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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das erste Buch der Makkabäer 13,31-53

Tryphon ließ den jungen König Antiochus heimtückisch ermorden,

trat seine Nachfolge an und setzte sich die Krone von Asien auf. Er richtete im Land großes Unheil an.

Simeon legte in Judäa Festungen an, umgab sie mit hohen Türmen und gewaltigen Mauern, versah sie mit Toren und Riegeln und ließ Proviant in die Festungen bringen.

Dann wählte Simeon einige Männer aus, die er zu König Demetrius sandte, um einen Steuernachlaß für das Land zu erwirken. Denn Tryphon war nur auf Ausbeutung aus.

König Demetrius antwortete ihm mit folgendem Brief:

König Demetrius grüßt Simeon, den Hohenpriester und Freund der Könige, sowie die Ältesten und das jüdische Volk.

Den goldenen Kranz und den Palmzweig, den ihr gesandt habt, haben wir erhalten. Wir sind bereit, ein für allemal Frieden mit euch zu schließen und die Behörden anzuweisen, euch Nachlaß zu gewähren.

Alles, was wir euch bestätigt haben, bleibt in Kraft; auch die Festungen, die ihr angelegt habt, dürfen bestehen bleiben.

Wir vergeben euch alle Nachlässigkeiten und Verfehlungen, die ihr bis auf den heutigen Tag begangen habt, und erlassen euch den Kranz, den ihr noch schuldet. Sollten noch andere Abgaben von Jerusalem erhoben worden sein, sollen sie künftig wegfallen.

Wenn ihr Leute habt, die geeignet sind, in unserer Leibgarde Dienst zu tun, sollen sie angenommen werden. Zwischen uns soll Friede herrschen.

Im Jahr 170 wurde das Joch der fremden Völker von Israel genommen.

Das Volk begann, Urkunden und Verträge mit der Formel einzuleiten: Im Jahr 1 der Regierung Simeons, des Hohenpriesters, Befehlshabers und Führers der Juden.

Damals zog Simeon nach Geser, schloß die Stadt mit seinen Truppen ein, errichtete einen Belagerungsturm und ließ ihn an die Stadt heranschieben. Man schlug eine Bresche in einen Turm der Stadtmauer und besetzte ihn.

Dann sprang die Mannschaft des Belagerungsturms in die Stadt hinein. Es entstand ein großes Durcheinander in der Stadt.

Ihre Bürger stiegen mit Frauen und Kindern auf die Mauern, zerrissen ihre Gewänder, schrien laut und baten Simeon, mit ihnen Frieden zu schließen.

Sie sagten: Vergilt uns nicht nach unserer Schuld, sondern nach deiner Güte!

Simeon ließ sich erweichen und stellte den Kampf ein. Er vertrieb sie jedoch aus der Stadt und ließ die Häuser, in denen Götterbilder waren, entsühnen; dann zog er feierlich mit Lobliedern und Preisgesängen in die Stadt ein.

Er entfernte alles Unreine und siedelte gesetzestreue Männer an. Dann ließ er die Stadt noch stärker befestigen und baute auch für sich ein Haus in der Stadt.

Die Besatzung der Burg von Jerusalem war von jeder Verbindung mit dem Land abgeschnitten; sie konnten weder etwas kaufen noch etwas verkaufen und hatten fast nichts mehr zu essen; eine beträchtliche Anzahl von ihnen kam durch den Hunger um.

Da baten sie Simeon um Frieden. Er gewährte ihn, vertrieb sie aber von dort und entsühnte die Burg von jeder Befleckung.

Am dreiundzwanzigsten Tag des zweiten Monats im Jahr 171 zogen die Israeliten unter der Musik von Harfen, Zimbeln und Zithern mit Hymnen und Gesängen in die Burg ein; sie trugen Palmzweige in den Händen und sangen Freudenlieder. Denn Israel war von einem gefährlichen Feind befreit.

