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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Fest des schwarzen Christus von Esquipulas in Guatemala, der in ganz Mittelamerika verehrt wird.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Markus 1,29-39

Sie verließen die Synagoge und gingen zusammen mit Jakobus und Johannes gleich in das Haus des Simon und Andreas.

Die Schwiegermutter des Simon lag mit Fieber im Bett. Sie sprachen mit Jesus über sie,

und er ging zu ihr, faßte sie an der Hand und richtete sie auf. Da wich das Fieber von ihr, und sie sorgte für sie.

Am Abend, als die Sonne untergegangen war, brachte man alle Kranken und Besessenen zu Jesus.

Die ganze Stadt war vor der Haustür versammelt,

und er heilte viele, die an allen möglichen Krankheiten litten, und trieb viele Dämonen aus. Und er verbot den Dämonen zu reden; denn sie wußten, wer er war.

In aller Frühe, als es noch dunkel war, stand er auf und ging an einen einsamen Ort, um zu beten.

Simon und seine Begleiter eilten ihm nach,

und als sie ihn fanden, sagten sie zu ihm: Alle suchen dich.

Er antwortete: Laßt uns anderswohin gehen, in die benachbarten Dörfer, damit ich auch dort predige; denn dazu bin ich gekommen.

Und er zog durch ganz Galiläa, predigte in den Synagogen und trieb die Dämonen aus.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium beschreibt die intensive Tätigkeit Jesu in Kafarnaum und stellt sie in den Rahmen von zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Jesus ist nicht mehr allein: Er wirkt nicht als einsamer Prediger. Er hat sich dazu entschieden, das Evangelium vom Reich gemeinsam mit der Gruppe von Jüngern zu verkünden, die er versammelt hat. Bereits jetzt bildet er mit ihnen eine einzigartige Familie, die sich nicht auf Blutsbande gründet, sondern auf die Zugehörigkeit zu ihm und seiner Vision der Liebe. Der Evangelist stellt uns dies vor Augen, während Jesus das Haus der Jünger in Kafarnaum betritt. Unverzüglich stellen sie ihm die Schwiegermutter des Petrus vor, die mit Fieber im Bett liegt. Jesus nähert sich ihr, fasst sie an der Hand, hilft ihr, sich von ihrer Lagerstätte aufzurichten und heilt sie. Ohne zu zögern beginnt die alte Frau, ihm zu dienen. Heilung bedeutet, aus der Unbeweglichkeit und aus der eigenen Bequemlichkeit aufzustehen und sich in den Dienst an Jesus und seiner Gemeinschaft zu begeben. Somit hat Heilung nichts mit Zauberei zu tun. Jesus hat die alte, geschwächte Frau an der Hand genommen, sie aufgerichtet und ihr hierdurch neue Kraft geschenkt. In gleicher Weise sollen wir uns an die Seite alter Menschen begeben, wenn sie in ihrer Wohnung allein sind, und noch mehr, wenn sie in ein Heim gebracht wurden. Die Heilung der alten Schwiegermutter des Petrus ist für uns eine Lehre, die wir auch heute noch lernen müssen. Der Evangelist beschreibt darauf eine bewegende Szene: Man brachte „alle Kranken und Besessenen zu Jesus“, und „die ganze Stadt war vor der Haustür versammelt“. Dieses Bild stellt unsere christlichen Gemeinschaften und Gemeinden infrage, unsere Kirchen wie auch unsere Herzen: Warum sieht man in unseren Tagen derart selten eine solche Szene? Widerspricht es nicht dem Evangelium, wenn wir die Schwachen, Ausländer, Roma und Sinti, die psychisch Kranken und die Menschen, die um Hilfe bitten von unseren Kirchen – und unseren Herzen – fernhalten? Jesus ging vor die Tür des Hauses „und er heilte viele“. Markus schreibt nichts von der Heilung aller. Er heilte viele. Dies soll ausdrücken, dass die zahlreichen Kranken, denen zu helfen wir nicht imstande sind, eine offene Wunde bleiben. Am nächsten Tag steht Jesus in aller Frühe, noch vor Tagesanbruch auf und begibt sich an einen abgelegenen Ort, um zu beten. Er beginnt seinen Tag mit dem Gebet an einem einsamen Ort, nur für sich, fern von den Menschen und all dem Lärm. Nur in der Stille findet er die Begegnung mit seinem Vater, der im Himmel ist. Für Jesus ist das Gebet nicht nur der zeitliche Beginn des Tages, sondern seine Grundlage. Wenn die Jünger ihren Geist und ihr Herz zu Gott hinwenden, beginnt die neue, vom Evangelium angesagte Zeit. Wenn wir uns wie Kinder, die alles von ihrem Vater erwarten, im Gebet vor den Herrn stellen, beginnen wir, auf neue Weise zu leben: Wir hören auf, unserem eigenen Willen zu gehorchen, dem wir normalerweise alle hörig sind, und hören auf den Willen des Vaters. Der Vater will, dass alle Menschen gerettet werden. Deshalb antwortet Jesus den Jüngern, die ihn nicht fortgehen lassen wollen, dass es nötig ist, das eigene Herz bis an die Grenzen der Erde zu weiten. Er bleibt nicht an den gewohnten Orten, sondern geht überall hin. Überall, wo er vorbeikommt, schafft er eine neue Atmosphäre, ein Klima der Freude und des Festes, vor allem unter den Armen. Selbst die Aussätzigen laufen ihm nach und werden geheilt.


15/01/2014
Gedenken an die Heiligen und die Propheten


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