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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das erste Buch der Makkabäer 14,1-24

Im Jahr 172 zog König Demetrius seine Truppen zusammen und brach nach Medien auf, um Hilfstruppen für den Kampf gegen Tryphon zu gewinnen.

Als Arsakes, der König von Persien und Medien, erfuhr, daß Demetrius in sein Gebiet eingedrungen war, sandte er einen seiner Feldherren mit dem Auftrag aus, Demetrius lebendig gefangen zu nehmen.

Der Feldherr machte sich auf den Weg, schlug das Heer des Demetrius, nahm ihn gefangen und brachte ihn zu Arsakes, der ihn ins Gefängnis warf.

Das Land Judäa hatte Ruhe, solange Simeon lebte. Er sorgte für das Wohl seines Volkes. Sie freuten sich jeden Tag über seine Macht und seinen Ruhm.

Sein Ruhm wuchs, als er den Hafen von Jafo gewann; so öffnete er einen Weg zu den Inseln.

Er erweiterte das Gebiet seines Volkes und gewann die Herrschaft über das ganze Land.

Viele Verbannte führte er wieder zurück. Er eroberte Geser, Bet-Zur und die Burg und vernichtete darin alles, was unrein war. Niemand widersetzte sich ihm.

Sie bebauten in Frieden ihr Land; der Boden gab seinen Ertrag, die Bäume auf dem Feld ihre Frucht.

Auf den Plätzen saßen die Alten; alle sprachen über ihr Glück. Die jungen Männer gingen im Schmuck ihrer Waffen umher.

Er versorgte die Städte mit Nahrung und baute sie zu Festungen aus. Sein Name wurde berühmt bis an das Ende der Welt.

Er brachte dem Land den Frieden, in Israel herrschte Jubel und Freude.

Jeder saß unter seinem Weinstock und seinem Feigenbaum, und niemand schreckte sie auf.

Der Feind verschwand aus dem Land; in jenen Tagen wurden die Könige besiegt.

Er stärkte alle Schwachen im Land und setzte sich ein für das Gesetz. Alle Verräter und Sünder aber rottete er aus.

Das Heiligtum baute er prachtvoll aus, viele Geräte für den Tempel schaffte er an.

Als man in Rom - und auch in Sparta - erfuhr, daß Jonatan tot war, war man sehr bestürzt.

Als man aber hörte, sein Bruder Simeon habe seine Nachfolge als Hoherpriester angetreten und das Land mit seinen Städten sei fest in seiner Hand,

schrieben sie ihm auf Bronzetafeln einen Brief und boten ihm an, das Freundschaftsbündnis mit ihm zu erneuern, das sie mit seinen Brüdern Judas und Jonatan geschlossen hatten.

Diese Botschaft wurde vor der Volksversammlung in Jerusalem verlesen.

Hier ist eine Abschrift des Briefes, den die Spartaner schickten: Die Regierung und die Stadt der Spartaner grüßen den Hohenpriester Simeon, die Ältesten, die Priester und das ganze übrige jüdische Volk, ihre Brüder.

Die Gesandten, die ihr zu unserem Volk geschickt habt, haben uns von eurem Ruhm und eurem Ansehen berichtet, und wir haben uns über ihren Besuch sehr gefreut.

Was sie vor dem Rat des Volkes gesagt haben, haben wir, wie folgt, schriftlich festgehalten: Numenius, der Sohn des Antiochus, und Antipater, der Sohn Jasons, sind als Gesandte der Juden zu uns gekommen, um die Freundschaft mit uns zu erneuern.

Das Volk hat beschlossen, ihnen einen glänzenden Empfang zu bereiten und die Niederschrift ihrer Rede im Staatsarchiv zu hinterlegen, damit das Volk von Sparta sie nicht vergißt. - Eine Abschrift davon schickten sie an den Hohenpriester Simeon.

Danach sandte Simeon den Numenius mit einem großen goldenen Schild, der tausend Minen wog, nach Rom, um das Bündnis mit den Römern zu bekräftigen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Nach der chronologischen Einordnung der Zeit des Simeon – wir be-finden uns im Jahr 140 v. Chr. – stimmt der Verfasser ein Loblied auf das außergewöhnliche Werk an, das der junge Herrscher „für das Wohl seines Volkes“ vollbringt. Der erste Abschnitt des Textes von den Ver-sen 4 bis 15 beschreibt in poetischer Sprache die erfreulichen Auswir-kungen der Regierung Simeons, der sich für das Gemeinwohl einsetzt, wie wir heute sagen würden. Denn er fördert die wirtschaftliche Ent-wicklung durch die Öffnung des Hafens in Jafo. Er weitet die Grenzen bis zur Küste des Mittelmeers aus und baut aus Sicherheitsgründen viele Festungen. Dadurch herrschen im Leben des Volkes Freude und Frieden. Mit schönen Worten werden die verschiedenen Generationen beschrieben: „Auf den Plätzen saßen die Alten; alle sprachen über ihr Glück. Die jungen Männer gingen im Schmuck ihrer Waffen umher“. Ebenso schön wird das Alltagsleben beschrieben: „Er brachte dem Land den Frieden, in Israel herrschte Jubel und Freude. Jeder saß unter seinem Weinstock und seinem Feigenbaum, und niemand schreckte sie auf. Der Feind verschwand aus dem Land; in jenen Ta-gen wurden die Könige besiegt.“ Simeon erscheint als entschlossener und starker Herrscher. Er übt Gerechtigkeit mit großer Weisheit: „Er stärkte alle Schwachen im Land und setzte sich ein für das Gesetz. Alle Verräter und Sünder aber rottete er aus.“ Das religiöse Leben nimmt wieder seinen normalen Lauf und auch der Tempel erlangt in neuer Schönheit wieder zentrale Bedeutung: „Das Heiligtum baute er prachtvoll aus, viele Geräte für den Tempel schaffte er an.“ Nach die-ser Beschreibung des neuen Lebens der Juden widmet sich der Ver-fasser den Beziehungen zu Rom und Sparta, die Simeon fördert. Die Nachricht vom Tod des Jonatan hat die Verbündeten mit Trauer erfüllt, die sich dann jedoch über die Thronbesteigung Simeons freuen. Die Spartaner schicken einen Antwortbrief auf zwei Bronzetafeln, um die Freundschaft und Verbundenheit aus der Zeit Judas’ und Jonatans zu erneuern. Dieser Brief wird vor der Volksversammlung in Jerusalem verlesen und bringt die Freude der Spartaner über diese Freundschaft zum Ausdruck: „Das Volk hat beschlossen, ihnen (den jüdischen Ge-sandten Numenius und Antipater) einen glänzenden Empfang zu berei-ten und die Niederschrift ihrer Rede im Staatsarchiv zu hinterlegen, damit das Volk von Sparta sie nicht vergisst.“ Auch dieser Aspekt einer aufmerksamen internationalen Politik gehört zur weisen Herrschaft Simeons und dient zur Stärkung der Sicherheit des jüdischen Volkes.


25/11/2013
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