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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das erste Buch der Makkabäer 13,1-30

Simeon erfuhr, daß Tryphon ein großes Heer zusammengebracht hatte, um in Judäa einzufallen und es zu vernichten.

Auch merkte er, wie das Volk voller Angst und Furcht war. Darum ging er nach Jerusalem hinauf und rief das Volk zusammen.

Er sprach ihnen Mut zu und sagte: Ihr wißt selbst, wie ich, meine Brüder und meine Familie sich für unsere Gesetze und für das Heiligtum eingesetzt und welche Kämpfe und Gefahren wir dafür auf uns genommen haben.

Alle meine Brüder sind nun für Israel gestorben; ich allein bin übriggeblieben.

Ich denke nicht daran, im Augenblick der Not mein Leben zu schonen. Denn ich bin nicht mehr wert als meine Brüder.

Vielmehr will ich mein Volk, das Heiligtum, unsere Frauen und Kinder rächen. Denn alle Völker haben sich zusammengetan, um uns auszurotten, weil sie uns hassen.

Sobald das Volk seine Worte hörte, faßte es neuen Mut

und rief laut: Sei du unser Führer anstelle deiner Brüder Judas und Jonatan!

Nimm unseren Kampf in deine Hand! Alles, was du befiehlst, wollen wir tun.

Simeon rief alle kampffähigen Männer zusammen, ließ den Bau der Mauern von Jerusalem so schnell wie möglich zu Ende führen und sicherte die Stadt nach allen Seiten.

Jonatan, den Sohn des Abschalom, schickte er mit einem ansehnlichen Heer nach Jafo. Dieser vertrieb die Einwohner und blieb in der Stadt.

Tryphon brach mit einem großen Heer von Ptolemaïs auf, um in Judäa einzufallen. Jonatan nahm er als Gefangenen mit sich.

Simeon schlug sein Lager bei Hadid am Rand der Ebene auf.

Da erfuhr Tryphon, Simeon habe anstelle seines Bruders Jonatan die Führung übernommen und werde den Kampf gegen ihn fortsetzen. Er schickte zu ihm Unterhändler mit der Botschaft:

Wir halten deinen Bruder Jonatan nur fest, weil er der königlichen Schatzkammer Geld schuldet für die Ämter, die er innehat.

Schick uns also hundert Talente Silber und zwei seiner Söhne als Geiseln, damit er nicht von uns abfällt, sobald er wieder frei ist; dann werden wir ihn freilassen.

Simeon merkte wohl, daß ihr Vorschlag nicht ehrlich gemeint war. Dennoch ließ er das Geld und die Kinder holen, um sich beim Volk nicht verhaßt zu machen.

Sonst hätte man nämlich gesagt: Jonatan mußte sterben, weil Simeon das Geld und die Kinder für ihn nicht ausgeliefert hat.

So lieferte er die Kinder und die hundert Talente aus; aber es zeigte sich, daß Tryphon ein Lügner war; denn er ließ Jonatan nicht frei.

Danach rückte Tryphon heran, um in Judäa einzufallen und es zu verwüsten. Er machte dabei einen Umweg über Adora; aber Simeon trat ihm mit seinem Heer überall entgegen, wo er ins Land eindringen wollte.

Die Besatzung der Burg von Jerusalem schickte Boten zu Tryphon, die ihn zur Eile drängten und ihn aufforderten, von der Wüste her einen Durchbruch zu versuchen und Nahrungsmittel für sie heranzuschaffen.

Daraufhin stellte Tryphon die gesamte Reiterei bereit, um durchzubrechen; aber in jener Nacht fiel sehr viel Schnee, und er konnte wegen des Schnees nicht durchkommen. Da zog er ab nach Gilead.

In der Nähe von Baskama ließ er Jonatan umbringen und begraben.

Dann zog Tryphon ab und kehrte in sein Land zurück.

Simeon schickte einige Männer, um die Gebeine seines Bruders Jonatan holen und in Modeïn, der Stadt seiner Väter, bestatten zu lassen.

Ganz Israel hielt eine große Totenklage für ihn ab und trauerte viele Tage um ihn.

Simeon ließ ein hohes, weithin sichtbares Denkmal über dem Grab seines Vaters und seiner Brüder errichten. Für die Vorder- und Rückseite verwendete er behauene Steine.

