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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an die heilige Scholastika (ca. 480–547), die Schwester des heiligen Benedikt. Mit ihr gedenken wir der Eremitinnen, der Ordensschwestern und aller Frauen, die dem Herrn folgen.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Markus 6,53-56

Sie fuhren auf das Ufer zu, kamen nach Gennesaret und legten dort an.

Als sie aus dem Boot stiegen, erkannte man ihn sofort.

Die Menschen eilten durch die ganze Gegend und brachten die Kranken auf Tragbahren zu ihm, sobald sie hörten, wo er war.

Und immer, wenn er in ein Dorf oder eine Stadt oder zu einem Gehöft kam, trug man die Kranken auf die Straße hinaus und bat ihn, er möge sie wenigstens den Saum seines Gewandes berühren lassen. Und alle, die ihn berührten, wurden geheilt.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jesus hat das andere Ufer erreicht und kommt zu den Jüngern, die von den Wellen des Sees von Galiläa hin und her geworfen wurden. Immer wieder werden das Meer und der Wind durch seine Gegenwart besänftigt. In gleicher Weise beruhigt sie das Herz eines jeden von uns, wenn wir von Angst oder von uns selbst ergriffen sind. Als Jesus aus dem Boot stieg, „erkannte man ihn sofort“, so das Evangelium. Die Menschen erkennen sein Mitleid, seine Güte und seine Kraft, zu heilen und zu vergeben. Aus diesem Grund eilen sie von überall heran und bringen ihre Kranken zu ihm. Diese Szene wird in den Evangelien oft beschrieben: Jesus ist immer von einer Menschenmenge umgeben. Er entzieht sich den Bitten und Anfragen nicht und schickt niemanden weg, im Gegenteil, er lebt mitten unter den Menschen. Das gibt uns zu denken im Blick auf unser Leben als Christen und auf unsere Gemeinschaften. Spontan stellt sich die Frage nach unserem Umgang mit jener rettenden und heilenden Kraft, die der Herr uns mit seinem Kommen verliehen hat. Vielleicht richtet sich unsere Sorge mehr darauf, unseren Besitz festzuhalten, anstatt zur Begegnung mit den Menschen herauszutreten und ihre Fragen und Bedürfnisse aufzunehmen. Dabei ist es eine Tatsache, dass uns in dieser Krisenzeit viele Menschen suchen, Fragen stellen und in unseren Diensten manchmal regelrecht umlagern. Sind wir bereit, ihre Worte aufzunehmen, oder hindert und hemmt uns manchmal unsere Eile daran, geduldig zuzuhören und die Kraft der Gnade einzusetzen, die der Herr uns zur Weitergabe anvertraut hat? Wir sehen, wie wichtig es für jene Menschen war, Jesus zumindest zu berühren – wie auch für die Frau, die an Blutungen litt. Die Berührung war keine magische Handlung, sondern zeigte vielmehr die Kraft der Menschlichkeit, die von Jesus und von seiner Liebe ausgeht. Jesus zieht sich nicht zurück, weil er um die Bedeutung der Begegnung weiß, besonders in der Not. Er ist sich bewusst, wie notwendig zärtliche Gesten und Worte sind. Immer wieder lädt Papst Franziskus dazu ein, „die Wunden Jesu zu berühren, indem man die Wunden der Armen berührt“. Wir sind diesbezüglich als Kinder unserer Zeit ängstlich und von einer falschen Zurückhaltung beherrscht, was uns aber härter, kälter und eiliger macht. So fehlt es immer mehr an zärtlichen, freundschaftlichen Gesten, die wir aber alle derart nötig hätten. Lassen wir es zu, dass andere Menschen in unseren Lebensbereich eintreten und unsere Grenzen übersteigen, damit sie durch uns der Macht der rettenden und heilenden Liebe Jesu begegnen können


10/02/2014
Gedenken an die Armen


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