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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das erste Buch der Makkabäer 12,1-23

Als Jonatan sah, daß die Zeit für ihn günstig war, wählte er einige Männer aus und sandte sie nach Rom, um den Freundschaftsvertrag mit den Römern zu bestätigen und zu erneuern.

Auch nach Sparta und nach anderen Orten schickte er Briefe gleicher Art.

Die Abgesandten reisten nach Rom, traten vor den Senat und sagten: Uns schicken der Hohepriester Jonatan und das jüdische Volk, um das frühere Freundschaftsbündnis mit den Römern zu erneuern.

Man gab ihnen Briefe mit an die Behörden der Orte unterwegs mit der Anweisung, sie sicher nach Judäa weiterzuleiten.

Hier ist eine Abschrift des Briefes, den Jonatan an die Spartaner schrieb:

Der Hohepriester Jonatan, der Ältestenrat des Volkes, die Priester und das ganze jüdische Volk grüßen ihre Brüder, die Spartaner.

Schon vor längerer Zeit hat euer König Arëus an den Hohenpriester Onias einen Brief gerichtet, in dem steht, daß ihr unsere Brüder seid, wie aus der Abschrift hervorgeht.

Onias empfing den Abgesandten ehrenvoll und nahm den Brief entgegen, in dem ausdrücklich vom Freundschaftsbündnis die Rede war.

So etwas haben wir zwar nicht nötig; denn unser Trost sind die heiligen Bücher, die wir besitzen.

Dennoch wollten wir diese Botschaft an euch senden und die brüderliche Gemeinschaft und Freundschaft mit euch erneuern, damit wir euch nicht fremd werden. Viel Zeit ist nämlich verflossen, seit ihr eure Gesandtschaft zu uns geschickt hattet.

Wir haben seither an allen Festen und an allen Tagen, die dafür vorgesehen sind, bei unseren Opfern und Gebeten ständig an euch gedacht. Denn so gehört es sich, und es entspricht ja auch der Sitte, an die Brüder zu denken.

Wir freuen uns über euren Ruhm.

Wir selbst waren in großer Not und sind in viele Kämpfe verwickelt worden; denn die Könige ringsum führten Krieg gegen uns.

Dennoch wollten wir wegen dieser Kriege weder euch noch den anderen Verbündeten und Freunden zur Last fallen.

Denn wir haben den Himmel selbst als Helfer und Beistand. Darum sind wir vor unseren Feinden gerettet worden, und unsere Feinde liegen gedemütigt am Boden.

Jetzt haben wir Numenius, den Sohn des Antiochus, und Antipater, den Sohn Jasons, als Gesandte zu den Römern geschickt, um das alte Freundschaftsbündnis mit ihnen zu erneuern.

Wir haben ihnen aufgetragen, auf ihrer Reise auch euch zu besuchen, euch Grüße zu bestellen und unseren Brief zu überreichen, in dem wir euch anbieten, die brüderliche Gemeinschaft mit uns zu erneuern.

Es wäre freundlich von euch, uns darauf Antwort zu geben.

Und hier ist die Abschrift des Briefes, den die Spartaner an Onias gesandt hatten:

Arëus, König der Spartaner, grüßt den Hohenpriester Onias.

In einer Schrift über die Spartaner und Juden fand sich die Nachricht, daß sie Brüder sind und beide von Abraham abstammen.

Da wir dies erfahren haben, wäre es freundlich von euch, uns zu schreiben, wie es euch geht.

Wir schreiben euch wieder. Eure Herden und eure Habe gehören uns und unsere euch. Wir geben den Auftrag, daß man euch darüber Auskunft gibt.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Nach der Ernennung der Befehlshaber für alle Regionen südlich von Antiochia haben die beiden Makkabäerbrüder Jonatan und Simeon den Gipfel ihres militärischen Erfolgs erreicht. Die jüdische Nation besaß aber trotz beachtlicher Errungenschaften noch keine stabile und end-gültige Rechtsform. Insbesondere fehlte die Anerkennung der politi-schen Unabhängigkeit als einziger Voraussetzung, um auf lange Sicht eine Stabilität zu garantieren und vor Gefahren innerhalb der zu unsi-cheren Lage im syrischen Reich geschützt zu sein, von dem das jüdi-sche Volk politisch abhängig war. Daher geht Jonatan den schon recht erfolgreich von seinem Bruder Judas gegen Ende seiner politischen Laufbahn eingeschlagenen Weg und sucht ausländische Unterstüt-zung, indem er die diplomatischen Beziehungen sowohl mit Rom als auch mit Sparta erneuert. Nach wenigen Anmerkungen über die Be-ziehungen zu Rom spricht der Text ausführlicher über die Beziehungen zu den Spartanern und überliefert sowohl den Brief des Jonatan an sie als auch einen früheren Brief des Königs von Sparta an den Hohen-priester von Jerusalem. Auf der Grundlage dieses Briefes als Beleg einer alten Freundschaft zwischen den beiden Völkern möchte Jonatan die neuen Beziehungen weiterbauen. Dabei muss auf die wichtige Tat-sache hingewiesen werden, dass die Bestätigung der Freundschaft und die Bitte um gegenseitige Hilfe nicht losgelöst vom Glauben Israels geschehen. Es ist gleichsam eine Anfrage an die Diplomatie durch Jonatan, wenn die Juden um nichts bitten, da sie auf den Himmel und die heiligen Bücher vertrauen: „So etwas haben wir zwar nicht nötig; denn unser Trost sind die heiligen Bücher, die wir besitzen. Dennoch wollten wir diese Botschaft an euch senden und die brüderliche Ge-meinschaft und Freundschaft mit euch erneuern, damit wir euch nicht fremd werden“. Der Aufbau einer Geschwisterlichkeit unter verschie-denen Völkern ist der Weg zu einem stabilen Frieden. Die folgenden Worte sind in dieser Hinsicht von großer spiritueller Tiefe: „Wir haben seither an allen Festen und an allen Tagen, die dafür vorgesehen sind, bei unseren Opfern und Gebeten ständig an euch gedacht. Denn so gehört es sich, und es entspricht ja auch der Sitte, an die Brüder zu denken. Wir freuen uns über euren Ruhm.“ Das gläubige Volk Israel stärkt durch das Gebet die Freundschaft zu anderen Völkern. Die Anru-fung Gottes für die anderen ist eine der höchsten Ausdrucksformen der Liebe der Gläubigen, wie auch die Freude über den Ruhm der anderen aus einem gläubigen Herzen hervorgeht. Diese Dimension ersetzt nicht die Ebene der diplomatischen Abkommen, sondern stärkt sie. Daher weist der Brief zu Recht auf die wahre Hilfe Israels durch den Herrn hin. Diese Hilfe erweist sich besonders in Zeiten der Prüfung: „Wir selbst waren in großer Not und sind in viele Kämpfe verwickelt worden; denn die Könige ringsum führten Krieg gegen uns. Dennoch wollten wir wegen dieser Kriege weder euch noch den anderen Verbündeten und Freunden zur Last fallen. Denn wir haben den Himmel selbst als Helfer und Beistand. Darum sind wir vor unseren Feinden gerettet worden, und unsere Feinde liegen gedemütigt am Boden.“ Die Geschwisterlich-keit unter den Völkern führt zu einer neuen Friedensordnung verschie-dener Gruppen und zu einer Art gemeinsamen Besitz: „Eure Herden und eure Habe gehören uns und unsere euch.“


19/11/2013
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