Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Markus 8,11-13

Da kamen die Pharisäer und begannen ein Streitgespräch mit ihm; sie forderten von ihm ein Zeichen vom Himmel, um ihn auf die Probe zu stellen.

Da seufzte er tief auf und sagte: Was fordert diese Generation ein Zeichen? Amen, das sage ich euch: Dieser Generation wird niemals ein Zeichen gegeben werden.

Und er verließ sie, stieg in das Boot und fuhr ans andere Ufer.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Evangelist Markus lässt uns Jesus weiter folgen, der in das Gebiet Judäas zurückgekehrt ist, in seine Heimat. Paradoxerweise ändert sich sofort die Szene. Die Pharisäer kommen zu ihm, doch nicht wie die Armen und Schwachen, die ihn um Hilfe bitten. Sie sind sich ihres Standpunktes sicher und wollen Jesus bekämpfen. So fordern sie von ihm ein Zeichen, das seine Aussagen und die Werke, die er vollbringt, unmissverständlich bestätigt. Es ist wirklich paradox: Sie sehen die Wunder, hören die Worte der Liebe, aber ihr Verstand versteht nicht. Es ist klar, warum das so ist: Ihr Herz ist verhärtet. Obwohl sie Augen haben, sehen sie das Wunder der Brotvermehrung nicht, sie erkennen die Heilung der Kranken nicht und verstehen die Worte der Barmherzigkeit nicht. Was wollen sie noch mehr? In Wahrheit führen alle diese Zeichen direkt zum Erkennen des einzigen wahren Zeichens: Jesus selbst. Aber sie akzeptieren nicht, dass so ein Mann der Messias sein könnte, der rettet. Sie nehmen seine Worte und sein Evangelium nicht in ihrem Herzen auf. Jene Predigt und jene Wunder, durch die die Schwachen und Armen sich Jesus annähern, entfernen die Pharisäer von ihm. Ihre Augen sind derart auf ihre eigenen Praktiken und die Befolgung von Regeln gerichtet, dass sie mit den Augen des Herzens die Wunder nicht zu erkennen vermögen, die die Liebe vollbringt. Dieser Gefahr können auch die Jünger Jesu ausgesetzt sein, wenn sie sich mit ihrer Lebenssituation und mit ihren religiösen Praktiken zufriedengeben. Auch unsere Gemeinschaften laufen Gefahr, wenn sie sich in sich selbst verschließen, wenn sie sich mit dem zufrieden geben, was sie tun, ohne die Wunden der Armen zu sehen, der vielen, die vor unseren Türen stehen und derer wir uns nicht immer bewusst werden. Viele umgeben Jesus, viele werden von ihm geheilt, aber man kann auch nicht umhin zu sehen, wie sehr wir uns daran gewöhnt haben, nur uns selbst zu sehen und in unserer kleinen Welt zu leben, was zu einer Rechtfertigung unseres Handelns und unserer Gewohnheiten führt. Aber es genügt nicht, sich gut und gerecht zu fühlen. Das Evangelium stellt täglich die Selbstzufriedenheit und Sicherheit unserer Generation infrage; es wird uns als Zeichen für die Anwesenheit des Herrn in unserem Leben gegeben. Angesichts des Evangeliums sind wir aufgerufen, uns infrage zu stellen, um in Jesus das endgültige Zeichen des Lebens und der Liebe zu sehen, die vom Vater kommen.


17/02/2014
Gebet für den Frieden


Veranstaltungen der woche
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags
DEZ
5
Montag 5 Dezember
Gebet für die Kranken
DEZ
6
Dienstag 6 Dezember
Gedenken an die Mutter des Herrn
DEZ
7
Mittwoch 7 Dezember
Gedenken an die Heiligen und die Propheten
DEZ
8
Donnerstag 8 Dezember
Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens
DEZ
9
Freitag 9 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
10
Samstag 10 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
11
Sonntag 11 Dezember
Liturgie des Sonntags

Per Natale, regala il Natale! Aiutaci a preparare un vero pranzo in famiglia per i nostri amici più poveri