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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an die Bekehrung des Paulus auf dem Weg nach Damaskus. Gedenken an Hananias, der Paulus taufte, das Evangelium predigte und als Märtyrer starb. Ende der Gebetswoche für die Einheit der Christen. Gebet für die Einheit der Kirchen. Besonderes Gedenken an die christlichen Gemeinden in Asien und Ozeanien.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn wir mit ihm sterben,
werden wir mit ihm leben,
wenn wir mit ihm ausharren,
werden wir mit ihm herrschen.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Markus 16,15-18

Dann sagte er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!

Wer glaubt und sich taufen läßt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.

Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden;

wenn sie Schlangen anfassen oder tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn wir mit ihm sterben,
werden wir mit ihm leben,
wenn wir mit ihm ausharren,
werden wir mit ihm herrschen.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Heute feiert die Kirche die Bekehrung des Saulus von Tarsus. Dieses Ereignis hat die Geschichte des Christentums in einzigartiger Weise geprägt. Saulus, der offizielle Briefe des Hohenpriesters in Händen hielt, ging mit äußerster Härte gegen die Christen von Damaskus vor. Während er sich der Stadt nähert, umgibt ihn plötzlich ein strahlendes Licht. Er ist geblendet, fällt zu Boden und hört eine Stimme, die ihn zweimal beim Namen ruft: „Saul, Saul“. Er sieht nichts und hört nur eine Stimme, die ihn beim Namen ruft. Es ist oft eine prägende und unvergessliche Erfahrung, wenn man beim Namen gerufen wird. Saulus ist ganz benommen und fragt: „Wer bist du, Herr?“ Die Antwort lautet: „Ich bin Jesus, den du verfolgst“ (Apg 9,5). Wir wissen nicht, was Paulus zuerst in den Sinn kam. Sicher hätte er denken können, dass man einen Toten doch nicht verfolgen kann; also musste Jesus offensichtlich am Leben sein. Er erhebt sich, kann aber nichts sehen. Seine Begleiter sind verblüfft über das Geschehen und führen ihn an der Hand nach Damaskus, wie es die Stimme Jesu befohlen hatte. Was war mit Paulus geschehen? Es handelt sich hier nicht um eine Konversion von einer Religion zu einer anderen, wie man vielleicht annehmen könnte. Die Gruppe der Christen gehörte noch ganz und gar zum Judentum, man dachte bei ihr überhaupt noch nicht an eine andere Religion. Für Paulus war dieses Ereignis umfassender, und es verwandelte ihn von Grund auf. Es war eine echte Neugeburt. Der Sturz des Paulus vom Pferd ist in dieser Hinsicht ein bildhaftes Ereignis und ist eine Anfrage an die Geschichte aller Menschen. In gewisser Weise können wir die Bedeutung des wahren Lebens nur schwerlich begreifen, wenn wir nicht hinfallen und den Boden berühren. Leider ist es eine verbreitete Gewohnheit, von sich überzeugt zu sein und auf das eigene Ich zu pochen. Wir verbringen das eigene Leben nicht nur, ohne zu Boden zu fallen, sondern auch ohne einen Blick auf den Boden zu werfen. So kommen wir nie mit dem Leid der anderen in Berührung. Dabei bemerken wir nicht, dass wir alle schwache Männer und Frauen sind. Nur wenn wir unsere Armut erkennen, können wir den Weg der Weisheit wieder aufnehmen. Denn Stolz führt direkt zu Niedergang, Auseinandersetzung und Gewalt. Demut dagegen erneuert das Leben, schenkt Verständnis und macht solidarisch und menschlicher. Der Sturz des Paulus ist ein Zeichen für alle, ob sie gläubig oder nichtgläubig sind, denn er macht alle menschlicher und so auch geneigt, das Heil anzunehmen. Als Paulus aus der Höhe seines Ichs herabstürzte, nahm er das Evangelium auf und wurde zu einem universalen Menschen. Seine Predigt überschritt nicht nur die ethnischen Grenzen des Judentums, sie überwand alle Schranken. Die Worte des auferstandenen Jesus an die Elf: „Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen“, bildeten den Grundstein für die Mission des Paulus. „Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde“, schreibt er an die Korinther. So machte er sich auf den Weg bis an die Grenzen der Erde. Überall wurde seine Verkündigung durch Zeichen bekräftigt. Wenn er Schlangen anfasste wie auf Malta, schadeten sie ihm nicht. Paulus fordert auch uns heute auf, neu zu verstehen, dass die Verkündigung des Evangeliums im Leben der Gemeinde an erster Stelle stehen muss.


25/01/2014
Gedenken an die Apostel


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