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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Nikolaus (†343). Er war Bischof in Kleinasien (der heutigen Türkei) und wird im gesamten Orient verehrt.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Matthäus 9,27-31

Als Jesus weiterging, folgten ihm zwei Blinde und schrien: Hab Erbarmen mit uns, Sohn Davids!

Nachdem er ins Haus gegangen war, kamen die Blinden zu ihm. Er sagte zu ihnen: Glaubt ihr, daß ich euch helfen kann? Sie antworteten: Ja, Herr.

Darauf berührte er ihre Augen und sagte: Wie ihr geglaubt habt, so soll es geschehen.

Da wurden ihre Augen geöffnet. Jesus aber befahl ihnen: Nehmt euch in acht! Niemand darf es erfahren.

Doch sie gingen weg und erzählten von ihm in der ganzen Gegend.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Zwei Blinde folgen Jesus, als er das Haus des Synagogenvorstehers verlässt. Sie richten eine einfache Bitte an ihn: „Hab Erbarmen mit uns, Sohn Davids!“ Es ist eine Bitte, die wir oft in den Evangelien lesen. Die Kirche als gute und aufmerksame Mutter lässt sie uns zu Beginn jeder Messe wiederholen: „Herr, erbarme dich!“ Angesichts der Größe des Herrn ist dies das erste und wichtigste Gebet, das wir an ihn richten können. Wir sind arme Bettler um Liebe und Rettung in einer Welt, die oft geizig und grausam ist. Als Jesus das Haus betritt, nimmt er die beiden Blinden auf und spricht mit ihnen. Die Heilung – und dies ist der tiefere Sinn dieses Abschnitts und aller anderen, die von ähnlichen Wundern berichten, – ist keine magische Handlung und auch nicht das Ergebnis esoterischer Riten. Heilung geschieht immer innerhalb einer persönlichen Beziehung zu Jesus: Man muss seinen Augen und seinem Herzen begegnen, man muss sich vertrauensvoll an ihn binden. Deswegen fragt Jesus die beiden Blinden: „Glaubt ihr, dass ich euch helfen kann?“ Er fragt damit nach ihrem Glauben und dem Vertrauen zu ihm. Ohne diese direkte persönliche Beziehung ist keine Heilung möglich. Als die beiden Blinden seine Frage bejahen, berührt Jesus ihre Augen und sagt: „Wie ihr geglaubt habt, so soll es geschehen.“ In diesem Moment öffneten sich ihre Augen. Das Gespräch, das Jesus mit den beiden Blinden führt, scheint nahe zu legen, dass Jesus den Bitten der beiden Blinden gehorcht, wie um zu zeigen, dass das Wunder ohne ihren Glauben und ohne ihre Beteiligung nicht möglich ist. Es gibt daher eine gewisse Entsprechung zwischen dem Glauben und der Heilung. Diese Überzeugung lässt den Verfasser des Jakobusbriefes sagen: „Ihr erhaltet nichts, weil ihr nicht bittet. Ihr bittet und empfangt doch nichts, weil ihr in böser Absicht bittet ...“ (4,2–3). Sicher weiß der Herr schon im Voraus, was wir brauchen (Mt 6,8), aber das gläubige Gebet wendet das Herz des Herrn unserer Bitte zu. Es ist eine wertvolle Lehre, die wir verinnerlichen müssen. Glauben bedeutet vor allem, sich dem Herrn zu überlassen, ihm, der kommt, um uns aus aller Sklaverei zu erretten und uns von jeder Blindheit zu befreien. Vertrauen wir unser Leben dem Herrn an, um das Licht zu haben und auf seinen Wegen zu gehen. Jesus ermahnte die beiden geheilten Blinden, mit niemandem über das zu sprechen, was mit ihnen geschehen war. Vielleicht wollte er ihnen so verständlich machen, dass er nicht zu seinem eigenen Ruhm gekommen ist, sondern um die zu retten, die ihn brauchen. Was für ein Unterschied zu uns und unseren Gewohnheiten! Wegen viel geringerer Verdienste rühmen wir uns und stellen uns vor unseren Mitmenschen dar.


06/12/2013
Gedenken an den gekreuzigten Jesus


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