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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Weihetag der Basilika Santa Maria in Trastevere, in der die Gemein-schaft Sant’Egidio jeden Abend betet.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das erste Buch der Makkabäer 11,38-53

Als König Demetrius feststellte, daß unter seiner Herrschaft im Land Ruhe herrschte und daß niemand sich ihm widersetzte, schickte er alle seine Soldaten nach Hause, außer den Söldnertruppen, die er bei den Völkern auf den Inseln angeworben hatte. Das nahmen ihm die Soldaten, die schon unter seinen Vorgängern gedient hatten, sehr übel.

Tryphon, der früher zur Umgebung Alexanders gehört hatte, merkte, wie unzufrieden alle Soldaten über Demetrius waren. Er reiste daher zu dem Araber Jamliku, der Antiochus, den kleinen Sohn Alexanders, aufzog,

und drängte ihn, ihm den Jungen mitzugeben, damit er seinem Vater als König nachfolgen könne. Er unterrichtete ihn auch über das Vorgehen des Demetrius, und wie dieser sich die Feindschaft seiner Truppen zugezogen hatte. Tryphon blieb längere Zeit dort.

Jonatan hatte inzwischen König Demetrius gebeten, die Besatzungstruppen aus der Burg von Jerusalem und aus den anderen Festungen abzuziehen; sie verhielten sich nämlich feindlich gegen Israel.

Demetrius ließ Jonatan sagen: Nicht nur das will ich für dich und dein Volk tun; ich werde dich und dein Volk hoch zu Ehren bringen, sobald ich Gelegenheit dazu habe.

Im Augenblick wäre es aber gut, wenn du mir Männer schicktest, die mir im Kampf helfen können. Alle meine Truppen sind nämlich von mir abgefallen.

Jonatan sandte ihm dreitausend kampferfahrene Männer nach Antiochia. Als sie beim König eintrafen, freute er sich sehr über ihre Ankunft.

Da rotteten sich etwa hundertzwanzigtausend Einwohner mitten in der Stadt zusammen, um den König umzubringen.

Der König flüchtete sich in den Palast, aber die Einwohner besetzten die Durchgangsstraßen der Stadt und begannen den Kampf.

Da rief der König die Juden zu Hilfe. Sie fanden sich sofort vollzählig bei ihm ein, schwärmten in die Stadt aus und erschlugen an jenem Tag fast hunderttausend Menschen.

Sie steckten auch die Stadt in Brand und machten große Beute. So retteten sie den König.

Als nun die Einwohner bemerkten, daß die Stadt der Willkür der Juden ausgeliefert war, verloren sie jeden Mut; sie schrien zum König und flehten:

Schließ Frieden mit uns! Wenn nur die Juden aufhören, gegen uns und die Stadt zu kämpfen!

Sie warfen die Waffen weg und schlossen Frieden. Die Juden aber wurden vom König und von allen seinen Untertanen geehrt. Man sprach von ihnen in seinem ganzen Reich, und sie kehrten mit reicher Beute nach Jerusalem zurück.

König Demetrius hatte die Macht wieder fest in seiner Hand, und das Land war ruhig unter seiner Herrschaft.

Da hielt er nichts von dem, was er versprochen hatte. Er brach mit Jonatan und vergalt ihm die erwiesene Freundschaft nicht, sondern setzte ihm hart zu.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Demetrius wähnte sich auf seinem Thron sicher und plante, sein Reich weiter zu festigen. Er entließ einen Großteil der Armee in der Meinung, dass er ihn nicht mehr brauche. Er bat die Soldaten, die Waffen niederzulegen und bezahlte ihnen nicht den für Friedenszei-ten vorgesehenen Sold, wie es jedoch die vorhergehenden Könige taten, um sich in Zeiten der Not auf deren Treue verlassen zu kön-nen. Er ließ nur jene Söldner bewaffnet, die er auf Kreta und den Inseln rekrutiert hatte, wie uns der antike jüdische Historiker Jo-sephus Flavius überliefert. Der König verlor mehr und mehr an Po-pularität und Tryphon, einer der Generäle Alexanders, machte sich dies zunutze. Der Berater Tryphon (den Beinamen „der Schwelger“ nahm er nach seinem Sieg über Demetrius II. an) stammte aus Apameia und hatte im Heer von Demetrius I. gedient. Er hatte so-dann die Seiten gewechselt und war erst zu Alexander, dann zu Pto-lemäus übergetreten. Jonatan erfuhr davon, was sich in Syrien zu-trug und beschloss, den König darum zu bitten, dass die syrischen Truppen, welche die Festung Akra sowie andere Festungen in Ju-däa besetzt hielten, abgezogen werden mögen. Schließlich wollte er die Situation zu seinen Gunsten nutzen, um sich völlig von der Prä-senz fremder Truppen in der gesamten Region zu befreien. Demet-rius nahm die Anfrage an und ließ Jonatan folgende Nachricht schi-cken: „Nicht nur das will ich für dich und dein Volk tun; ich werde dich und dein Volk hoch zu Ehren bringen, sobald ich Gelegenheit dazu habe“. Als Gegenleistung bat der König ihn um die Sendung von Soldaten, die ihm helfen mögen: „Im Augenblick wäre es aber gut, wenn du mir Männer schicktest, die mir im Kampf helfen kön-nen. Alle meine Truppen sind nämlich von mir abgefallen“. Jonatan sandte ein Heer von dreitausend Männern nach Antiochia, und sie waren es, die den König aus einem Aufstand, der in Antiochia los-gebrochen war, retten konnten. Flavius Josephus erzählt, dass jene Soldaten zwar zunächst überwältigt wurden und dazu gezwungen waren, im königlichen Palast Zuflucht zu nehmen. Sie stiegen aber auf die Dächer, und es gelang ihnen durch Schießen von Pfeilen, die Menge zu zerstreuen und so den König zu retten. Die jüdischen Soldaten „wurden vom König und von allen seinen Untertanen ge-ehrt. Man sprach von ihnen in seinem ganzen Reich, und sie kehr-ten mit reicher Beute nach Jerusalem zurück“. Dieser Sieg nützte den Juden aber – abgesehen von der eingeholten Beute – nichts, denn Demetrius hielt nicht Wort sondern setzte Jonatan als Dank „hart zu“. Vielleicht vertraute Jonatan mehr auf das Bündnis mit De-metrius als auf den Bund mit dem Herrn, dem einzigen, der sein Volk nicht verrät.


15/11/2013
Gedenken an den gekreuzigten Jesus


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