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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das erste Buch der Makkabäer 15,1-24

Antiochus, der Sohn des Königs Demetrius, schickte von den Inseln ein Schreiben an Simeon, den Priester und Fürsten der Juden, und an das ganze Volk.

Es hatte folgenden Inhalt: König Antiochus grüßt Simeon, den Hohenpriester und Fürsten, und das jüdische Volk.

Ein paar Verbrecher haben die Herrschaft über das Reich unserer Väter an sich gerissen. Ich will nun das Reich wieder übernehmen und in ihm die alte Ordnung wiederherstellen. Ich habe zahlreiche Streitkräfte angeworben, mehrere Kriegsschiffe ausgerüstet,

und will mit ihnen landen, um alle zur Rechenschaft zu ziehen, die unser Land verwüstet und so viele Städte in meinem Reich entvölkert haben.

Ich bestätige dir den Erlaß aller Steuern, auf die die Könige vor mir verzichtet haben, und aller sonstigen Geschenke, die sie dir erlassen haben.

Hiermit gestatte ich dir, eigene Münzen für dein Land zu prägen.

Jerusalem und das Heiligtum sollen frei sein. Du darfst alle Waffen behalten, die du dir beschafft hast, dazu alle Festungen, die du angelegt hast und die in deiner Hand sind.

Alle Schulden an die königliche Kasse, auch die künftigen Forderungen der Krone, seien dir von jetzt an für immer erlassen.

Sobald wir die Herrschaft angetreten haben, werden wir dich, dein Volk und den Tempel mit hohen Ehren auszeichnen, so daß sich euer Ruhm über die ganze Welt verbreitet.

Im Jahr 174 kam Antiochus in das Land seiner Väter. Alle Truppen schlossen sich ihm an; nur wenige blieben bei Tryphon.

Antiochus verfolgte ihn, und Tryphon flüchtete nach Dor am Meer.

Er hatte gemerkt, daß für ihn schlimme Zeiten angebrochen waren; denn seine Truppen hatten ihn verlassen.

Antiochus belagerte Dor mit hundertzwanzigtausend Soldaten und achttausend Reitern.

Er schloß die Stadt ein und ließ sie mit den Schiffen vom Meer her angreifen. So setzte er ihr zu Wasser und zu Land hart zu und ließ niemand hinein oder heraus.

Zu dieser Zeit kam Numenius mit seinen Begleitern aus Rom zurück; er hatte Briefe mit folgendem Inhalt an verschiedene Könige und Länder bei sich:

Der römische Konsul Luzius grüßt König Ptolemäus.

Die jüdischen Gesandten sind als Freunde und Verbündete zu uns gekommen, um das alte Freundschaftsbündnis zu erneuern; der Hohepriester Simeon und das jüdische Volk hatten sie geschickt.

Sie brachten auch einen goldenen Schild im Wert von tausend Minen mit.

Wir haben nun beschlossen, Könige und Länder schriftlich anzuweisen, nichts gegen die Juden zu unternehmen, gegen sie, ihre Städte und ihr Land keinen Krieg zu führen und ihre Gegner nicht zu unterstützen.

Auch beschlossen wir, den Schild von ihnen anzunehmen.

Wenn nun irgendwelche Verbrecher aus ihrem Land zu euch geflohen sind, so liefert sie dem Hohenpriester Simeon aus, damit er sie nach dem jüdischen Gesetz bestrafen kann.

Im gleichen Sinn schrieb Luzius an die Könige Demetrius, Attalus, Ariarathes und Arsakes

sowie an alle folgenden Länder: nach Sampsame, Sparta, Delos, Myndos, Sikyon, Karien, Samos, Pamphylien, Lyzien, Halikarnaß, Rhodos, Phaselis, Kos, Side, Arwad, Gortyna, Knidos, Zypern und Zyrene.

Eine Abschrift schickten die Römer an den Hohenpriester Simeon.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Abschnitt berichtet von einigen Ereignissen bei den Juden in Zu-sammenhang mit dem Geschehen in Syrien. Er spricht von Antiochus und seiner Thronbesteigung anstelle seines Bruders Demetrius II., der Gefangener der Perser ist. Er war in Knidos und Side aufgewachsen. Als Antiochus die Macht ergreift, schreibt er sofort an Simeon und bes-tätigt all seine Titel und früheren Zugeständnisse an die Juden durch die Könige von Syrien, um die Unterstützung der Juden für seinen An-spruch auf den Thron von Antiochia zu erhalten. Dabei folgt Antiochus in allem der Politik seines Vaters und seines Bruders, indem er große Zugeständnisse macht, wenn er Verbündete braucht, und dann aber seine Worte gänzlich verleugnet, wenn die Gefahr vorüber ist. Zudem waren sich die Juden immer mehr ihrer Unabhängigkeit bewusst, die sie de facto erworben hatten. Die Zugeständnisse machen dies deut-lich, wobei sie auch eigene Münzen prägen dürfen, was hier zum ers-ten Mal erwähnt wird. Judäa war nun unanfechtbar in jüdischen Hän-den und stand außerhalb der Kontrolle des Antiochus. Während der Gefangenschaft des Demetrius wollte sich Tryphon die ganze Herr-schaft aneignen, indem er die Fürsten der königlichen Familie direkt bekämpfte, die über die verschiedenen Provinzen des Reiches herrschten. Viele Truppen ließen ihn wegen seiner Tyrannei im Stich und zogen nach Seleuzia zur Königin Kleopatra, der Frau des Demet-rius, die sich an Antiochus wendet und ihm ihre Hand und das Reich anbietet, damit die Stadt nicht in die Hände Tryphons fällt. Als Antio-chus in Seleuzia landet, stehen die Truppen schon bereit, um mit ihm zu ziehen. Er greift Tryphon an, der nach Phönizien fliehen muss und in Dor beim Karmel Zuflucht sucht. An diesem Punkt unterbricht der Verfasser den Bericht von der Belagerung der Stadt Dor durch Antio-chus und fügt das Ergebnis der Gesandtschaft Simeons nach Rom mit dem Geschenk eines goldenen Schildes für den römischen Senat ein. Damit wird in gewisser Weise der Unterschied zwischen dem Wohlwol-len der Römer gegenüber den Juden und der Undankbarkeit der Se-leukidenherrscher betont. Wahrscheinlich stammt der Brief vom Konsul Lucius Caecilius Metellus Calvus. Die Empfehlungen der Römer an Ptolemäus und die anderen Empfänger gehen über eine bloße Erneue-rung der Freundschaft und des Bündnisses hinaus. Die Römer machen ihre Vollmacht in Bezug auf das Bündnis auch gegenüber fremden Völkern geltend, die in einer Liste aufgeführt werden, und setzen sich für die Juden ein. Sie fordern, dass ihnen nichts Böses durch direkte Kämpfe gegen sie oder durch Unterstützung ihrer Feinde geschehen darf. Diese Worte weisen die Nachbarvölker darauf hin, wie viel Rom an der Person des Simeon und am Volk der Juden liegt. Es ist ein Bei-spiel für die globale Strategie zum Aufbau einer Friedensordnung, die Rom sich nunmehr erlauben konnte.


27/11/2013
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