Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das erste Buch der Makkabäer 14,25-49

Als man im Volk davon erfuhr, sagte man: Wie können wir Simeon und seinen Söhnen danken?

Denn er, seine Brüder und seine ganze Familie waren uns Halt und Stütze. Er hat den Kampf gegen Israels Feinde geführt und sie vertrieben und mit seinen Brüdern dem Volk die Freiheit errungen. Man fertigte Bronzetafeln an, die man auf dem Berg Zion an Säulen befestigte

und auf denen folgendes stand: Am achtzehnten Tag des Monats Elul im Jahr 172 - das ist im dritten Jahr der Regierung des großen Hohenpriesters Simeon in Asaramel -

wurde auf der großen Versammlung der Priester, des Volkes, der Führer des Volkes und der Ältesten des Landes uns folgendes bekanntgegeben:

Als wiederholt im Land Krieg ausbrach, scheuten Simeon, der Sohn des Mattatias, aus der Familie Jojaribs, und seine Brüder keine Gefahr. Sie stellten sich den Feinden ihres Volkes entgegen, um ihr Heiligtum und das Gesetz zu erhalten, und verschafften ihrem Volk großen Ruhm.

Jonatan führte sein Volk zusammen; er wurde ihr Hoherpriester, bis er mit seinen Vätern vereint wurde.

Als darauf ihre Feinde den Plan faßten, in das Land einzufallen, um es zu vernichten und ihr Heiligtum anzutasten,

erhob sich Simeon und kämpfte für sein Volk. Aus eigenen Mitteln brachte er viel Geld auf und versorgte die Krieger seines Volkes mit Waffen und Verpflegung.

Er ließ die Städte Judäas befestigen, besonders Bet-Zur, das an der Grenze von Judäa liegt; er legte eine jüdische Besatzung dorthin, wo zuvor ein Waffenlager der Feinde gewesen war.

Auch die Städte Jafo am Meer und Geser bei Aschdod ließ er befestigen. Früher wohnten dort die Feinde, er aber siedelte Juden an und ließ ihnen alles zukommen, was sie zu ihrem Unterhalt brauchten.

Als das Volk sah, wie treu Simeon war und welchen Ruhm er seinem Volk zu verschaffen suchte, machten sie ihn zu ihrem Führer und Hohenpriester zum Dank für all diese Taten, für die Gerechtigkeit und Treue, die er seinem Volk bewies, und für sein Bestreben, auf jede Weise sein Volk zu fördern.

Es ist ihm zu seiner Zeit gelungen, die Fremden aus dem Land zu vertreiben, vor allem die, die in der Davidstadt in Jerusalem wohnten und sich eine Burg gebaut hatten, aus der sie Ausfälle machten, die Umgebung des Tempels entweihten und seiner Heiligkeit großen Schaden zufügten.

Er siedelte in der Davidstadt Juden an und ließ sie befestigen, um Land und Stadt zu sichern. Auch ließ er die Mauern von Jerusalem höher machen.

Demgemäß bestätigte ihn König Demetrius im Hohenpriesteramt.

Er ernannte ihn zu seinem Freund und zeichnete ihn durch hohe Ehren aus.

Denn er hatte gehört, daß Rom die Juden Freunde, Verbündete und Brüder genannt und den Gesandten Simeons einen glänzenden Empfang bereitet hatte.

Darum beschlossen die Juden und ihre Priester, Simeon solle für immer ihr Anführer und Hoherpriester sein, bis ein wahrer Prophet auftrete.

Auch solle er ihr Befehlshaber sein und für das Heiligtum Sorge tragen; durch ihn seien die Beamten zu ernennen für die Arbeiten am Tempel, für das Land, das Heer und die Festungen.

[Er solle für das Heiligtum Sorge tragen.] Alle hätten ihm zu gehorchen. Jede Urkunde im Land müsse in seinem Namen ausgestellt werden. Auch dürfe er sich in Gold und Purpur kleiden.

Keinem aus dem Volk oder aus der Priesterschaft sei es erlaubt, eine dieser Bestimmungen außer Kraft zu setzen, gegen seine Anordnungen zu verstoßen, ohne seine Erlaubnis im Land eine Versammlung einzuberufen, Purpur zu tragen oder eine goldene Spange anzulegen.

Jeder, der dem zuwiderhandle oder sich nicht daran halte, mache sich strafbar.

Das ganze Volk beschloß, diese Verfügungen zugunsten Simeons zu erlassen.

Simeon nahm an; er willigte ein, Hoherpriester, Befehlshaber und Fürst der Juden und ihrer Priester zu sein und in allem den Vorsitz zu führen.

