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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Ambrosius (†397). Als Bischof von Mailand und Hirte seines Volkes widerstand er der Arroganz des Kaisers.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Matthäus 9,35-38; 10,1.5-8

Jesus zog durch alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte alle Krankheiten und Leiden.

Als er die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben.

Da sagte er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter.

Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden.

Dann rief er seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben und alle Krankheiten und Leiden zu heilen.

Diese Zwölf sandte Jesus aus und gebot ihnen: Geht nicht zu den Heiden, und betretet keine Stadt der Samariter,

sondern geht zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.

Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe.

Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Dieser Abschnitt des Evangeliums zeigt uns, wie Jesus weiter durch die Städte und Dörfer zog; er „verkündete das Evangelium vom Reich und heilte alle Krankheiten und Leiden“. Der Evangelist will mit dieser Bemerkung die Sendung Jesu zusammenfassen und so den christlichen Gemeinden auch ihre Mission in der Nachfolge des Meisters deutlich vor Augen stellen. Matthäus fügt hinzu: „Als er die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben.“ Aus dem Mitleid mit dieser müden und erschöpften Menge erwächst die Berufung der Jünger und ihre Aussendung zur Verkündigung des Evangeliums. Das Mitleid Gottes mit den Menschenmengen dieser Welt muss auch heute in der Kirche und in jedem Jünger sichtbar werden. Dieser Abschnitt des Evangeliums befragt die christlichen Gemeinden auch heute, ob sie Mitleid mit den vielen Menschen dieser Welt empfinden, mit den Armen, den alten Menschen, den Kranken, den Gefangenen, den Zigeunern, den Einwanderern und den Flüchtlingen. Es ist eine unendliche Zahl von Menschen. Deshalb ermahnt Jesus auch heute seine Jünger, den Vater darum zu bitten, Arbeiter der Barmherzigkeit in diese Welt zu senden: „Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter.“ Er selbst wählt zwölf unter den Jüngern aus, entsprechend der Anzahl der Stämme Israels, damit niemandem das Evangelium vorenthalten wird. Die Gruppe der Berufenen setzt sich aus ganz verschiedenen Personen zusammen. Denn in der Gemeinschaft der Christen zählen weder Herkunft noch Kultur– oder Rassenzugehörigkeit, sondern nur, dass man dem Ruf Jesu folgt. Deshalb werden die Zwölf von den anderen als diejenigen erkannt, die mit dem Nazarener zusammen sind. Von diesem Augenblick an werden sie zu Zeugen für das Evangelium und haben Teil am Traum Gottes, der eine universale Geschwisterlichkeit unter allen Völkern verwirklichen will. Deshalb erhalten sie die Macht, die Herzen zu verändern, das Böse zu besiegen, die Schwachen aufzurichten, die Verzweifelten zu lieben und das Kommen des Reiches der Liebe zu beschleunigen. Dies ist eine wirkliche Macht, die nicht vom Geld, von den Vorratstaschen, den Kleidern oder den weltlichen Dingen herrührt, sondern der grenzenlosen Liebe entspringt, die Gott in die Herzen der Jünger ausgegossen hat. Während er sie in die Welt aussendet, fügt Jesus hinzu: „Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.“ Dieses Gebot ist sehr außergewöhnlich und steht im krassen Widerspruch zum materiellen Denken, in dem die Menschen auch heute gefangen sind. Die Christen sind gerufen, die Unentgeltlichkeit der Gabe wieder zu entdecken und zu bezeugen, die zum Wesen der Liebe nach dem Evangelium gehört. Diese erste Aussendung, die Matthäus hier beschreibt, steht sinnbildlich für jede christliche Generation. Es gibt keinen anderen Weg für die Jünger Jesu. Auch wir sind dazu berufen, die Leidenschaft für die Schwachen zu leben, die uns dieser Abschnitt des Evangeliums verkündet.


07/12/2013
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