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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Lukas 7,19-23

schickte sie zum Herrn und ließ ihn fragen: Bist du der, der kommen soll, oder müssen wir auf einen andern warten?

Als die beiden Männer zu Jesus kamen, sagten sie: Johannes der Täufer hat uns zu dir geschickt und läßt dich fragen: Bist du der, der kommen soll, oder müssen wir auf einen andern warten?

Damals heilte Jesus viele Menschen von ihren Krankheiten und Leiden, befreite sie von bösen Geistern und schenkte vielen Blinden das Augenlicht.

Er antwortete den beiden: Geht und berichtet Johannes, was ihr gesehen und gehört habt: Blinde sehen wieder, Lahme gehen, und Aussätzige werden rein; Taube hören, Tote stehen auf, und den Armen wird das Evangelium verkündet.

Selig ist, wer an mir keinen Anstoß nimmt.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Wort des Evangeliums erschüttert in diesen Tagen immer wieder unsere Faulheit und Oberflächlichkeit. Denn wir dürfen keine Zeit mehr verstreichen lassen, nun gilt es, dass wir uns darauf vorbereiten, in uns das Geheimnis von Weihnachten aufzunehmen. In dem Klima, das uns umgibt, fällt es nicht gerade leicht, über die tiefe Bedeutung von Weihnachten nachzudenken. Vielmehr besteht die Gefahr, dass die sogenannte „weihnachtliche Atmosphäre“ uns vom tiefen Geheimnis Gottes entfernt, der die Armut und Schwäche des Menschseins erwählt, um uns zu retten. Als wollte das Evangelium der Sklaverei unserer banalen Zerstreuungen etwas entgegensetzen, zeigt es uns heute Johannes den Täufer, der weiterhin im Gefängnis sitzt – auch wenn Lukas hier nicht vom Gefängnis spricht, aber wir können es voraussetzen. Dieser Mann Gottes wartet auch im Gefängnis noch auf den Messias, den Befreier. Vielleicht verspürt er gerade in der Gefangenschaft das dringende Verlangen nach einem, der ihn in der Tiefe aus aller Sklaverei dieser Welt befreien kann. Angesichts seiner Ketten – und damit ist nicht nur das Gefängnis gemeint – resigniert er nicht; unablässig wartet und hofft er. Er lässt sich nicht von der verweichlichten und oberflächlichen Atmosphäre der Welt einschläfern. So sendet er seine Jünger zu Jesus, damit sie ihn fragen: „Bist du der, der kommen soll, oder müssen wir auf einen anderen warten?“ Johannes glaubt den Verheißungen Gottes und möchte ihre Erfüllung gleichsam beschleunigen. Jesus antwortet umgehend, indem er an einen Abschnitt der Schrift erinnert, in dem beschrieben wird, was bei der Ankunft des Messias geschieht: „Blinde sehen wieder, Lahme gehen, und Aussätzige werden rein; Taube hören, Tote stehen auf und den Armen wird das Evangelium verkündet.“ Als Johannes diese Worte hört, die seine Jünger ihm überbringen, versteht er, dass sich diese Prophezeiung mit Jesus erfüllt hat. Vielleicht kann er in seinem Herzen das Gebet wiederholen, das Simeon sprach, als er das Kind in seinen Armen trug: „Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden. Denn meine Augen haben das Heil gesehen.“ Uns, die wir heute diesen Abschnitt des Evangeliums hören, wird in Erinnerung gerufen, welches die Zeichen sind, die auf die Anwesenheit Gottes im Leben der Menschen hinweisen: wenn den Kranken und Schwachen gedient wird, wenn die das Augenlicht wiederbekommen, die nicht sehen, wenn die gestärkt werden, die nicht gehen können und wenn den Armen das Evangelium verkündet wird. Wie sollen wir Weihnachten erwarten? Wie sollen wir es der Welt verkünden? Wie können wir uns selbst und den anderen zeigen, dass der Herr in unsere Mitte gekommen ist? Der Weg ist der, den Jesus den Jüngern des Johannes aufzeigt: das Evangelium der Liebe zu den Schwachen und Armen konkret zu bezeugen. Die Weihnachtszeit ist auch für uns eine günstige Gelegenheit, diesen Abschnitt des Evangeliums zu leben und zu verstehen, dass Weihnachten immer dann beginnt, wenn „den Armen das Evangelium verkündet wird“ (22).


18/12/2013
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