Auch ließ er sieben Pyramiden bauen, von denen jeweils zwei einander gegenüberstanden: für den Vater, die Mutter und die vier Brüder.

Um die Pyramiden ließ er eine kunstvolle Anlage errichten, indem er sie mit hohen Säulen umgab. An den Säulen ließ er zum ewigen Gedenken Rüstungen anbringen und neben den Rüstungen Schiffe einmeißeln. Das Denkmal sollte für alle sichtbar sein, die auf dem Meer vorüberfahren.

Dieses Grabmal, das er in Modeïn errichtete, steht noch heute dort.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Tryphon jubelt über den Erfolg von Ptolemaïs und will gleich die Nieder-geschlagenheit der Juden ausnutzen, die nach dem Verschwinden Jona-tans keinen Führer mehr haben. Er möchte das Gebiet besetzen. Simeon ist der letzte Überlebende der Söhne des Mattatias und bemerkt, dass die Lage besonders schwierig ist. Sofort zieht er nach Jerusalem hinauf, um das Volk zusammenzurufen und auf die drohende Gefahr zu reagie-ren. Er erinnert an den Eifer seiner Familie und seiner Brüder für das Gesetz des Herrn und den Tempel, die zur Verteidigung des Volkes und seines Glaubens ihr Leben bis zum Tod hingegeben haben. Sofort fügt er hinzu: „Ich denke nicht daran, im Augenblick der Not mein Leben zu schonen. Denn ich bin nicht mehr wert als meine Brüder. Vielmehr will ich mein Volk, das Heiligtum, unsere Frauen und Kinder rächen. Denn alle Völker haben sich zusammengetan, um uns auszurotten, weil sie uns hassen.“ Ohne sich den Brüdern überlegen zu fühlen, fühlt sich Simeon für die Führung des Volkes verantwortlich. Er hält sich in Hadid auf, wo er als Befehlshaber der Küste wahrscheinlich sein Hauptquartier eingerich-tet hatte (12,38). Weil er von der Absicht Tryphons erfährt und die Nie-dergeschlagenheit der Juden sieht, ist er betroffen und entscheidet sich, das Erbe seines Bruders aufzugreifen. Das Mitleid mit den anderen ist immer ein Weg, um den Blick von sich zu erheben und die eigene Hilfe anzubieten. Aus der Betroffenheit seines Herzens kommen leidenschaft-liche Worte Simeons, die dem ganzen Volk der Juden wieder Hoffnung schenken. Daher antwortet das ganze Volk dem Simeon und ruft laut: „Sei du unser Führer anstelle deiner Brüder Judas und Jonatan! Nimm unseren Kampf in deine Hand! Alles, was du befiehlst, wollen wir tun.“ Dieselbe Reaktion und die gleichen Worte werden nach dem Tod des Judas überliefert (9,30). Simeon macht sich sofort ans Werk und beendet die Arbeit an den Verteidigungsmauern Jerusalems. Er stärkt die Besat-zung in Jafo und lässt die Einwohner vertreiben aus Furcht, sie würden Verrat üben und die Stadt Tryphon ausliefern. Dieser nimmt Jonatan als Gefangenen mit und zieht von Ptolemaïs los, um Judäa zu besetzen. Vor dem bewaffneten Kampf will er Simeon überlisten und verspricht die Frei-lassung des Jonatan, wenn hundert Talente gezahlt und zwei von den Söhnen Jonatans als Geiseln ausgeliefert werden. Obwohl Simeon die Unehrlichkeit des Vorschlags bemerkt, geht er darauf ein, aber nur weil er die Unzufriedenheit des Volkes fürchtet. Wie üblich hält Tryphon nicht Wort. Er fühlt sich sogar ermutigt durch diesen ersten Erfolg und will den Widerstand der Juden brechen. Doch seine Versuche schlagen fehl, so-dass er entscheidet, nach Syrien zurückzukehren, nicht ohne jedoch vor-her noch ein weiteres Verbrechen zu begehen und Jonatan zu töten. Simeon lässt die Gebeine seines Bruders holen und in Modeïn bestatten, der Stadt seiner Familie der Makkabäer. Er lässt ein Denkmal zu Ehren aller Familienmitglieder errichten und dort Erinnerungsgegenstände an die Heldentaten zur Verteidigung des Volkes Israel anbringen.


22/11/2013
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