Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Markus 10,17-27

Als sich Jesus wieder auf den Weg machte, lief ein Mann auf ihn zu, fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: Guter Meister, was muß ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?

Jesus antwortete: Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut außer Gott, dem Einen.

Du kennst doch die Gebote: Du sollst nicht töten, du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsch aussagen, du sollst keinen Raub begehen; ehre deinen Vater und deine Mutter!

Er erwiderte ihm: Meister, alle diese Gebote habe ich von Jugend an befolgt.

Da sah ihn Jesus an, und weil er ihn liebte, sagte er: Eines fehlt dir noch: Geh, verkaufe, was du hast, gib das Geld den Armen, und du wirst einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach!

Der Mann aber war betrübt, als er das hörte, und ging traurig weg; denn er hatte ein großes Vermögen.

Da sah Jesus seine Jünger an und sagte zu ihnen: Wie schwer ist es für Menschen, die viel besitzen, in das Reich Gottes zu kommen!

Die Jünger waren über seine Worte bestürzt. Jesus aber sagte noch einmal zu ihnen: Meine Kinder, wie schwer ist es, in das Reich Gottes zu kommen!

Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als daß ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.

Sie aber erschraken noch mehr und sagten zueinander: Wer kann dann noch gerettet werden?

Jesus sah sie an und sagte: Für Menschen ist das unmöglich, aber nicht für Gott; denn für Gott ist alles möglich.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Dieses Evangelium gehört zu den Abschnitten, die das Leben vieler Männer und Frauen auf dem Weg in die Nachfolge Jesu entscheidend beeinflusst hat. Auch für unsere Generation im dritten Jahrtausend ist sie von großer Bedeutung. Viele laufen hinter jemandem her, der ihnen Glück schenken oder ihnen den Weg zum Glück zeigen kann. Häufig endet die Suche in der Wüste oder sogar im tiefsten Abgrund. Der Mann aus dem Evangelium kommt am Ende seiner Suche zu Jesus und fällt vor ihm auf die Knie. Er nennt ihn in seiner Frage gut, doch Jesus weist ihn zurecht: „Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut außer Gott, dem Einen.“ Mit dieser scheinbar übertriebenen Antwort macht Jesus auch unser Bestreben lächerlich, immer ein reines Gewissen zu haben und uns gut zu fühlen. Doch eigentlich ist das eine Ausrede, um das Herz und das Leben nicht ändern zu müssen. Auch der Pharisäer fühlte sich gut und gerecht, als er im Tempel betete; doch er kehrte nach Hause zurück, wie er gekommen war, ohne die Vergebung Gottes. Dieser Mann hatte sich tatsächlich an die Gebote gehalten und konnte ein reines Gewissen haben. Im Leben des Gläubigen geht es allerdings nicht um ein reines Gewissen, sondern um eine demütige und entschiedene Nachfolge des Herrn. Jeden Tag schaut Jesus mit liebevollem Blick auf uns, damit wir unser großes Vermögen nicht zurückhalten, das wir angehäuft haben und das doch nur eine Last für das Leben ist und die Nachfolge des Evangeliums behindert. Dieses Vermögen besteht nicht nur aus materiellen Gütern. Dazu gehört vielmehr alles, was uns fesselt und zu Gefangenen unseres Ich macht, zu Gefangenen unserer Gewohnheiten und sogar unserer Wesensart oder unserer Erwartungen, die uns oft vom Herrn entfernen. Der einzig wahre Reichtum, für den es sich zu leben lohnt, ist, Jünger Jesu zu werden, ihm zu folgen, das heißt, hinter ihm herzugehen und nicht hinter uns selbst oder den vielen Versprechungen unserer Welt, die häufig wirklich nur Illusionen sind, die uns Erfolg und Selbstverwirklichung versprechen. Der reiche Mann entschied sich für sein Vermögen und ging traurig weg. Die Traurigkeit ist häufig eine Folge des Egoismus und der Selbstliebe, die viele Ängste hervorruft. Zwar ist es notwendig, alle Gebote einzuhalten, doch für den Christen ist das nicht alles. Die ausschließliche Beachtung der Gebote kann auch die Gefahr der Selbstzufriedenheit in sich bergen. Die eigentliche Berufung des Jüngers ist die Nachfolge Jesu, also hinter ihm herzugehen und zu leben wie er. Damit wir ihm jedoch nachfolgen können, darf unser Leben nicht an andere Reichtümer gebunden sein. Alles herzugeben bedeutet zunächst, nicht daran zu glauben, dass das Glück im Reichtum zu finden ist. Wehe, wer sklavisch daran festhält, wie es oft geschieht. Vertrauen wir dem Herrn mit der Demut der Jünger, denn allein bei ihm können wir die Freude finden, die wir oft erfolglos suchen. Wenn wir das tun, werden wir vom Reichtum befreit, der uns gefangen hält, denn „für Gott ist nichts unmöglich“.


03/03/2014
Gebet für die Kranken


Veranstaltungen der woche
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags
DEZ
5
Montag 5 Dezember
Gebet für die Kranken
DEZ
6
Dienstag 6 Dezember
Gedenken an die Mutter des Herrn
DEZ
7
Mittwoch 7 Dezember
Gedenken an die Heiligen und die Propheten
DEZ
8
Donnerstag 8 Dezember
Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens
DEZ
9
Freitag 9 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
10
Samstag 10 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
11
Sonntag 11 Dezember
Liturgie des Sonntags

Per Natale, regala il Natale! Aiutaci a preparare un vero pranzo in famiglia per i nostri amici più poveri