Sie ließen diese Urkunde auf Bronzetafeln schreiben und im Vorhof des Tempels für alle sichtbar aufstellen.

Eine Abschrift davon sei in der Schatzkammer für Simeon und seine Söhne zu hinterlegen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Eine wahrscheinlich in Jerusalem versammelte Volksversammlung fasst den Entschluss, Simeon und seine Brüder für ihren Einsatz zum Wohl des ganzen jüdischen Volkes zu ehren. Wie damals vor allem in griechi-schen Städten üblich entscheidet man, die Ehrung als öffentlichen Be-schluss auf Bronzetafeln auf dem Berg Zion anzubringen, wahrscheinlich im Tempelhof. Nach einem allgemeinen Lob auf die Familie des Mattatias wird das Wirken Jonatans beschrieben, das in direkter Verbindung mit den letzten Entwicklungen unter Simeon steht. Der Text fasst sein Wirken zum Wohl des jüdischen Volkes zusammen und hebt dabei den Einsatz Simeons hervor, der nicht eigene Interessen und eigenen Ruhm suchte, sondern für die Befreiung des Volkes aus der Vorherrschaft der Fremden und dem damit zusammenhängenden Glaubensverlust eintrat. Die Ver-sammlung schreibt: „Als wiederholt im Land Krieg ausbrach, scheuten Simeon, der Sohn des Mattatias, aus der Familie Jojaribs, und seine Brüder keine Gefahr. Sie stellten sich den Feinden ihres Volkes entge-gen, um ihr Heiligtum und das Gesetz zu erhalten, und verschafften ih-rem Volk großen Ruhm. Jonatan führte sein Volk zusammen; er wurde ihr Hoherpriester, bis er mit seinen Vätern vereint wurde. Als darauf ihre Feinde den Plan fassten, in das Land einzufallen, um es zu vernichten und ihr Heiligtum anzutasten, erhob sich Simeon und kämpfte für sein Volk.“ Es ist eine Anerkennung und ein Lob auf seinen Glauben, der Grundlage seines Tuns. Aus diesem Grund vertraut ihm das Volk auch: „Als das Volk sah, wie treu Simeon war und welchen Ruhm er seinem Volk zu verschaffen suchte, machten sie ihn zu ihrem Führer und Hohen-priester zum Dank für all diese Taten, für die Gerechtigkeit und Treue, die er seinem Volk bewies, und für sein Bestreben, auf jede Weise sein Volk zu fördern.“ Die Entscheidung für Simeon als einzigen Führer des Volkes zeigt den Wunsch, die Spaltungen unter den prohellenistischen Juden und denen, die die Reinheit der Tradition bewahren wollten, zu überwin-den. Die Spaltungen hatten schwere Schäden innerhalb des jüdischen Volkes verursacht. Der Gehorsam gegenüber Simeon, der gezeigt hatte, dass er sein Leben für alle und nicht für sich selbst hingibt, konnte die Einheit des Volkes und die Reinheit des Glaubens sicherstellen. Diese Haltung geht über die Zeit des Simeon hinaus und prägt noch heute das Leben der Gemeinschaft der Gläubigen. Der Text fordert im Bewusstsein dieser schwierigen Lage unbedingten Gehorsam gegenüber Simeon, „bis ein wahrer Prophet auftrete“. Unabhängig von den Interpretationen dieser Aussage erfordert das Streben nach Einheit zweifellos immer den Gehor-sam gegenüber demjenigen, der die Verantwortung für die Einheit der Gemeinschaft der Gläubigen trägt, ohne dass dies freilich ihre Mitglieder von ihrer eigenen Verantwortung entbindet. In der christlichen Gemeinde ist die Verantwortung für die Weitergabe des Evangeliums als propheti-sche Aufgabe allen anvertraut, wenngleich innerhalb der Ordnung der Gemeinde.


26/11/2013
Gedenken an die Mutter des Herrn


Veranstaltungen der woche
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags
DEZ
5
Montag 5 Dezember
Gebet für die Kranken
DEZ
6
Dienstag 6 Dezember
Gedenken an die Mutter des Herrn
DEZ
7
Mittwoch 7 Dezember
Gedenken an die Heiligen und die Propheten
DEZ
8
Donnerstag 8 Dezember
Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens
DEZ
9
Freitag 9 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
10
Samstag 10 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
11
Sonntag 11 Dezember
Liturgie des Sonntags

Per Natale, regala il Natale! Aiutaci a preparare un vero pranzo in famiglia per i nostri amici più poveri