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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Beginn der Gebetswoche für die Einheit der Christen. Besonderes Gedenken an die katholische Kirche.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Markus 2,13-17

Jesus ging wieder hinaus an den See. Da kamen Scharen von Menschen zu ihm, und er lehrte sie.

Als er weiterging, sah er Levi, den Sohn des Alphäus, am Zoll sitzen und sagte zu ihm: Folge mir nach! Da stand Levi auf und folgte ihm.

Und als Jesus in seinem Haus beim Essen war, aßen viele Zöllner und Sünder zusammen mit ihm und seinen Jüngern; denn es folgten ihm schon viele.

Als die Schriftgelehrten, die zur Partei der Pharisäer gehörten, sahen, daß er mit Zöllnern und Sündern aß, sagten sie zu seinen Jüngern: Wie kann er zusammen mit Zöllnern und Sündern essen?

Jesus hörte es und sagte zu ihnen: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Markusevangelium bringt uns Tag für Tag in Verbindung mit Jesus und der von ihm zusammengerufenen kleinen Gemeinschaft, die ihre ersten Schritte tut. „Da kamen Scharen von Menschen zu ihm und er lehrte sie“, merkt der Evangelist an. Jesus erscheint wirklich als der gute Hirte, der endlich die Schafe sammelt und ihnen gute Speise zu essen gibt. Seine Leidenschaft für die Menschen trieb ihn zum Weitergehen an, damit er bei allen sein konnte. Papst Franziskus würde diese Stelle vielleicht kommentieren mit der Bemerkung, dass sich Hirten wie Jesus auf den Straßen aufhalten müssen. Und Jesus geht weiter zum Ufer des Sees von Galiläa. Es ist ein Ort, an dem viele Begegnungen stattfinden. Während er unterwegs ist, sieht er Levi, einen Zöllner, der an seiner Zollstation sitzt. Als Jesus ihn sieht, ruft er ihn. Auch Levi lässt sich von diesem Ruf treffen. Denn wenn das Wort Gottes das Herz erreicht, bleibt dieses nicht, wie es war. Und so steht Levi auf, lässt alles liegen und beginnt, Jesus zu folgen. Die kleine Gemeinschaft Jesu fängt an, auch zahlenmäßig zu wachsen. Wenn der Meister jemanden zur Nachfolge ruft, scheint es für ihn keine Rolle zu spielen, woher er kommt oder, in welcher Situation er lebt. Niemand wird aus der Gemeinschaft ausgeschlossen. Es ist also nicht wichtig, wie wir sind, welche Geschichte oder welchen Charakter wir haben. Dies zeigt sich bei Levi, den alle für einen Sünder halten, weil er als Steuereintreiber im Dienst der römischen Besatzer tätig ist. Was zählt, um zur Gemeinschaft der Jünger zu gehören, ist, dass man auf das Wort des Herrn hört und danach handelt, genau wie Levi es tut. Wie bei den ersten vier Jüngern genügte auch bei ihm der Aufruf „Folge mir nach!“. Levi steht auf, verlässt seine Zollstelle und beginnt, Jesus nachzufolgen. Sodann erzählt der Evangelist vom Mahl, das Levi zu Ehren Jesu und der Jünger ausrichtet, zu dem er aber auch seine Freunde eingeladen hat, die wie er Zöllner waren und somit Sünder. Für die Pharisäer bedeutete diese Tischgemeinschaft, mit Unreinen Gemeinschaft zu haben. Deshalb erheben sie heftige Vorwürfe gegen Jesus. So zeigt sich, wie hart und böse eine legalistische Mentalität ohne Barmherzigkeit ist. Ganz anders ist die Sichtweise Jesu: „Ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten“, erwidert er auf ihre Vorwürfe. Nicht, dass Jesus die Pharisäer für Gerechte hielt! Sie selbst hielten sich fälschlicherweise für gerecht. Sicherlich waren Levi und seine Tischgenossen schwach, arm und Sünder – wie im Übrigen auch wir es sind. Jesus aber ist gerade für die Schwachen und die Sünder gekommen. Er ist auch für die Pharisäer gekommen. Die einzige Bedingung, um gerettet zu werden, besteht darin, nicht selbstzufrieden zu sein, sondern das Bedürfnis nach der Hilfe des Herrn zu erkennen. Das gilt auch für uns.


18/01/2014
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