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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Johannes 5,33-36

Ihr habt zu Johannes geschickt, und er hat für die Wahrheit Zeugnis abgelegt.

Ich aber nehme von keinem Menschen ein Zeugnis an, sondern ich sage dies nur, damit ihr gerettet werdet.

Jener war die Lampe, die brennt und leuchtet, und ihr wolltet euch eine Zeitlang an seinem Licht erfreuen.

Ich aber habe ein gewichtigeres Zeugnis als das des Johannes: Die Werke, die mein Vater mir übertragen hat, damit ich sie zu Ende führe, diese Werke, die ich vollbringe, legen Zeugnis dafür ab, daß mich der Vater gesandt hat.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium lässt uns in dieser Zeit der Vorbereitung auf Weihnachten weiter die Gestalt des Täufers betrachten. Heute gibt uns der Evangelist Johannes die Worte wieder, die Jesus zur Menge sprach, als er im Tempel lehrte. Jesus erinnert sie daran, dass sie selbst Boten zu Johannes geschickt hatten, als er „für die Wahrheit Zeugnis ablegte“ (Joh 1,19–34). Der strenge Prophet war aufgetreten, um dem Messias den Weg zu bereiten. Er war nicht selbst das Licht, sondern derjenige, der Zeugnis für das Licht ablegen sollte, dessen Ankunft die Welt erleuchten sollte, Jesus, wie wir es im Prolog des vierten Evangeliums lesen können (Joh 1,8). Jesus will betonen, dass das Zeugnis des Täufers bedeutsam war. Dies können wir schon daran sehen, dass zwei seiner Jünger, denen er sagte, dass Jesus „das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt“, ist (Joh 1,29), sich entschieden, ihn zu verlassen, um dem jungen Propheten aus Nazaret zu folgen. Doch Jesus bekräftigt, dass es ein Zeugnis für ihn gibt, das viel größer ist als das des Johannes. Es ist das Zeugnis, das vom Vater im Himmel kommt. Jesus fordert die Leute dazu auf, über die Werke nachzudenken, die er vollbracht hat, und die der Vater ihm aufgetragen hat. Dieses Thema wird im vierten Evangelium oft angesprochen. So sagt Jesus zur Menge im Tempel während des Tempelweihfestes: „Die Werke, die ich im Namen meines Vaters vollbringe, legen Zeugnis für mich ab“ (Joh 10,25). Beim letzten Abendmahl sagt er den Jüngern: „Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, glaubt wenigstens aufgrund der Werke“ (Joh 14,11). Jesu Mission besteht nicht darin, dass er sich selbst in den Mittelpunkt stellt, sondern dass er die Aufgabe erfüllt, die er von oben empfangen hat. Genauso sollen es die Jünger Jesu und die Kirche tun. Wir sind nicht gerufen, uns selbst in den Vordergrund zu stellen oder unsere persönlichen Projekte zu verwirklichen. Die Mission des Jüngers und der ganzen Gemeinschaft der Kirche ist es, die Werke des Vaters zu erfüllen. Das Evangelium warnt uns vor einem religiösen Individualismus, dessen Praktiken und Riten nur das Ziel haben, dass wir ein reines Gewissen haben; und dies ist eine typisch pharisäische Einstellung. So ist es gut, äußerst wachsam gegenüber unserem Protagonismus zu sein, ja ihn zu fürchten, denn er führt dazu, dass wir immer uns selbst allem anderen vorziehen, auch in den Dingen des Glaubens. Das Werk des Vaters ist ein einziges, und alle sind gerufen, es im Herzen aufzunehmen und sich für seine Erfüllung einzusetzen. Dieses Werk ist es, den Männern und Frauen der Welt zu helfen, Jesus kennenzulernen und zu lieben. Solch ein Leben rettet vor der Sklaverei der Sünde und sogar vor dem Tod.


20/12/2013
Gedenken an den gekreuzigten Jesus


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