Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Danksagung an den Herrn für das vergangene Jahr.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Verherrlicht ist Gott in der Höhe
und auf Erden ist Frieden bei den Menschen seiner Gnade.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Johannes 1,1-18

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.

Im Anfang war es bei Gott.

Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.

In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.

Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfaßt.

Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes.

Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen.

Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht.

Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt.

Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht.

Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.

Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben,

die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.

Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.

Johannes legte Zeugnis für ihn ab und rief: Dieser war es, über den ich gesagt habe: Er, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil er vor mir war.

Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade.

Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus.

Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Halleluja, Halleluja, Halleluja
Halleluja, Halleluja, Halleluja
Halleluja, Halleluja, Halleluja

Halleluja, halleluja, halleluja.


Am Ende des Kalenderjahres wird uns in der Liturgie der Johannesprolog verkündet. Das „Wort“ oder vielmehr die „Schrift“ ist Fleisch geworden. Der Evangelist schreibt, dass dieses Wort vom Himmel herabgekommen ist, um mitten unter uns zu wohnen. Noch eindrücklicher könnte man sagen, dass dieses Wort, das im Himmel wohnt, auf die Erde kam, damit wir es hören und, angetrieben von der Kraft, die von ihm ausgeht, zum Himmel emporsteigen, wo es für immer zu Hause ist. Hierin liegt das Geheimnis der Heiligen Schrift. Wir wissen, dass die Bibel nicht das Wort Gottes ist, dieses aber in außergewöhnlicher Weise enthält, damit ein jeder Mensch ihm begegnen und es im Herzen aufnehmen kann. Gott hat uns also das Wort, sein Wort gegeben. An uns liegt es, es aufzunehmen und in gewisser Weise darauf zu erwidern. Die Bibel ist, so könnte man sagen, das Sakrament des Wortes. Wenn sie in der Liturgie gelesen und verkündet wird, wendet sich Gott direkt und in verständlichen Worten an uns alle. Die gesamte Bibel ist geschrieben worden, damit wir das Geheimnis der Liebe Gottes mit Händen greifen können. Leider trifft diese Liebe Gottes auf die Ablehnung der Menschen, wie der Evangelist selbst feststellt. Das Wort leuchtete, doch die Menschen zogen die Finsternis vor. Das Wort kam zu den Seinen, aber sie haben es nicht angenommen. Hierin liegt das Geheimnis des Bösen, das auch unser Leben umfängt. So ist jeder von uns zu Wachsamkeit und Aufmerksamkeit aufgefordert, damit das Böse nicht die Oberhand gewinnt. Das Buch Genesis gibt gleich am Anfang Gottes Worte an Kain wieder: „Wenn Du nicht recht tust, lauert an der Tür die Sünde“ (Gen 4,7). Wehe, wenn wir sie eintreten lassen. Sie würde dann die Tür verschließen für jeden anderen Besucher. Öffnen wir dagegen unser Herz weit für das Wort Gottes, so werden wir Gottes Kinder sein. An Weihnachten wurde uns die erste Seite des Evangeliums verkündet. Heute wird diese Verkündigung an uns wiederholt. Hierin liegt die Aufforderung, das Evangelium Tag für Tag und Seite für Seite aufzuschlagen. Auf diese Weise werden wir wachsen in der Erkenntnis des Herrn und in seiner Liebe. Das Evangelium muss auch in unserm Leben Fleisch werden. Die regelmäßige Lektüre des Evangeliums ist die beste Art und Weise, um dem Herrn für seine immerwährende Liebe zu uns zu danken. Diese erste Seite des Johannesevangeliums, die das Jahr gemäß unserem Sonnenkalender beschließt, hilft uns zu verstehen, dass die wahre Sonne, das wahre Licht, das niemals untergeht, Jesus ist, das Wort, das vom Himmel herabgestiegen ist und das weiter die Schritte aller erleuchtet, die es aufnehmen.


31/12/2013
Te Deum


Veranstaltungen der woche
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags
DEZ
5
Montag 5 Dezember
Gebet für die Kranken
DEZ
6
Dienstag 6 Dezember
Gedenken an die Mutter des Herrn
DEZ
7
Mittwoch 7 Dezember
Gedenken an die Heiligen und die Propheten
DEZ
8
Donnerstag 8 Dezember
Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens
DEZ
9
Freitag 9 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
10
Samstag 10 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
11
Sonntag 11 Dezember
Liturgie des Sonntags

Per Natale, regala il Natale! Aiutaci a preparare un vero pranzo in famiglia per i nostri amici più poveri