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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Johannes von Damaskus, der als Kirchenvater und Mönch im 8. Jahrhundert in Damaskus gelebt hat.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Matthäus 15,29-37

Jesus zog weiter und kam an den See von Galiläa. Er stieg auf einen Berg und setzte sich.

Da kamen viele Menschen und brachten Lahme, Krüppel, Blinde, Stumme und viele andere Kranke zu ihm; sie legten sie vor ihn hin, und er heilte sie.

Als die Menschen sahen, daß Stumme plötzlich redeten, Krüppel gesund wurden, Lahme gehen und Blinde sehen konnten, waren sie erstaunt und priesen den Gott Israels.

Jesus rief seine Jünger zu sich und sagte: Ich habe Mitleid mit diesen Menschen; sie sind schon drei Tage bei mir und haben nichts mehr zu essen. Ich will sie nicht hungrig wegschicken, sonst brechen sie unterwegs zusammen.

Da sagten die Jünger zu ihm: Wo sollen wir in dieser unbewohnten Gegend so viel Brot hernehmen, um so viele Menschen satt zu machen?

Jesus sagte zu ihnen: Wie viele Brote habt ihr? Sie antworteten: Sieben, und noch ein paar Fische.

Da forderte er die Leute auf, sich auf den Boden zu setzen.

Und er nahm die sieben Brote und die Fische, sprach das Dankgebet, brach die Brote und gab sie den Jüngern, und die Jünger verteilten sie an die Leute.

Und alle aßen und wurden satt. Dann sammelte man die übriggebliebenen Brotstücke ein, sieben Körbe voll.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der heutige Abschnitt des Evangeliums lässt uns Jesus begleiten, der nach seiner Rückkehr nach Galiläa erneut auf einen Berg steigt. Matthäus schreibt: „Jesus ... kam an den See von Galiläa. Er stieg auf einen Berg und setzte sich.“ In der biblischen Tradition ist der Berg der bevorzugte Ort der Begegnung mit dem Herrn. Der Evangelist Matthäus will zeigen, wie sehr die Mission Jesu an die Beziehung zum Vater im Himmel gebunden ist. Aus dem Vater erwächst sein ganzes Werk der Liebe, des Mitleids, der Heilung und der Rettung, das Jesus vollbringt. Dieser erhabene Ort ist Jesus selbst. Von ihm strömt eine göttliche Kraft aus. Deswegen wird er gleichsam zu einem Heiligtum, zu dem die Kranken, Armen und Krüppel hinströmen, um aufgenommen und geheilt zu werden. Der Evangelist merkt an, dass Jesus diese Kranken heilte. Alle bewunderten sein Heilswerk. Drei Tage lang hörte diese Menge ihm zu. Welch großer Unterschied besteht hier zu unserem Geiz und unserer Zerstreutheit vor dem Wort Gottes! Am Ende dieser drei Tage hatte Jesus Mitleid mit diesen Menschen, so schreibt Matthäus. Nachdem er ihre Herzen mit dem Brot des Wortes genährt hatte, wollte er nun auch mit dem Brot ihren Leib nähren. Jesus liegt unser ganzes Leben am Herzen, das spirituelle und das materielle. Heute sind wir jedoch leider einer materialistischen Kultur unterworfen, die zu einer subtilen Diktatur wird. Wir richten unsere Aufmerksamkeit auf die materiellen Dinge, auf das, was wir berühren und sehen, auf das was unsere Wünsche befriedigt, und vergessen die spirituelle Dimension, indem wir die Dinge des Geistes und die Dinge Gottes an die zweite Stelle setzen. Aber all das führt zu einer Verhärtung des Herzens und des Geistes, es führt dazu, dass man nicht versteht und sich nicht anrühren lässt. Dies geschah mit den Jüngern, die nicht verstanden, dass diese Menge etwas zu essen brauchte. Als Jesus ihnen sagt, dass er die Menge nicht hungrig wegschicken will, fällt ihnen nichts Besseres ein, als wieder die übliche resignierte Lösung vorzuschlagen: Man kann unmöglich etwas tun. Wie soll man auch an so einem abgelegenen Ort etwas zu Essen finden? Auch wir hätten wohl wie sie reagiert. Jesus dagegen resigniert nicht. Er weiß, dass für Gott nichts unmöglich ist. Er lässt sich die sieben Brote und die wenigen Fische bringen, die die Jünger gefunden haben, und nachdem er das Dankgebet gesprochen hat, vermehrt er sie für alle. Das Wunder wird wahr: Alle werden satt. Diese Seite des Evangeliums ist eine dringliche Einladung an alle Gläubigen, dass sie für die Schwachen und Armen das gleiche Mitleid empfinden wie Jesus und dass sie die gleiche Gewissheit leben, dass für Gott nichts unmöglich ist. Durch den Glauben werden auch die wenigen und armen Dinge, die wir haben, vermehrt, wenn wir sie in die Hände Jesu legen.


04/12/2013
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