Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Lukas 7,24-30

Als die Boten des Johannes weggegangen waren, begann Jesus zu der Menge über Johannes zu reden; er sagte: Was habt ihr denn sehen wollen, als ihr in die Wüste hinausgegangen seid? Ein Schilfrohr, das im Wind schwankt?

Oder was habt ihr sehen wollen, als ihr hinausgegangen seid? Einen Mann in feiner Kleidung? Leute, die vornehm gekleidet sind und üppig leben, findet man in den Palästen der Könige.

Oder was habt ihr sehen wollen, als ihr hinausgegangen seid? Einen Propheten? Ja, ich sage euch: Ihr habt sogar mehr gesehen als einen Propheten.

Er ist der, von dem es in der Schrift heißt: Ich sende meinen Boten vor dir her; er soll den Weg für dich bahnen.

Ich sage euch: Unter allen Menschen gibt es keinen größeren als Johannes; doch der Kleinste im Reich Gottes ist größer als er.

Das ganze Volk, das Johannes hörte, selbst die Zöllner, sie alle haben den Willen Gottes anerkannt und sich von Johannes taufen lassen.

Doch die Pharisäer und die Gesetzeslehrer haben den Willen Gottes mißachtet und sich von Johannes nicht taufen lassen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Gestern haben wir im Lukasevangelium die Antwort Jesu auf die Frage der Jünger des Johannes betrachtet, ob er der Messias sei oder ob sie auf einen anderen warten müssen. Diese Jünger kehren nun zum Täufer ins Gefängnis zurück und bringen ihm die Antwort Jesu. Nachdem sie fortgegangen sind, richtet sich Jesus an die Menge und hält eine Lobrede auf diesen Propheten, der so alt war wie er. Er erinnert an seine außergewöhnliche Predigt, von der auch Jesus so fasziniert war, dass er gleich zu Anfang seines öffentlichen Wirkens zu ihm an den Jordan kam. An den Ufern des Jordan, wo gemäß der Tradition die Erneuerung der Welt beginnen sollte, ermahnte Johannes alle, sich von einem rein oberflächlichen Leben zu entfernen und sich vor einem Leben zu hüten, das den jeweiligen Moden und falschen und trügerischen Mythen unterworfen ist. Dieser strenge Prophet forderte alle auf, in sich selbst zurückzukehren, Buße zu Tun, sich für ein Handeln in Gerechtigkeit zu entscheiden und wieder den Herrn zu suchen. Seine Predigt steht ganz in der Tradition der alten Propheten Israels, und schon darum ist sie von großer Bedeutung. Doch Jesus weist darauf hin, dass der Täufer mehr ist als ein Prophet, denn er wurde von Gott gesandt, um dem Messias den Weg zu bereiten. Seine wahre Größe liegt darin, dass er die Herzen der Männer und Frauen seiner Zeit darauf vorbereitet, den Messias und Heiland aufzunehmen. Wenn wir die Geschichte geistlich betrachten, können wir sagen, dass heute jeder Gläubige und jede christliche Gemeinschaft gerufen ist, die Mission des Täufers zu erfüllen und die Herzen für die Aufnahme des Heilands vorzubereiten. Denn ein Jünger soll nicht über sich, über seine Werke und Vorhaben sprechen und sich auch nicht darum bemühen, seine Ideen und Überzeugungen durchzusetzen. Er soll sein ganzes Leben, seine Worte und Werke dafür einsetzen, dem Herrn den Weg zu bereiten, damit Jesus in die Herzen der Menschen eintreten kann, damit Gottes Barmherzigkeit die Herzen aller erreichen kann, zu denen er gesandt ist. Der Christ und die Kirche arbeiten dafür, dass das Wort Gottes die Herzen der Menschen erreicht und sie bewegt, damit sie Jesus begegnen und sich an ihn binden können. Das ist die Mission, die jeder christlichen Generation bis zu den Enden der Erde aufgetragen ist. Die Jünger und alle christlichen Gemeinden sollen den Männern und Frauen ihrer Zeit Jesus zeigen und sagen: „Seht, das Lamm Gottes“, und sie sollen es mit den Worten und ihrem Leben sagen, genau wie es der Täufer tat.


19/12/2013
Gedenken an die Kirche


Veranstaltungen der woche
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags
DEZ
5
Montag 5 Dezember
Gebet für die Kranken
DEZ
6
Dienstag 6 Dezember
Gedenken an die Mutter des Herrn
DEZ
7
Mittwoch 7 Dezember
Gedenken an die Heiligen und die Propheten
DEZ
8
Donnerstag 8 Dezember
Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens
DEZ
9
Freitag 9 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
10
Samstag 10 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
11
Sonntag 11 Dezember
Liturgie des Sonntags

Per Natale, regala il Natale! Aiutaci a preparare un vero pranzo in famiglia per i nostri amici più poveri