Simeon setzte fest, daß dieser Tag jährlich feierlich begangen werden solle. Er ließ die zur Burg hin gelegene Seite des Tempelbergs noch stärker befestigen und nahm mit seinem Gefolge Wohnung in der Burg.

Als Simeon sah, daß sein Sohn Johanan zu einem Mann herangewachsen war, machte er ihn zum Befehlshaber aller Streitkräfte, und Johanan ließ sich in Geser nieder.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Tryphon begeht eine Reihe weiterer Verbrechen und lässt seinen Lieb-ling Antiochus VI. ermorden, um sich zum König von Asien auszurufen und damit das Seleukidenreich zu beherrschen. In der Zwischenzeit ergreift Simeon Schutzmaßnahmen, nachdem sich die freundschaftli-chen Beziehungen nach außen verändert hatten. Weil die Steuern des Tryphon das Land ausbeuteten und dieser auch der Mörder Jonatans war, wechselt Simeon auf die Seite des Demetrius. Zunächst entsen-det er einige Boten mit einem goldenen Kranz und einem goldenen Palmzweig. Demetrius, der sich ebenfalls in keiner einfachen Lage befand, freut sich über den Vorschlag eines Bündnisses mit Simeon und gewährt ihm alle Vorteile, die seine Freundschaft möglich machen konnte. Im Brief wiederholt der König viele schon gewährte Zuge-ständnisse und auch den Nachlass der jährlichen Abgaben. Diese Geste ist mit der Beseitigung des Jochs der fremden Völker und dem-zufolge mit der Unabhängigkeit gleichzusetzen. In diesem Jahr 142 v. Chr. beginnt für das jüdische Volk auch eine neue Zeitrechnung mit der Regierung des Simeon, dem drei Titel verliehen werden: Hoherpriester, Befehlshaber und Führer der Juden. Damit wird die Fülle der religiö-sen, politischen und militärischen Herrschaft umschrieben. Simeon geht sofort mit kluger Taktik und politischer Gewandtheit vor, um alle syrischen Widerstandsnester zu beseitigen, die das Reich im Inneren schwächten. Er erobert Geser, das Bachides befestigt hatte und die Verbindung von Judäa zur Küstengegend unterbrach. Als die Einwoh-ner der Stadt und vor allem die Mütter mit den Kindern den siegreichen Zug des Simeon sehen, steigen sie auf die Mauern, zerreißen zum Zeichen der Reue ihre Gewänder und bitten Simeon um Erbarmen. Sie sagen: „Vergilt uns nicht nach unserer Schuld, sondern nach deiner Güte!“ Dieses Gebet enthält viele biblische Bezüge, die sich jedoch nur auf Gott beziehen. Das ergreifende Gebet kommt tief aus dem Inneren dieser Frauen und weist gleichsam auf die Hoffnung hin, die im Herzen aller Frauen lebendig ist, besonders wenn sie das Leben der Kleinen verteidigen. Simeon lässt sich im Herzen erweichen und löscht die Be-völkerung nicht aus. Doch er vertreibt sie, um zu verhindern, dass die Sicherheit des jüdischen Volkes gefährdet wird. Simeon gelingt eine weitere Eroberung, denn er befreit die Burg in Jerusalem. Die Belage-rung hatte die Besatzer ausgezehrt. Daher flehen sie Simeon an, ihnen zu erlauben, sich zu ergeben, was er ihnen gewährt. Doch auch sie werden vertrieben, weil hier wiederum die Einheit des gesamten Vol-kes ohne weitere heidnische Einflüsse gesichert werden soll. Auch der Tag der Befreiung der Burg gilt als historisch. Es war Anfang Juni des Jahres 141 v. Chr. Dieser Tag wurde als jährlicher Feiertag festge-legt. Schließlich zieht Simeon nach Jerusalem. Als er sieht, dass sein Sohn Johanan zu einem Mann herangewachsen ist, macht er ihn zum Befehlshaber aller Streitkräfte, damit er ihm einmal nachfolgt.


23/11/2013
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