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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Markus 5,21-42

Jesus fuhr im Boot wieder ans andere Ufer hinüber, und eine große Menschenmenge versammelte sich um ihn. Während er noch am See war,

kam ein Synagogenvorsteher namens Jaïrus zu ihm. Als er Jesus sah, fiel er ihm zu Füßen

und flehte ihn um Hilfe an; er sagte: Meine Tochter liegt im Sterben. Komm und leg ihr die Hände auf, damit sie wieder gesund wird und am Leben bleibt.

Da ging Jesus mit ihm. Viele Menschen folgten ihm und drängten sich um ihn.

Darunter war eine Frau, die schon zwölf Jahre an Blutungen litt.

Sie war von vielen Ärzten behandelt worden und hatte dabei sehr zu leiden; ihr ganzes Vermögen hatte sie ausgegeben, aber es hatte ihr nichts genutzt, sondern ihr Zustand war immer schlimmer geworden.

Sie hatte von Jesus gehört. Nun drängte sie sich in der Menge von hinten an ihn heran und berührte sein Gewand.

Denn sie sagte sich: Wenn ich auch nur sein Gewand berühre, werde ich geheilt.

Sofort hörte die Blutung auf, und sie spürte deutlich, daß sie von ihrem Leiden geheilt war.

Im selben Augenblick fühlte Jesus, daß eine Kraft von ihm ausströmte, und er wandte sich in dem Gedränge um und fragte: Wer hat mein Gewand berührt?

Seine Jünger sagten zu ihm: Du siehst doch, wie sich die Leute um dich drängen, und da fragst du: Wer hat mich berührt?

Er blickte umher, um zu sehen, wer es getan hatte.

Da kam die Frau, zitternd vor Furcht, weil sie wußte, was mit ihr geschehen war; sie fiel vor ihm nieder und sagte ihm die ganze Wahrheit.

Er aber sagte zu ihr: Meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Geh in Frieden! Du sollst von deinem Leiden geheilt sein.

Während Jesus noch redete, kamen Leute, die zum Haus des Synagogenvorstehers gehörten, und sagten (zu Jaïrus): Deine Tochter ist gestorben. Warum bemühst du den Meister noch länger?

Jesus, der diese Worte gehört hatte, sagte zu dem Synagogenvorsteher: Sei ohne Furcht; glaube nur!

Und er ließ keinen mitkommen außer Petrus, Jakobus und Johannes, den Bruder des Jakobus.

Sie gingen zum Haus des Synagogenvorstehers. Als Jesus den Lärm bemerkte und hörte, wie die Leute laut weinten und jammerten,

trat er ein und sagte zu ihnen: Warum schreit und weint ihr? Das Kind ist nicht gestorben, es schläft nur.

Da lachten sie ihn aus. Er aber schickte alle hinaus und nahm außer seinen Begleitern nur die Eltern mit in den Raum, in dem das Kind lag.

Er faßte das Kind an der Hand und sagte zu ihm: Talita kum!, das heißt übersetzt: Mädchen, ich sage dir, steh auf!

Sofort stand das Mädchen auf und ging umher. Es war zwölf Jahre alt. Die Leute gerieten außer sich vor Entsetzen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jaïrus, einer der religiösen Oberhäupter der Synagoge von Kafarnaum, tritt an Jesus heran und bittet ihn um die Heilung seiner Tochter. Wahrscheinlich kennt und schätzt er Jesus, weil er ihn schon in der Synagoge gesehen und gehört hat. Er ist davon überzeugt, dass kein anderer als Jesus seine Tochter retten kann. Deshalb richtet er eine einfache und ehrliche Bitte an Jesus. In ihrer Deutlichkeit gleicht sie dem Schrei vieler verzweifelter Menschen unserer Welt, die jedoch selten auf offene Ohren stoßen. Der Herr erhört Jaïrus und macht sich sofort mit ihm zusammen auf den Weg zu dessen Haus. Daher können wir die Wahrheit der folgenden Worte verstehen: „Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet“ (Mt 7,7). Jesus ist unseren Bitten gegenüber nicht taub. Er tritt allen entgegen, die ihm mit vernünftig klingenden Argumenten jede Hoffnung rauben wollen und damit den Dienern gleichen, die die Botschaft vom Tod des Mädchens überbringen, oder den Weinenden, die Jesus für verrückt erklären. Jesus weiß genau, dass er stärker ist als der Tod. Nicht einmal der Tod kann der Liebe Gottes widerstehen. Jesu Gesten sind einfach, voller Menschlichkeit und Zärtlichkeit, nie sind sie Ausdruck irgendeiner Zauberei. Er löst sich von den anderen und nimmt die Eltern des Mädchens beiseite. Dann fasst er das Kind bei der Hand und holt es ins Leben zurück – in gleicher Weise, wie er auf der Auferstehungsikone die Hand Adams ergreift. Markus fügt auf dem Weg zum Haus des Jaïrus die schöne Begebenheit von der Heilung der Frau ein, die an schweren Blutungen leidet. Auch hier findet sich das einfache, ja stille Gebet einer armen und demütigen Frau. Ihr Vertrauen scheint Jesus sogar noch mehr zu entwaffnen als das des Jaïrus, jenes in Kafarnaum bedeutenden und bekannten Mannes. Als einfache und unbekannte Frau wagt sie nicht einmal, sich mit Worten an Jesus zu wenden. Doch wie Jaïrus glaubt sie, dass Jesus sie heilen kann. Sie ist davon überzeugt, dass sie nur das Gewand dieses guten Menschen berühren müsse und tut dies. Niemand sieht etwas. Nur Jesus und natürlich die Frau wissen, was geschehen ist. Jesus bemerkt jede Bitte, denn er kennt die Bedürftigkeit jener Frau und eines jeden Menschen. Doch wie schwer fällt es den Jüngern, diese Aufmerksamkeit Jesu zu erfassen! Sie fühlen sich zu einer Erklärung verpflichtet: „Du siehst doch, wie sich die Leute um dich drängen, und da fragst du: Wer hat mich berührt?“ Auch in der Menge und im Durcheinander ereignet sich jede Heilung immer durch eine direkte Beziehung zu Jesus, selbst wenn sie nur aus der Berührung seines Gewandes besteht. Für die Frau bedeutet es, dass sie dem Blick Jesu begegnen und seine Worte hören muss: „Geh in Frieden! Du sollst von deinem Leiden geheilt sein.“


04/02/2014
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