegte Demetrius. Die Entscheidung Jonatans und des gesamten jüdischen Volkes er-wies sich als weise. Sie hatten erahnt, dass das Angebot von Demetri-us hinterhältig war. Tatsächlich wird aus den Seiten des ersten Buches der Makkabäer deutlich, wie wichtig die Aufmerksamkeit auf die Vertei-digung des Volkes und seines Glaubens ist. Es ist notwendig, die Ver-führungen der Welt von sich fernzuhalten, jede Naivität zu vermeiden und das ganze Vertrauen allein auf den Herrn zu setzen.


12/11/2013
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