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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den römischen Priester Andrea Santoro, der in Trabzon in der Türkei getötet wurde


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Lukas 9,23-26

Zu allen sagte er: Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach.

Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, der wird es retten.

Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sich selbst verliert und Schaden nimmt?

Denn wer sich meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich der Menschensohn schämen, wenn er in seiner Hoheit kommt und in der Hoheit des Vaters und der heiligen Engel.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jesus spricht im Abschnitt des heutigen Evangeliums von einer Entscheidung, die es für jeden von uns zu treffen gilt: der Entscheidung, den Weg zum wahren Glück einzuschlagen. „Wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, der wird es retten.“ Wir alle versuchen natürlich an uns zu denken, uns vor allen Schwierigkeiten, vor jedem Problem und jeder Sorge zu bewahren und suchen vor allem nach Bestätigung. Der üble Instinkt der Selbstliebe ist im Herzen eines jeden Menschen verwurzelt. Dieser Instinkt, der uns dazu bringt, nur an uns selbst zu denken, wird begleitet vom Desinteresse für die anderen. Oft geht dies sogar bis zur Feindseligkeit ihnen gegenüber, besonders wenn wir sie als mögliche Feinde empfinden. Jesus warnt davor: „Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sich selbst verliert und Schaden nimmt?“ Der Durst nach Gewinn um jeden Preis scheint ein Fieber zu sein, das uns nie verlässt. Er ist wie ein andauerndes Fiebern, das uns aber hin zum Untergang führt. Wie viele Menschenleben wurden schon auf dem Altar der Gewinnsucht geopfert! Wie viele Familien und Beziehungen werden zerstört, weil man dem Gewinn den obersten Rang einräumt! Jesus lehrt einen anderen Weg, und er lehrt ihn nicht mit Worten, sondern mit seinem Beispiel. Er geht nach Jerusalem, um uns zu retten und um uns zu lieben, auch wenn diese Entscheidung Leiden und Tod mit sich bringt. Doch am dritten Tag wird er zu einem neuen Leben in Fülle auferstehen. Jesus ist kein mächtiger und starker Prophet, wie ihn die Menschen gerne hätten. Er ist gekommen, um sein Leben zur Erlösung aller Menschen hinzugeben. Seine Kraft ist nicht die der Menschen, sondern die einer Liebe, die überhaupt keine Grenzen kennt, auch nicht die Grenze der Liebe zu sich selbst. Allen, die ihm folgen, erklärt er, was seine Nachfolge erfordert: sich vom eigenen Egoismus zu distanzieren, auf die ichbezogene Selbstliebe zu verzichten, alte egozentrische Gewohnheiten abzulegen und den Lebensstil Jesu anzunehmen, was bedeutet, nicht mehr egoistisch für sich selbst zu leben, sondern für den Herrn und die Mitmenschen. Darin liegt der Sinn der Ermahnung, sich selbst zu verleugnen und sein Kreuz auf sich zu nehmen. Das ist der Weg des wahren Gewinns. Wer sein Leben behalten will, seine Gewohnheiten, seine egozentrischen Traditionen, der wird es verlieren. Das Heil besteht nicht darin, viele Dinge zu haben, sondern darin, ein weites und leidenschaftliches Herz für das Evangelium zu haben.


05/02/2014
Gedenken an die Heiligen und die Propheten


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